Fotografie leicht gemacht – Shootings vorbereiten

Was haben eine Taschenlampe, ein Microfasertuch und ein Faltreflektor gemeinsam? Genau. Es sind Gadgets, also kleine technische Helfer, die zu einer guten Vorbereitung für Fotoshootings gehören. Warum das so ist, erkläre ich dir in meinem Beitrag.

Warum ich Fotografie so wichtig finde

Ich liebe die Fotografie. Ich kann mich kreativ austoben und habe einen Ausgleich zu meinem stressigen Arbeitsalltag. Die Bilder nutze ich für meine Artikel hier auf bloggerabc, stelle sie Interessierten zu Verfügung oder schreibe Geschichten dazu. Das hat den Vorteil, dass ich nicht auf Bildarchive zurückgreifen und ewig nach dem passenden Motiv suchen muss. Manchmal reicht es mir schon mich spontan auf den Weg zu machen, aber in den meisten Fällen ist eine gute Vorbereitung sehr wichtig.

Bevor es los geht

Bevor ich mir also meine Kamera schnappe und loslege mache ich mir Gedanken zu dem Thema, welches ich näher behandeln möchte. Das mache ich gerne mit einer Mindmap. So kann ich mein Brainstorming strukturieren und behalte den Überblick. Das geht mit Papier und Stift oder digital. (Letzteres ist mein Favorit!)

Mindmapping für eine gute Vorbereitung

Meine Empfehlung an dich: Nutze für Mindmaps den MindMeister . Dort kannst du deine Maps ohne Programm Installation erstellen und auf jede Menge praktischer Features zurückgreifen. Angefangen bei Funktionen zur gemeinsamen Bearbeitung, über eine Aufgabenplanung bis hin zu Einbindungsmöglichkeiten in deinen eigenen Blog ist MindMeister für mich ein unverzichtbares Werkzeug. Du kannst den MindMeister nicht nur online im Browser benutzen, sondern auch als APP für dein Smartphone der Tablet. Dafür musst du dich registrieren und kannst bis zu drei Maps kostenlos erstellen.

MindMeister - Online Tool
MindMeister – Ein praktischer Helfe für die Vorbereitung

Kategorien schaffen Übersichtlichkeit

Dabei unterteile ich meine Map in folgende Kategorien, um ein Shooting sinnvoll zu strukturieren.

1. Rahmenbedingungen:
Damit sind Dinge gemeint wie Ort, Zeit, Wetter und Besonderheiten. Diese Informationen sind beispielsweise dann wichtig, wenn du ein bestimmtes Thema hast. Willst du ein Bild von einem Sommertag am Rhein machen, solltest du nicht an einem Regentag losziehen. Außerdem schont, dass deine Ausrüstung und die Nerven.

2. Material & Ausrüstung:
Hier stelle ich mir die Frage, was ich alles mitnehmen muss. Neben meiner Standardausrüstung, nehme ich Gegenstände mit die für mein Thema, die Bildwirkung und das eigentlich Shooting wichtig sind. Das können Gegenstände aller Art sein. Beispielsweise ein Faltreflektor. Was ich alles mitnehme hängt natürlich auch davon ab unter welchen Bedingungen ich fotografiere. Wenn es regnet habe ich immer eine Plastiktragetasche dabei. Damit schütze ich meine Kamera vor Nässe. Zusätzlich gehören ein Microfasertuch und eine Taschenlampe zu meiner Standardausrüstung. So kann ich meine Kamera sauberhalten und sie vor Feuchtigkeit schützen.

Praktische Helfer

Taschenlampe:
Ich setze hier auf eine Leistungsstarke LED Taschenlampe von Fenix. Das gute Stück hat eine ordentliche Leuchtkraft, ist stabil verarbeitet und hat eine respektable Leuchtdauer. Was mich neben den hochwertigen Materialien überzeugt hat, ist die Dimmbarkeit des Lichtes. Ich kann kann also stufenweise das Licht heller und dunkler machen. Damit erzeuge ich unterschiedliche Effekte und spare Energie. Mit knapp 50 Euro ist diese LED Leuchte nicht ganz billig, aber ihr Geld auf jeden Fall wert. Vom Hersteller gibt es aber auch schon für kleines Geld vergleichbare Modelle.

Faltreflektor:
Für mich ist der Faltreflektor ein unverzichtbares Gadget. Er lässt sich nicht nur einfach transportieren, sondern erspart mir das Mitschleppen von Leuchtmitteln bei schlechten Lichtverhältnissen. So ein Faltreflektor ist darüber hinaus eine praktische Ergänzung zum internen Blitz einer Kamera. Auch bei der Fotografie mit dem Smartphone kann ich damit die Lichtqualität meiner Bilder nachhaltig verbessern. Für knapp 22 Euro ist der 5 in 1 Faltreflektor von Delmax absolut erschwinglich. Das Material ist gut verarbeitet und bietet gleich 5 unterschiedliche Reflektionsflächen in Silber, Schwarz, Gold und weiß. Nummer 5 ist der Rahmen der für Diffuses, also zerstreutes Licht, sorgt. Die Handhabung ist denkbar einfach und eine tolle Alternative zu kostspieligen Leuchtmitteln.

3. Thema & Wirkung:
Ich ziehe meist nicht einfach los, sondern widme meinem Shooting ein Thema. Dazu schreibe ich mir alle Stichworte auf die mir einfallen. Das erleichtert mir die Suche nach Motiven. Dabei stelle ich mir folgende unter anderem Fragen: Was gehört alles zu diesem Thema? Welche Besonderheiten gibt es? Welche unterschiedlichen Perspektiven gehören dazu? Wie stehe ich emotional zu dem Thema? Die Antworten auf diese Fragen geben meinen Bildern etwas ganz eigenes und persönliches. Denn: Egal, wann, wo und wie: Die Bilder spiegeln immer Emotionen wider! Das ist ganz entscheidend, denn der Betrachter nimmt das wahr und verbindet eigenen Emotionen damit.
Bildgestaltungsregeln.

Damit Bilder eine gezielte Wirkung erzeugen können, gibt es bestimmte Regeln zur Bildgestaltung die dabei helfen. Sie erleichtern die Arbeit und schaffen viel Raum für Kreativität. Du musst nicht alle Regeln kennen. Das tue ich auch nicht, aber es ist wichtig zumindest die wichtigsten davon zu kennen. Eine Übersicht und mehr zum Thema findest du im großen Humoldt Fotolehrgang

Eine kleine Ergänzung

Diese Kategorien erleichtern mir die Arbeit, aber es steht dir natürlich frei, dass nach deinen ganz eigenen Vorstellungen zu machen. Ich möchte dir damit nur eine Möglichkeit zeigen, wie eine gute Vorbereitung aussehen kann. Als Ergänzung zu dem MindMeister nutze ich die App Bamboo Paper. Diese App ist so etwas ein digitales Notizbuch. Dort kannst du deine Shootings schriftlich vorbereiten, Skizzen entwerfen, Bilder einbinden. Ich selbst nutze diese App zum Beispiel gerne um den Leuchtmittelaufbau zu skizzieren oder meine Bilder mit Notizen zu ergänzen. Die APP ist für Android und IOS kostenlos und ist für Tablets optimiert.

Bamboo Paper App

Mehr zum Thema Fotografie erfährst du in den kommenden Monaten auf bloggerabc. Das Ganze in Kurzform und mehr nützliche Tools findest du in diesem Artikel von mir. Natürlich freue ich mich über Anregungen und gehe gerne auf deine Fragen und Wünsche zum Thema ein.


Florian Enkrott ist 23 Jahre alt und freischaffender Fotograf und Webentwickler Als „Digital Native“ist er mit dem Medium Internet aufgewachsen und hat früh die Leidenschaft für die Fotografie und das World Wide Web entdeckt. Aus dem Hobby ist jetzt so etwas wie ein Beruf geworden. Neben seiner Arbeit als Sozialpädagoge ist er als Selbständiger im Bereich Fotografie unterwegs und ist arbeitet als Referent für die Initiative “Eltern und Medien”


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2 Kommentare zu “Fotografie leicht gemacht – Shootings vorbereiten

  1. Aber für deinen eigenen Blog hier verwendest du nicht diese Tipps?
    Das Introbild ist, gelinde gesagt, ja nichts geworden (Gelbstich, unscharf) 😉
    Nix für ungut – aber das solltest du ändern, wenn dein Artikel glaubwürdig sein soll.

    1. Hi. Danke für dein Feedback. Aus zeitlichen Gründen betreibe ich derzeit keinen eigenen Blog, aber der ist für die Zukunft geplant. Dein Feedback zum Bild nehme ich gerne an. Allerdings gehört es zu meiner kreativen Freiheit, das Bild bewusst so zu gestalten. Das muss nicht jedem gefallen und es ist vollkommen in Ordnung, dass dir das Bild nicht zusagt. Ich bin aber gerne bereit ein anderes Bild zusätzlich bereitzustellen, um den Inhalt meines Beitrages zu unterstützen.

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