Die Sichtbarkeit bei Facebook lässt sich in 3 Schritten nachhaltig steigern.

Mehr Leser durch Facebook-Gruppen: Werbung

Eine der Fragen, die dir als Blogger oft Kopfzerbrechen bereitet, ist: „Wie schaffe ich es dauerhaft ausreichend Besucher auf meine Seite zu lotsen?“ Und wie so oft finden viele auf diese Frage keine oder nur eine unbefriedigende Antwort. 

Disclaimer: Dieser bezahlte Beitrag ist in Zusammenarbeit mit den Autoren entstanden. Sponsored Posts werden keine regelmäßig Einrichtung auf bloggerabc sein. Ich behalte mir aber vor, bezahlte Beiträge nach gründlicher Prüfung zu veröffentlichen, wenn ich glaube, dass sie zu meinem Blog passen und dir zusätzlichen Nutzen bieten.

Stetig Besucher zu generieren ist eine der schwersten Aufgaben, wenn es darum geht eine Internetseite erfolgreich zu betreiben. Ganz gleich, ob es sich dabei um deinen Blog, deinen Shop oder deine Unternehmensseite handelt, du brauchst Besucher. Zahlreiche Methoden der Besuchergenerierung gibt es. Und ebenso viele Meinungen über deren Erfolg ebenfalls. In diesem Artikel schauen wir uns eine der Methoden näher an: Besucher durch Facebook-Gruppen.

Die Basis

Du möchtest mehr Besucher auf deinem Blog oder deiner Webseite etc.. Dafür gibt es verschiedene Kanäle, auszugsweise:

  • Listung in den organischen Suchmaschinenergebnissen,
  • Bezahlte Werbeanzeigen wie Google-, Bing- oder Facebook-Ads,
  • Soziale Netzwerke und Gruppierungen,
  • Verlinkung auf thematisch verwandten Seiten,
  • Einträge in Branchen- oder Anbieterverzeichnissen,
  • Offline-Aktivitäten des Autors wie Seminare, Workshops, Messen,
  • Beiträge auf anderen Blogs,
  • Fachartikel in Magazinen.

Einer dieser Kanäle sind also Facebook-Gruppen.

Die Idee ist, dass du dich durch regelmäßiges Engagement in Gruppen bekannt machst und dir dadurch Besucher folgen. Das Potenzial ist dabei

  1. a) von der Gruppengröße und Aktivität der Mitglieder und
  2. b) der Qualität deiner Posts abhängig.

Postest du regelmäßig Beiträge in die Gruppe(n), so erlangst du auf diese Weise eine gewisse Bekanntheit und dadurch regelmäßig Besucher für deine Seite.

Wir sind seit Beginn unseres Bloggens in mehreren Facebook-Gruppen aktiv. Zwar sind diese nicht die Hauptquelle unserer Besucher, dennoch ist ein solider Anteil dieser Quelle zuordenbar. Darüber hinaus sind wir selbst auf andere Blogger durch deren Posts aufmerksam geworden. Freundschaftsanfragen entstehen ebenfalls regelmäßig.

Wie findest du die richtigen Gruppen?

Die passende Gruppe muss natürlich mit deiner Branche zu tun haben. Du findest sie zum Beispiel durch:

  • die Facebook-Suche am oberen Bildschirmrand,
  • Profile branchenverwandter Personen oder Mitglieder bestehender Gruppen: Öffne sie und sieh nach, in welchen Gruppen die Person Mitglied ist,
  • die Spalte am rechten Bildschirmrand mit der Überschrift „Das könnte dich auch interessieren“,
  • das Fragen von Kollegen oder Freunden,
  • das Gründen einer eigenen Gruppe.

Nicht jede Gruppe ist zu empfehlen. Es gibt zahlreiche Gruppen, die auf Produktverkauf ausgelegt sind. Dort sind keine inhaltlichen Posts möglich. Ebenso gibt es Gruppen, in denen deine Beiträge erst nach Prüfung des Admin freigeschaltet werden. Wenn deine Posts nicht thematisch passen, werden sie nicht veröffentlicht.

Große vs. kleine Facebook-Gruppen

Auf den ersten Blick sind große Gruppen besser. Mehr Menschen bekommen die Inhalte zu sehen. Doch es gibt einen Knackpunkt:

Je mehr Mitglieder eine Gruppe hat, desto mehr Posts finden sich darin. So kann es vorkommen, dass im Minutentakt neue Meldungen erscheinen. Das führt dazu, dass viele die Posts überfliegen oder gar ignorieren. Möglich ist auch, dass selbst Interessierte aufgrund der Fülle der Beiträge die wirklich wichtigen Posts gar nicht registrieren. Bei einer großen Gruppe musst du also ständig posten, um sichtbar zu bleiben. Bei einer kleinen Gruppe hast du es einfacher, weil hier eben auch weniger Mitglieder sind. Wähle daher eine Mischung aus unterschiedlichen Gruppengrößen.

Welche Vorteile hast du durch Facebook-Gruppen?

Durch Facebook-Gruppen erzielst du verschiedene Vorteile:

  • Du zeigst Präsenz,
  • du machst auf dich aufmerksam,
  • Personen im besten Fall klicken auf dein Profil bzw. deine hinterlegte Webseite.

Und es gibt noch einen großen Vorteil: In Gruppen, die auf inhaltliche Kontroversen ausgelegt sind, trägst du mit deinen Beiträgen aktiv zum Thema bei. Es entstehen Gesprächspartner und Kontakte, bzw. neue Denkansätze dadurch.

Reichweite und Branding

Facebook-Gruppen verfügen über eine enorme Reichweite. Auch wenn dein Post nicht von allen Mitgliedern geklickt wird, so wird er dennoch von vielen wahrgenommen. Je öfter man Beiträge von dir zu Gesicht bekommt, desto mehr stellt sich ein Wiedererkennungswert ein.

Jegliche Werbung, TV-Spots, Flyer werden auch zunächst nur registriert. Erst nach oftmaligem „Zu Gesicht bekommen“ folgt der Gedanke „Das könnte mich auch interessieren“.

Häufigkeit vs. Aufwand

Beiträge verfassen, andere und die eigenen kommentieren und Mitglieder kennenlernen ist natürlich auch mit einem Zeitaufwand verbunden. Entstehen Diskussionsthemen, schreibt man natürlich gerne seine Sicht der Dinge dazu. Dazu gehört das regelmäßige Verfolgen der Beiträge, um „up to date“ zu bleiben.

Da das Engagement in einer Gruppe quasi nach oben offen ist, sollte ein vertretbares Maß abgesteckt werden. Es ist wichtig, Grenzen zu definieren, damit andere Dinge nicht zu kurz kommen. Ein Punkt wäre auch zu prüfen, dass du nicht zu viel postest, weil es dann als Spam wahrgenommen werden könnte.

So könntest du beispielsweise einmal pro Tag für 30 Minuten neue Beiträge kommentieren. Analog dazu legen viele Menschen für sich fest, dass Sie ihre E-Mails nur einmal in der Früh und einmal am Nachmittag lesen. Finde daher ein Maß, das für dich regelmäßig umsetzbar ist.

Wie muss dein Post aussehen?

Grundsätzlich gilt: Er muss ansprechend für das Auge sein, um dem Betrachter einen Grund zur Handlung zu liefern. Es muss etwas Nützliches sein, ein Tipp oder einen Hinweis liefern. Kurzum: Mehrwert bieten. Folgende Punkte helfen:

Einleitung: Schreibe einen Text, der nicht allzu lang ist und neugierig macht. Das kann eine Frage, ein Statement oder Ähnliches sein. Wichtig ist dabei eine Handlungsaufforderung. Der Leser sollte sich veranlasst fühlen etwas zu tun: Kommentieren, Seite besuchen, Liken, etc. Sehr gut kommen Fragen in der Form „Wie dieses und jenes funktioniert“ an. Auch gut sind Aufzählungen und Tipps. Hier einige Beispiele:

  • „Ich habe ein paar Tipps zum Sprit sparen gefunden. Hier die Auflistung (Link)“
  • „Wer kennt gute Skigebiete in der Schweiz?“
  • „Mit diesen 3 Methoden klappt die Beförderung bestimmt.“ (Link)
  • „Kennst du schon alle Facebook-Gruppen zum Thema Kommunikation?“
  • „Diese 20 Bilder sind echt sehenswert (Link)“

Bilder: Facebook erkennt zum Glück beim Posten von Links verknüpfte Bilder. Das bedeutet, wenn du Links postest, erkennt Facebook ein passendes Bild und eine Kurzbeschreibung aus der Webseite. Den Link kannst du daher aus dem Post entfernen. Da viele Links sehr lang sind und teils viele Zahlen und Zeichen enthalten, ist das ein angenehmer Nebeneffekt.

Sinn der Posts ist das Entstehen eines Dialogs. Einzelne Blogartikel können dabei ideal als Ergänzung in den Kommentaren gepostet werden. Auf die Frage nach den guten Skigebieten in der Schweiz bietet sich ein Blogartikel mit „Die drei besten Skigebiete in der Schweiz“ an. Wirf daher nicht wahllos mit Artikeln um dich, sondern versuche gezielt zu interagieren.

Für wen ist diese Methode geeignet?

Stehst du noch am Anfang, kannst du über diese Methode deine Bekanntheit enorm verbessern. Diese Methode ist daher speziell für alle jene mit noch geringem Bekanntheitsgrad geeignet. Je größer deine Bekanntheit wird, desto weniger werden dir Resultate aus den Facebook-Gruppen auffallen. Das bedeutet nicht, dass keine Ergebnisse mehr folgen. Es bedeutet lediglich, dass dem Zuspruch aus Facebook-Gruppen eine gewisse Obergrenze gesetzt ist.

Fazit

Wir haben nun viel Positives, aber auch Kritik über Facebook-Gruppen gehört. Die Kritik der Übersättigung steht natürlich im Raum, ebenso die nur begrenzte Anzahl an erreichbaren Klicks. Positiv hervorheben ist jedoch der Branding-Faktor und die enorme Reichweite. Für alle, die diese Methode noch nicht ausprobiert haben und noch nicht die gewünschte Besucheranzahl erreicht haben, lohnt sich also das Ausprobieren.

Weitere Tipps, wie du deine Reichweite mit Facebook erhöhen kannst findest du in dem Artikel “Facebooktipp: Mehr Reichweite durch Events” von Daniela Raboldt und in “So steigerst du deine Sichtbarkeit auf Facebook mit 3 einfachen Maßnahmen” von unserem Kollegen Frank Katzer.


Über die Autoren

bloggerabc_Alex_ValerieValerie Djurin und Alexander Kouba sind Blogger im Bereich Online Marketing. Seit 2014 schreiben Sie regelmäßig auf ihrem Blog über die Themen Online-, E-Mail- und Affiliate Marketing, Traffic, Social Media und vieles mehr. Privat sind Alex und Valerie seit 2008 ein Paar.

 

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10 Kommentare zu “Mehr Leser durch Facebook-Gruppen: Werbung

  1. Ich bin neu in social media marketing und weiss nicht wie ich optimal in gruppen posten
    Darf ich ein post in mehere gruppen gleichzeitig posten oder in jeder gruppe ein andere post
    Ich freu mich fuer ihr feedback
    Danke im voraus

    1. Hallo Deyane,
      vielen Dank für deine Frage! Einen Post gleichzeitig in mehrere Gruppen posten macht wenig Sinn. Das liegt zum einen daran, weil viele Gruppenmitglieder auch meistens in ähnlichen Gruppen sind und dann immer wieder deinen gleichen Post sehen und lesen. Das langweilt sehr schnell und damit machst du dir keine Freunde. Die Interaktion in einer Gruppe sollte immer dahin führen hilfreich zu sein. Solltest du Gruppen nutzen in denen es in Ordnung ist beispielsweise deine Blogartikel zu posten, dann kannst du das gerne tun. Nur wirst du damit wenig Aufmerksamkeit erhalten, weil alle nur daran interessiert sind ihre Blogartikel dort zu bewerben. Ich rate darum davon ab und empfehle individuelle Postings zu formulieren, die nicht werbeorientiert sind, sondern sich nach dem Thema richten. Ich hoffe, ich konnte dir deine Frage beantworten.

      Viele Grüße Daniela

  2. Servus!

    Ein gelungener Beitrag. Es stört überhaupt nicht, dass er “sponsored” ist – zumindest mich nicht.

    Ich finde auch, dass FB-Gruppen eine gute Traffc-Quelle sein können, wenn man es richtig angeht. Gruppen und Foren werden im Allgemeinen oft unterschätzt, dabei bieten sie richtig viel Potenzial.

    Bei mir scheitert es oft an der Zeit, weil ich gerne viel lese und beherzt mitdiskutiere…einfaches “link dropping” funktioniert hier eben nicht und bringt auch keinen Leserzuwachs.

    Ganz liebe Grüße aus Wien
    Ivana

    1. Hi Ivana,
      danke für dein Feedback, dass ich sehr schätze!Die Sache mit dem “Mitdiskutieren” kenne ich. Aber es macht Spaß und die Reputation dadurch ist einfach nicht zu unterschätzen. Dann werden die Leute von sich aus neugierig und kommen aufs Blog. 🙂

      Liebe Grüße nach Wien! Daniela

    2. Hallo Ivana!

      Danke für deinen Kommentar! Du sprichst einen wichtigen Punkt an: Die Zeit. Da hast du natürlich recht, es ist enorm zeitintensiv, was eine gewisse Hingabe und Freude an der Sache erfordert. Ich würde es zudem als Vorteil sehen, da es eben aus diesen Gründen vergleichsweise wenige Personen gibt, die dauerhaft in Foren, Facebook-Gruppen aktiv sind. Diese stechen dann umso mehr hervor.

      Liebe Grüße ebenfalls aus Wien
      Alexander Kouba

    3. Hallo Ivana!

      Vielen Dank für deinen Kommentar! Du triffst es damit genau auf den Punkt, denn gerade in Foren und entsprechenden Gruppen trifft man auf viele interessierte Leute! 🙂

      Liebe Grüße
      Valerie

  3. Ja das macht bestimmt Sinn. Gruppen, Foren, Diskussionen. Das sind die Bereiche die wirklich aktiv sind auch bei Facebook. Ich werde das auch verstärkt für meinen Blog testen. Danke.

    1. Hallo Frank!

      Danke für deinen Kommentar. Freut uns, dass wir dir helfen konnten. Aus der Vergangenheit haben wir Aktivitäten dieser Art sehr viel Positives entnehmen können.

      Weiterhin viel Erfolg.

      lg Alexander Kouba

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