SEO für Einsteiger. Suchmaschinenoptimierung lernen.

Gastbeitrag: SEO – erste Tipps

Beiträge zu schreiben und interessante Inhalte für seine Leser zu bieten, ist viel Arbeit. Natürlich soll all das auch im Netz gefunden werden. Doch wie? Viele Blogger, die gerade anfangen oder sich nicht so sehr für die technischen Aspekte interessieren, stellen sich sicherlich die Frage, wie die eigenen Inhalte am besten im Internet gefunden werden können. Eines der Zauberworte ist SEO. Doch was genau ist das und wie wird es angewendet?

Gute Fragen, die gute Antworten verdient haben. Darum werden sich die nächsten Beiträge näher mit SEO beschäftigen. Den Anfang macht Yasmin Neese in diesem Gastbeitrag. Sie ist Medienwirtin und arbeitet im Bereich Online-Marketing. Ihr Fokus liegt unter anderem auf dem Konzipieren von WEB-Kampagnen, SEO-Strategien und ihrer Auswertung. Privat bloggt sie auf dierabenmutti.de zu den schönen Dingen des Lebens.

Was ist SEO?

SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization und bedeutet Suchmaschinenoptimierung. Es dient dazu, das Ranking eines Blogs oder einer Webseite bei Google zu verbessern. Doch was bedeutet „Ranking“ genau? Nehmen wir an es gibt 100 Blogs zum Thema „Low Carb Rezepte“. Auf die Google Ergebnisseite passen allerdings nur 10 Suchergebnisse. Seite 1 wird noch sehr häufig geklickt, dann nimmt die Zahl rapide ab. Taucht euer Blog also erst auf Seite 10 auf Platz 100 der Suchergebnisse auf, habt ihr keine Chancen geklickt zu werden. Um euer Ranking zu verbessern und damit auf den ersten Seiten platziert zu werden, müsst ihr also unter anderem SEO betreiben.

Mein Tipp: Wer viele Leser erreichen möchte, sollte sich mit Google auseinandersetzen. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit durch möglichst viel Eigenwerbung auf Facebook oder Twitter viele Leser zu erreichen. Doch dieser Weg ist meistens mit mehr Aufwand verbunden und kostet entsprechend Zeit.

Wonach werden die Rankingfaktoren bemessen?

Google gibt nicht wirklich Preis, worin die Rankingfaktoren liegen. Die Experten greifen auf ihre Erfahrungswerte zurück, die ebenfalls umstritten sind. Angeblich zieht Google über 500 Faktoren heran, um eine Seite zu ranken. Es haben sich aber im Laufe der Zeit (und durch eigene Erfahrungswerte) einige Basics herauskristallisiert, die ich gerne wiedergeben möchte. Eines vorneweg: Der Google-Algorithmus ändert sich stetig. Was heute gut ist, kann morgen schon schlecht sein.

Wie beispielsweise die heiß begehrten Keyword-Tags. So nutzen viele Unternehmen und auch Blogs Keyword Tags, um zu bestimmen mit welchen Keyword sie gefunden werden möchten. Google wertet dies jedoch als Manipulation und straft unter Umständen dafür auch ab. Früher war es für Google wichtig für das Ranking, heute werden sie (wenn überhaupt) genutzt, um die Seite inhaltlich korrekt einordnen zu können. Aber selbst ein Google-Programmierer hat zugeben: „We´re not using this Tag at all“.

Tipps für ein gutes SEO

Die folgenden Punkte, die hier in den nächsten Beiträgen näher erklärt werden, solltet ihr beachten:

  • Eigene Domain statt Drittanbieter nutzen
  • SEO-Plug-Ins verwenden
  • Description-Tag und  Title verfassen, Robots richtig leiten, keine Keywordtags verwenden
  • Individuelle und einzigartige Inhalte erstellen
  • Backlinks generieren (Verlinkungen, die auf deinen Blog verweisen)
  • Social Media Kanäle nutzen
  • Permalinks bearbeiten
  • Technische Grundlagen beachten (beispielsweise auf Barrierefreiheit achten)

Wenn ihr diese Punkte berücksichtigt,  steht einem guten Ranking eigentlich nichts mehr im Weg.

Liebe Yasmin, vielen Dank für deinen Beitrag!

Mehr Infos zu den einzelnen Punkte sind auch bei Yasmin hier zu finden.

Urheberrecht: ivelinradkov / 123RF Stockfoto

9 Kommentare zu “Gastbeitrag: SEO – erste Tipps

  1. Nur um das einmal richtig zu stellen:
    Meta-Keywords waren früher einmal „heiß begehrt“, weil viele Webseitenbetreiber diese mit Keywords vollgestopft haben.

    Google straft euch NICHT ab, wenn ihr die Meta-Keywords heute sinnvoll einsetzt! Einen Vorteil dürft ihr euch von der Nutzung aber auch nicht versprechen, da Google sie wie oben erwähnt ignoriert. Aber evtl. nutzen Sie andere Suchmaschinen noch?

    1. Hi Carl,
      danke für deine Erklärung! Wieder etwas dazu gelernt. Wie definierst du „sinnvoll“ einsetzen? Gibt es deiner Meinung nach eine Empfehlung oder „Richtlinie“ an die man sich halten sollte?

      1. Hey Carl,

        da muss ich dir recht geben, abgestraft wird man nicht bei der Nutzung des Keyword-Tags. Ich weiß allerdings auch nicht, wie diese Info an diese Stelle gerutscht ist? Im Rohmaterial war es anders erklärt 😉
        Vlt. mit den NoFollow/DoFollows verwechselt?
        Ich erinnere mich zumindest nicht im Zshg. mit dem Keywordtag von Abstrafung geschrieben zu haben 🙂

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