Fotografie leicht gemacht – Der richtige Umgang mit Faltreflektoren

bloggerabc ist jetzt etwas mehr als 6 Monate alt. Das Blog ist gewachsen und ich durch ihn. Denn neben vielen Leuten, die ich kennenlernen durfte hat sich auch ein kleines Redaktionsteam gebildet. Florian ist dazu gekommen und darüber bin ich sehr froh. Darum freue ich mich sehr, dass er den letzten Beitrag  in diesem Jahr übernimmt. Lieber Flo, vielen Dank für deine Arbeit! 

Als ich begonnen habe zu fotografieren war das Budget klein und die Ausrüstung recht überschaubar. Das ist sie sogar heute noch. Gutes Equipment ist teuer. Das gilt auch für Blitzgeräte und spezielle Beleuchtung. Dabei lassen sich schon mit einfachen Mitteln Bilder nahezu perfekt ausleuchten. Immer häufiger nutze ich dafür einen Faltreflektor. In diesem Beitrag möchte ich dir zeigen was einen guten Reflektor ausmacht, wie du ihn optimal nutzen kannst und worauf du beim Kauf achten solltest.

Die Auswahl des Faltreflektors

Einen qualitativ hochwertigen Faltreflektor bekommst du schon für kleines Geld im Internet. Damit sparst Zeit und kannst in vielen Fällen auf schweres und sperriges Equipment verzichten. Für meine Arbeit nutze ich den 5in1 Faltreflektor von Delamax. Für knapp 25 Euro bekommst du damit einen stabilen und hochwertigen Helfer für kleine und große Shootings. Er liegt mit einem Durchmesser von 107cm gut in der Hand und bietet dir insgesamt fünf unterschiedliche Funktionen für die perfekte Ausleuchtung deiner Bilder.

Die unterschiedlichen Funktionen

Gold:
Die goldene Oberfläche lässt sich problemlos über den Reflektor schieben und bietet warmes Licht für dein Motiv. Das kann ein Portrait sein oder ein Objektiv deiner Wahl.

Silber:
Möchtest du lieber etwas kühleres Licht nutzen? Kein Problem mit der silbernen Oberfläche kannst du nahezu jede Lichtquelle auf deinen Reflektor richten und ein kühlendes Licht erzeugen.

Weiß:
Mit der weißen Oberfläche erzeugst du ebenfalls etwas kühleres Licht. Dafür ist das weicher und wirkt nicht so hart auf dein Motiv.

Schwarz:
Mit der schwarzen Oberfläche kannst du das Licht abschatten. Möglicherweise denkst du jetzt: Ich dachte bei der Fotografie ist viel Licht nötig für gute Bilder. Das stimmt nur teilweise. Für bestimmte Effekte und Stimmungen ist es nötig das Licht zu regulieren und gezielter mit Schattierungen zu arbeiten.

Diffusor Rahmen:
Der Rand des Delamax Faltreflektors lässt sich hervorragend nutzen um eine Diffusion, also eine Zerstreuung des Lichtes, erzeugen. Das Licht fällt also nicht gleichmäßig und hart auf das Motiv, sondern ungleichmäßig und weich.

Beispiele aus der Praxis

Das mag jetzt alles ziemlich abstrakt klingen und braucht seine Zeit, aber mit diesem Video möchte ich dir einen kleinen Eindruck geben, was sich alles machen lässt.

Im Video wird zwar das ganze exemplarisch für Portraits gezeigt, aber das Prinzip der Nutzung ist bei anderen Motiven gleich. Was mir in dem Tutorial auch gefällt ist der Umgang mit dem wenig vorhandenen Licht. Bei Außenaufnahmen bist du auf das Wetter angewiesen und solltest auch den bewölkten Himmel für dich nutzen können.

Worauf du beim Kauf achten solltest

Es muss natürlich nicht der Reflektor von Delamax sein. Achte beim Kauf aber unbedingt darauf, dass der Rahmen stabil und flexibel ist. Die Nähte sollten sauber verarbeitet sein. Häufiges Öffnen und Schließen des Reflektors beansprucht die Reißverschlüsse.

Beim Kauf solltest du also unbedingt darauf achten, dass diese sich schnell öffnen und schließen lassen. Die unterschiedlichen Oberflächen muss eine Menge wegstecken. Gerade dann, wenn sie mit mir unterwegs sind. 😉 Daher sollte das Material robust und reißfest sein. So einen Faltreflektor bekommst du in unterschiedlichen Formen und Farben. Ich persönlich denke, es ist Geschmackssache ob es ein runder, ovaler, kleiner oder großer Reflektor sein soll. Klar, auch der Zweck spielt dabei eine Rolle, aber für viele Zwecke reicht der Delamax 5in1 auf jeden Fall aus.

Probieren ausdrücklich erwünscht

Probieren geht über Studieren. Das gilt auch für die Fotografie. Egal ob mit meiner einfachen Digitalkamera, dem Smartphone oder einer digitalen Spiegelreflexkamera. Mein persönlicher Tipp: Nimm dir genug Zeit, wenn du mit einem Faltreflektor experimentierst. In vielen Situationen ist es außerdem praktisch einen Freund oder eine Freundin dabei zu haben, die dir helfen können.

Zum guten Schluss…

möchte ich mich für dieses Jahr verabschieden. Doch bevor ich 2015 als Co-Autor wieder mit dabei bin, ein paar Worte zum guten Schluss. Als mich Daniela auf eine Zusammenarbeit angesprochen hat war ich positiv überrascht und habe mich gefreut, dass sie gerade auf mich zugekommen ist. Dabei bin ich absoluter Neuling in Sachen Blogging. Umso schöner, dass ich in Daniela eine begeisterte Mentorin gefunden habe. Dadurch konnte ich im vergangenen Jahr meinen Schreibstile stetig verbessern. Und darauf freue ich mich auch im neuen Jahr. An dieser Stelle: Danke lieber Daniela. Die Arbeit hat mir Spaß gemacht und ich freu mich auf das neue Jahr. Natürlich habe ich auch gerne eure Anregungen mitgenommen um meine Themen und Beiträge zu entwickeln.  Darauf hoffe ich auch im neuen Jahr. Ich wünsche euch liebe Leser, einen guten Start ins neue Jahr. Bis neulich!


bloggerabc-redaktion-florian enkrottFlorian Enkrott ist 23 Jahre alt und freiberuflicher Fotograf und Webentwickler Als „Digital Native“ist er mit dem Medium Internet aufgewachsen und hat früh die Leidenschaft für die Fotografie und das World Wide Web entdeckt. Aus dem Hobby ist jetzt so etwas wie ein Beruf geworden. Neben seiner Arbeit als Sozialpädagoge beim DRK im Kreis Borken ist er darüber hinaus regelmäßig also Autor für bloggerabc unterwegs.

 

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2 Kommentare zu “Fotografie leicht gemacht – Der richtige Umgang mit Faltreflektoren

  1. Hi Florian, hi Daniela,
    wieder ein schöner Artikel! Besonders gut gefällt mir das Video, das du eingebunden hast Florian, weil man da die Unterschiede extrem gut erkennen kann. Vielleicht sollte ich mir mal so ein Dings für meine Kartenfotografie zulegen. Da habe ich oft weiße Karten vor weißem Hintergrund und die Fotos werden immer grauenhaft, da der Weißabgleich irgendwie nicht richtig hinhaut. Kann man das mit solchen Faltreflektoren auch steuern?
    Viele Grüße
    Katharina

    1. Hallo Katharina,

      danke für dein Feedback. Mit dem Faltreflektor kannst du den Weißabgleich unter bestimmten Voraussetzungen beeinflussen. Der richtige Weißabgleich hängt natürlich auch von der Messung deiner Kamera ab. Nutzt du eine digitale Spiegelreflexkamera? Dort kannst du den Weißabgleich manuell steuern oder automatisch messen lassen. Die automatische Messung nutzt dafür vor allem die Farbtemperatur, die Lichtmenge und das vorhandene Motiv. Bei der manuellen Steuerung kannst du bestimmte Voreinstellungen nutzen oder die Farbtemperatur manuell eingeben. Das hängt natürlich auch vom Kamera Modell ab.

      Liebe Grüße,

      Florian

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