Boxcryptor: Mehr Sicherheit und Datenschutz für deine Cloud

Google Drive oder Dropbox sind tolle Tools, um Daten online zu speichern. Doch sind die Daten dort auch sicher? Und wie kannst du selbst dafür sorgen, dass deine Inhalte nicht eingesehen werden können?

Disclaimer: In diesem Artikel stellte ich dir das Tool Boxcryptor vor. Mir wurde es kostenlos zur Verfügung gestellt und ich konnte es testen. Meine Meinung dazu ist unbenommen.

Datensicherheit ist spätestens seit der Datenschutzgrundverordnung ein stetig aktuelles Thema. Wie und wo lassen sich Daten sicher speichern? Wie können Daten verschlüsselt werden? Und welche Tools sind einfach und kostenlos nutzbar?

Daten verschlüsseln hilft, Daten zu sichern

Um Daten zu speichern und damit zu arbeiten hast du verschiedene Online-Anbieter zur Auswahl. Ich nutze, wie du vielleicht auch, Dropbox und Google Drive. Sie sind einfach zu handhaben, in der Basisversion kostenlos und funktionieren super in der Teamarbeit. Und sie sind per se auch sicher, wie das Lead Digital in seinem Artikel „Vorsicht Wolkenbruch: Wie sicher sind Clouds“ schreibt:

„Bei Google Drive erfolgen alle Uploads und Aufrufe SSL/TLS-verschlüsselt. Das hybride Verschlüsselungsprotokoll soll dafür sorgen, dass die Daten während der Übertragung weder abgefangen noch ausgelesen werden können. Zudem bietet Google seinen Nutzern die Möglichkeit der Zwei-Faktor-Authentifizierung, die man für einen größeren Schutz immer aktivieren sollte.“

„Bei Dropbox sind die Daten während der Übertragung TSL-verschlüsselt, auf den Servern abgespeichert werden sie mit einer 256-Bit-AES-Verschlüsselung. Der Sicherheitsstandard bei Dropbox gilt als hoch, wobei User auch hier immer die 2-Faktor-Authentifizierung einstellen sollten.“

Soweit so gut. Problematisch ist jedoch, dass die Daten am Ende immer einsehbar sind. Wesentlich sicherer ist es, Inhalte bereits vor dem Hochladen zu verschlüsseln! Und da kommt Boxcryptor ins Spiel. Ich durfte das Tool kostenlos testen und die Handhabung hat mich überzeugt. Das Tolle ist, dass es in der Basisversion kostenlos ist, solange du es privat nutzt.

Doch wie funktioniert Boxcryptor genau?

Das Tool verschlüsselt deine Daten direkt auf deinem Gerät und sie bleiben auch für jeden verschlüsselt, wenn du sie in deine Cloud lädst. Willst du deine Daten mit jemanden teilen, dann kannst du sie auf 2 Wegen entschlüsseln. Entweder dein Gegenüber nutzt auch Boxcryptor oder – falls das nicht der Fall ist – kannst du Whisply verwendet. Damit lassen sich die verschlüsselten Dateien von Cloud zu Cloud transferieren. Whisply ist browserbasiert und du kannst so viele Dateien wie du willst versenden, solange sie nicht größer als 1GB sind.

Wenn du Boxcryptor verwenden willst, dann musst du dich zunächst anmelden.

Website Boxcryptor Anmeldebutton in grün.

Besonders zu beachten ist der Hinweis des Anbieter, dass du dein Passwort nicht zurücksetzen kannst, wenn du es vergisst. Weg ist weg! Also, merke es dir gut!

Wenn du dich anmeldest, dann findest du unter dem Punkt Einstellungen den Bereich Sicherheit. Hier kannst du noch zusätzlich die 2-Faktoren-Authentifizierung einstellen. Damit ist dein Konto nochmal zusätzlich vor Zugriffen Dritter gesichert. Diesen Schritt empfehle ich dir übrigens auch für deine sozialen Kanäle, aber das nur am Rande.

Passwort und Zwei-Faktoren-Authentifizierung

 

Sobald du dich angemeldet hast, lädst du dir die Software runter. Wenn du einen Mac verwendest, dann findest du die Software in deinem Finder.

Boxcryptor herunterladen auf den Mac
Boxcryptor findest sich im Finder und fügt Dropbox automatisch hinzu, wenn du dort ein Konto hast.

Wenn du beispielsweise Dropbox verwendest, dann erkennt das System es automatisch und fügt es hinzu. Sollte das ausnahmsweise nicht der Fall sein, dann kannst du es ganz leicht manuell erledigen.

Das Hinzufügen einer neuen Datei, die dann verschlüsselt wird, ist ganz einfach.

Ich habe einen neuen Ordner angelegt. Dabei wurde ich gefragt, ob ich den Ordner verschlüsseln will. Das habe ich bestätigt. Dann habe ich einfach eine Datei via Drag & Drop reingezogen, die sofort automatisch verschlüsselt wurde.

Du musst dich vorher bei Dropbox anmelden bzw. angemeldet sein. Wenn du dann deine Datei aus dem Ordner von Boxcryptor bei Dropbox hochlädst, sollte diese die Endung .bch. Daran erkennst du, dass die Datei verschlüsselt ist.

Verschlüsselte Datei hat die Endung .bc

Fazit

Boxcryptor hat mir gut gefallen. Es gibt mir das gute Gefühl, meine Daten noch besser zu sichern. Das Tool ist einfach zu bedienen und damit sehr praktisch für und in meiner täglichen Arbeit. Kostenlos für den privaten Gebrauch kann es im Grunde jeder nutzen und seine Daten zusätzlich absichern. Klare Empfehlung von mir für das Tool.

Wenn du Boxcryptor schon nutzt oder es ausprobierst, dann freue ich mich über deine Meinung. Schreibe sie mir gerne in die Kommentare!

 

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