Spiegelreflexkamera Crashkurs Teil I

Fotografie ist eine wunderbare Sache. Es lassen sich nahezu alle erdenklichen Dinge und Menschen auf Bildern festhalten. Mit der richtigen Ausrüstung und dem passenden Know-How entstehen dabei echte Hingucker. Doch wie erkennst du eine gute Ausrüstung? Was macht eine gute und bezahlbare Spiegelreflexkamera aus? Das erfährst du in diesem Spiegelreflexkamera Crashkurs.

Eine gute Ausrüstung muss zwei Kriterien erfüllen: Sie muss meinen Ansprüchen genügen und bezahlbar sein. Das klingt leichter gesagt als getan. Der Markt ist mehr als gesättigt, wenn es um digitale Spiegelreflexkameras geht. Neben den Marktgiganten Canon und Nikon findet sich eine Vielzahl an Herstellern für dieses Wunderwerk der Technik. Und jede bringt eigene Stärken und Schwächen mit. Zu folgenden Dingen solltest du dir im Vorfeld des Kaufes also Gedanken machen.

Was möchtest du fotografieren?

Für jede Art der Fotografie lässt sich das passende Modell finden. Fotografierst du oft alltägliche Dinge und nutzt die Bilder für dein Blog? Dann kann schon eine Kamera aus dem unteren Preissegment etwas für dich sein. Bei Nikon und Canon lassen sich Modelle für unter 500 Euro finden. Sie sind bestens für Einsteiger und Gelegenheitsfotografen geeignet und bieten einen großen Bedienkomfort.

Programme auf der Kamera zeigen dem Anfänger Schritt für Schritt, wie er Fotos machen kann und wie das Gerät funktioniert. Damit bleibt dir lästiges Handbuch lesen erspart. Muss es schnell gehen, bieten die Automatik und Motivprogramme, also Programme, die einen Großteil der Arbeit erledigen, eine schnelle Hilfe.

Legst du viel Wert darauf, die notwendigen Parameter für deine Bilder selbst einzustellen? Dann ist vielleicht eine semi-professionelle DSLR genau das Richtige für dich. Modelle dieser Marke bieten viel Raum für die manuelle Fotografie und lassen sich beispielsweise umfangreicher einstellen in Sachen ISO und Verschlusszeit. Was genau das bedeutet, erkläre ich dir später. Modelle in dieser Klasse bekommst unter 1000 Euro.

Eine gute DSLR bietet dem Fotografen viele Einstellungsmöglichkeiten. Quelle: Nikon Bilddatenbank
Eine gute DSLR bietet dem Fotografen viele Einstellungsmöglichkeiten. Quelle: Nikon Bilddatenbank

Bei all diesen Fragen solltest du aber eins nicht vergessen: Die hochwertigste Ausrüstung bringt dir nichts, wenn du dir keine Gedanken um die Bildgestaltung machst. Mehr dazu findest du in einem anderen Beitrag von mir.

Was möchtest du ausgeben?

Fotografie kann ein teures Hobby sein. Muss es aber nicht. Was bringt mir die teuerste Ausstattung, wenn ich sie kaum und nicht richtig nutze. Was du also ausgeben möchtest, hängt davon ab, was du fotografieren möchtest und wie häufig du dein Equipment nutzt. Ganz entscheidend ist auch die Frage, welches Zubehör du brauchst oder einsetzen möchtest. Bist du viel im Freien unterwegs oder fotografierst du überwiegend in der Dämmerung oder Nacht? Dann sind ein stabiles Stativ und lichtstarke Objektive wichtig. Die sind je nach Brennweite und Lichtstärke nicht ganz billig. Das gilt auch für Stative verschiedener Hersteller, wie zum Beispiel Manfrotto oder Vanguard.

Aus der Praxis

Meine Ausrüstung ist ein guter Kompromiss aus Zweck und Preis. Ich fotografiere überwiegend Alltägliches, nutze die Kamera aber auch für Portraits und Veranstaltungen. Für meine Arbeit nutze ich dafür ein Zoom-Objektiv, einen externen Blitz, einen Faltreflektor und ein Stativ. Für die Portraits habe ich eine 85mm-Festbrennweite.

Delamax 5in1 Faltreflektor
Delamax 5in1 Faltreflektor – Praktischer und günstiger Helfer. Quelle: Florian Enkrott

 

Mein persönlicher Tipp

Für die alltägliche Blogfotografie reicht schon ein Starterkit aus der unteren Preisklasse. Zu dem Body, also dem Kameragehäuse, gehört dann automatisch ein Objektiv. Das ist meist ein Allrounder, der in vielen Situationen eingesetzt werden kann. Nikon bietet Einsteigern dafür zum Beispiel die Nikon D3200 mit einem 18-55mm-Objektiv. Canon als großer Gegenspieler bietet die EOS 1200, um schnell und einfach Bilder zu machen.

Mehr zu den Begriffen ISO, Verschlusszeit, Brennweite etc. findest du übrigens in dem großen Humboldt Fotolehrgang von Tom Striewisch.

Worauf solltest du beim Kauf achten?

Wenn dir also klar ist, was du fotografieren möchtest und was du dafür bereit bist zu bezahlen, kannst du dir Gedanken um den eigentlichen Kauf machen. Doch das kann schnell zu einer großen Herausforderung werden. Inkompetente Verkäufer versuchen viel zu häufig, ihre Verkaufszahlen zu verbessern, und gehen wenig darauf ein, was der Kunde wirklich möchte. Die vielen Fachbegriffe und Werte auf den Verkaufsschildern können schnell überfordern und bringen dich nicht wirklich weiter. Deshalb hier ein paar Tipps, die dir helfen sollen.

Fachbegriffe lernen und erklären lassen

Erkundige dich im Vorfeld über Begriffe, die du nicht kennst und die wichtig für Fotografie sind. Einige Informationen dazu findest du in dem Link zum großen Humboldt Fotolehrgang weiter oben. Dazu gehört beispielsweise die ISO-Empfindlichkeit, also die elektrische Lichtempfindlichkeit, deines Bildsensors. Eine höhere ISO-Einstellung kann dir in dunklen Räumen oder in der Nacht eine große Hilfe sein. Der Nachteil daran: Je höher die eingestellte Empfindlichkeit, desto höher auch das typische Bildrauschen.

Entscheidend ist auch die Verschlusszeit deiner Kamera. Verschlusszeit meint die Zeit, in der der Spiegel den Sensor freigibt und dieser belichtet wird. Dabei sind ganze Sekunden, Hundertstel- und sogar Tausendstel-Sekunden möglich. Möchtest du Autos in Bewegung oder sportliche Aktivitäten ablichten, bist du mit Verschlusszeiten im Hundertstel-Bereich gut unterwegs. In der Dämmerung nutzt du hingegen am besten lange Verschlusszeiten im Sekundenbereich.

Der Bildsensor – Ein entscheidender Faktor

Hohe ISO-Werte und ein eine große Spannweite der Verschlusszeiten bringen dir aber nichts, wenn der Bildsensor zu klein ist oder gar billig verarbeitet wurde. Es gibt verschiedene Sensortypen mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen.

Diese näher zu erläutern sprengt den Rahmen dieses Textes und wird Teil einer der nächsten Artikel sein. Wenn du aber schon jetzt mehr über die unterschiedlichen Sensoren erfahren möchtest, empfehle ich dir diesen Beitrag. Eins finde ich jedoch sehr wichtig: Je größer der Bildsensor, desto mehr Informationen können aufgenommen werden. Viele Millionen Megapixel bringen dir nichts, wenn das Format des Sensors nicht stimmt. Ja, Fotografie ist schon eine kleine Wissenschaft für sich! 😉

Tests können dir bei der Kaufentscheidung helfen

Nutze das Internet, um dir diverse Testergebnisse anzusehen! Das erleichtert dir die Kaufentscheidung und erspart dir lange verwirrende Verkaufsgespräche bei Saturn oder Mediamarkt.Viele Tests sind glücklicherweise verständlich geschrieben und beschränken sich auf das Wesentliche. Sie bieten aber auch Profis mit technischem Vorwissen ausreichend Informationen. Auf www.digitalkamera.de findest du sehr ausführliche Testberichte zu vielen verschiedenen Kameramodellen von Nikon, Canon, Sony und anderen Herstellern.

Den Überblick zu behalten ist nicht ganz einfach. Quelle: www.videoaktiv.de
Den Überblick zu behalten ist nicht ganz einfach. Quelle: www.videoaktiv.de

Etwas kürzer und knackiger sind die Beiträge zu diesem Thema von Computerbild.

Anfassen strengstens erwünscht!

Nimm die Kamera in die Hand. Sie muss sich in deiner Hand gut anfühlen. Du solltest Grip beim Tragen haben. Grip meint grob übersetzt die Stabilität deiner Hand an der Kamera. Nikon und Canon nutzen dafür speziell geformte Griffe und Beschichtungen. Das Modell deiner Wahl sollte sich gut in deinen Händen anfühlen und möglichst aus hochwertigen Materialien hergestellt sein. Ausschließlich Kunststoff bietet kaum Schutz gegen Wind, Wetter und den häufigen Gebrauch. Der Body, also die eigentliche Kamera, sollte im besten Fall aus Magnesium oder Aluminium in Verbindung mit Kunststoff bestehen. Ein stabiles Gehäuse darf die Kamera aber auch nicht zu schwer werden lassen. Schließlich hältst du sie oft länger in der Hand. Einige Spiegelreflexkameras lassen sich um einen Multifunktionsgriff erweitern und bieten somit noch mehr Haltekomfort.

Last but not least…

Als Einsteiger ist es oft schwer den Überblick zu behalten bei den vielen unterschiedlichen Modellen, Tests und privaten Empfehlungen. Deshalb sprich mit einem Berufsfotografen oder besuche ein Fotofachgeschäft. Dort bezahlst du zwar ein wenig mehr für die Ausrüstung, bekommst aber häufig kompetente und ehrliche Beratung. Natürlich stehe auch ich dir gerne mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um eine Kaufempfehlung geht. Sprich mich gerne an!

Bild: Viktor Hanacek picjumbo.com


bloggerabc-redaktion-florian enkrottFlorian Enkrott ist 23 Jahre alt und freiberuflicher Fotograf und Webentwickler. Als „Digital Native“ist er mit dem Medium Internet aufgewachsen und hat früh die Leidenschaft für die Fotografie und das World Wide Web entdeckt. Aus dem Hobby ist jetzt so etwas wie ein Beruf geworden. Neben seiner Arbeit als Sozialpädagoge und Dozent beim Deutschen Roten Kreuz ist er darüber hinaus regelmäßig als Autor für bloggerabc unterwegs.

 

Du möchtest mehr über das Bloggen und Social Media erfahren?
Dann trage dich für den Newsletter ein und erhalte jede Woche Tipps, Empfehlungen und hilfreiche Informationen kostenlos in deine Inbox. PS: Deine E-Mail-Adresse ist bei mir sicher und Spam wird es nicht geben.

14 Kommentare zu “Spiegelreflexkamera Crashkurs Teil I

  1. Hi Florian, erstmals super Artikel! Ich bin relativ neu auf dem Gebiet und habe mich hauptsächlich im Internet eingelesen. Ich bin sehr interessiert an einer Systemkamera. Ich hatte das Glück die letzten zwei Wochen die Sony a7 eines Freundes auszulehnen. Ich benötige vorallem für Instagram und Blogs eine Kamera. Vorallem brauche ich sie für Food rsp Coffee Latteart aufnahmen, aber auch für Gebäude oder Umgebungen. Wobei sich das Interessenfeld mit Sicherheit noch ausbreiten wird. Ich war sehr zufrieden mit der a7, habe aber auch viel über die a7II und die a7 R gelesen. Ich mache auch ab und an gerne ein kurzes Video. Mich spricht die a7II sehr an, auch ergonomisch ist es nochmals bequemer als die a7. Weiter habe ich auch noch die Fujifilm x-t1 ins Auge gefasst. Konnte sie leider noch nicht ausprobieren nur kurz einmal anschauen. Da sie Spritzwasserdicht und allgemein gegen Feuchtigkeit sehr resistent ist, finde ich sie sehr spannend. Nur frage ich mich ob sie das richtige für meine Zwecke ist. Ich steigere mich zwar sehr gerne in neue Themen hinein aber mit der Sony habe ich gehört kommt schneller mal ein schönes Foto raus. Gibt es evt noch eine alternative vielleicht auch in der Spiegelreflex sparte oder so ?

    Liebe Grüsse
    Daniel

    1. Hallo Daniel. Danke für’s Kompliment. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich praktisch bisher nur wenig mit Kameras von Sony auseinandergesetzt habe. Die bekannten Tests sprechen für sich und auch die Alpha Modelle in der Spiegelreflexkamera können sich sehen lassen. Bei dem was du machen möchtest sind vor allem lichtstarke Objektive wichtig und ein geeignetes Blitzgerät. Zumindest bei Food Fotografie ist das wichtig. Arbeitest du grundsätzlich mit wenig Licht, sollte die Kamera einen guten Sensor besitzen der hohe ISO Werte mitbringt. Für mich klingt es so, als sei ein Modell im Einsteiger Segment nicht mehr so ganz das passende. Daher meine Empfehlung aus dem semi-professionellen Bereich: Die Nikon D7100 oder 7200. Diese Kamera besitze ich selbst und bin mit ihr wirklich zufrieden. Wenn du mehr wissen möchtest oder Lust hast auf einen Erfahrungsaustausch hast melde dich gerne. Auch in Sachen Objektive. 😉

  2. Gut erklärt, Hut ab!

    Ich persönlich benutzte die Canon EOS 5 D Mark III, und kann diese Kamera jedem empfehlen der bereit ist ein bisschen zu Investieren.

    Euer Dylan,

  3. Hallo!

    Fand deinen Beitrag sehr interessant und gut zu verstehen! 🙂

    Überlege mir, eine Spiegelreflex zuzulegen… Ich fotografiere allgemein gerne, Portraits, Familienfeiern, Landschaft…
    Würde die Kamera eventuell auch zur Foodfotografie benützen wollen, daher die Frage was ich mir da am Besten zulege?

    Wir haben bereits eine Canon EOS 550d oder 500d, irgendsowas in die Einrichtung, falls die sowieso dafür geeignet ist, würde ich mir natürlich keine zulegen (wozu auch?)

    Hoffe du kannst helfen 🙂

    LG

    1. Hi. Erstmal vielen Dank für das Lob. Freut mich, wenn mein Beitrag so viel Anklang findet. Jetzt zu deiner Frage. Die beschriebenen Kameramodelle sind zwar Einsteigermodelle, aber mit ihren Spezifikationen durchaus für Food Fotografie geeignet. Entscheid sind deine Objektive und das Zubehör. Ein hochwertiger Kamerabody mit vielen Megapixeln bringt dir nichts, wenn das übrige Equipment falsch gewählt ist.

      Bei der Food Fotografie kommt es vor allem auf die Richtige Zubereitung, die Belichtung und ein hohes Detaillevel an. Zumindest habe ich diese Erfahrung im Catering- und Gastrobereich gemacht. Das ist natürlich lange nicht so aufwendig wie bei Berufsfotografen. Schließlich bin ich in erster Linie Sozialarbeiter. 😉

      Sehr beliebt ist beispielsweise eine 50mm Festbrennweite mit 1,8 Lichtstärke. Das Objektiv ist bezahlbar und für den Einstieg genau richtig, wenn es darum geht sich in Sachen Details und Tiefenschärfe auszutoben. Ich selber arbeite sehr gerne damit.

      Darüber hinaus wird auch ein 100mm Makro Objektiv gerne genutzt. Das ist allerdings nicht ganz billig. Wenn du dir Objektive zulegen möchtest, dann muss es auch nicht immer ein Original Canon sein. Tamron und Sigma sind vielfach eine Überlegung wert und oft eine bezahlbare Alternative zu den Hersteller eigenen Modellen.

      Natürlich solltest du dir auch Gedanken zum Thema Belichtung machen. Das ist sehr wichtig und entscheidend, wenn es um eine ausgewogene Belichtung geht. Das hängt natürlich auch davon ab, welche Ziele du mit der Food Fotografie verfolgst. Brauchst zu zum Beispiel nur ein externes Blitzgerät oder benötigst du vielleicht sogar Dauerleuchten und Studioblitzer? Selbst das ist für kleines Geld gut zu bekommen.

      Ich habe dir mal zwei Dinge rausgesucht zum Thema Food Fotografie die ich persönlich sehr spannend und nützlich finde.

      http://www.colorfoto.de/ratgeber/food-fotografie-tipps-vorbereitung-einstellungen-richard-stratmann-2853343.html

      https://www.youtube.com/watch?v=p7xaeAc0o7k

      Das erste ist ein sehr gut gemachtes Tutorial von Colorfoto. Das andere ist ein kurzer Überblick in Sachen Objektive von Video2brain. Beides sehr empfehlenswert.

      Kleiner Tipp zum Schluss: Teste die Modelle deiner Wahl im Fotofachgeschäft und am Besten noch mit deiner eigenen Kamera. Alternativ dazu kannst du dir bestimmte Objektive bei ZoomyRentals
      ausleihen.

      http://www.zoomyrentals.de/

      Wenn du magst können wir uns auch nochmal zum Thema austauschen. Ich bin gespannt auf deiner Erfahrungen!

      Liebe Grüße!

      Florian

  4. Meines Erachtens ein toller und informativer DSLR Crashkurs. Für mich persönlich steht die Ergonomie immer im Vordergrund, nachdem man sich Gedanken gemacht hat, für welche Einsatzzwecke man die Kamera überhaupt benötigt.
    Die Kamera muss sich definitiv gut in der Hand anfühlen und der Griff sollte zur jeweiligen Hand passen. Denn nur so lassen sich auch längere Fototouren angenehm gestalten.

    1. Hi Pascal,

      da bin ich voll und ganz bei dir. Die beste Kamera bringt mir nichts, wenn die Ergonomie nicht stimmt. Mit meiner Nikon D7100 bin ich in dieser Sache ziemlich zufrieden und ich möchte den Multifunktionsgriff nicht mehr missen, aber auch ohne den Griff lässt die Kamera gut nutzen.

  5. Hallo,
    vielen Dank für deinen tollen Artikel!
    Bisher habe ich nur eine Handykamera(Samsung galaxy s4), doch ich möchte mir gerne eine Spiegelreflexkamera für Einsteiger zulegen. Sie sollte inklusive Objektiv nicht über 350€ kosten. Ich will die Kamera rein zu privaten Zwecken benutzten. Ich fotografiere viel in der Natur, wenig in Räumen und gelegentlich meine Mitmenschen. Sie sollte nicht zu schwer zu bedienen sein, da ich mit 13 Jahren noch wenig Erfahrungen gemacht habe

    Es wäre super nett wenn du mir eine Kamera, die in meinem Preislimit liegt empfehlen könntest!

    Danke dir!
    Viele Grüße
    Natalie

    1. Hallo Natalie,

      vielen Dank für’s Kompliment. Das nehme ich gerne. 😉 350 Euro sind ein sehr knappes Budget, aber kein Problem. In der Preisklasse kann ich dir die Canon EOS 1200D empfehlen. Die ist für deine Zwecke bestens geeignet und bietet eine Menge interessanter Features. Für dich als Einsteigerin gibt es in Kombination mit der Kamera eine EOS Begleiter App. Die erklärt dir die Funktionen und begleitet dich bei deinen ersten Schritten. Das Objektiv gibt es im Paket gleich dazu und kostet bei Saturn derzeit 339 Euro. Damit kannst du schon eine Menge fotografieren. Im Internet ist das Modell noch ein bisschen günstiger.

      Alternativ dazu möchte ich dir die Nikon D3200 empfehlen. Die kostet 20 Euro mehr und bietet ein bisschen mehr Leistung für’s Geld. Das Besondere an der Kamera. Sie hat einen internen Lehrmodus, der dir bei der Nutzung alles wichtige erklärt und dir empfiehlt wann du welche Einstellung nehmen solltest. Für Einsteiger eine super Sache. Ich selbst habe das Modell eine ganze Weile genutzt und war sehr zufrieden.

      Und keine Angst vor den vielen Funktionen! Die mögen am Anfang etwas verwirrend und überfordernd sein, aber umso mehr kannst du nachher selbstbestimmt Fotografieren und alles für deine Bilder herauskitzeln. 🙂 Bei

      Bei Fragen kannst du dich gerne jederzeit melden.

      Liebe Grüße

      Florian

  6. hallo florian,
    danke für deinen artikel.
    ich habe mir vor einiger zeit eine eos700d gekauft. davor hatte ich nur iphone & kompaktkameras.
    ich möchte die kamera vorrangig zum mich selbst filmen verwenden (indoor, ohne gegenlicht mit 2 softboxen und ggf. greenscreen).
    die rolle des iso-wertes beim filmen (und generell) ist mir unklar. früher sprach man von körnung. jetzt habe ich irgendwo gesehen, dass man keine zu niedrigen iso-werte einstellen sollte.
    ich will das auch alles gar nicht unbedingt verstehen und so viel wie ich muss (es gibt genug andere dinge, bei denen ich mich eher auskennen möchte 😉 ).

    gibt es dazu eine empfehlung von dir?

    danke dir!
    viele grüße,
    frank

    1. Hallo Frank,

      vielen Dank für dein Interesse. Ein hohes technisches Wissen ist zwar von Vorteil, aber nicht unbedingt notwendig. Einfach gesagt beschreibt die ISO-Empfindlichkeit, die einstellbare Lichtempfindlichkeit deines Bildsensors. Je höher der Wert, desto geringer die notwendige Lichtmenge, um eine korrekte Belichtung zu erreichen. Mit einer höheren Empfindlichkeit entsteht aber auch das charakteristische Bildrauschen.

      Mir ist noch nicht ganz klar in Bezug auf was genau du eine Empfehlung von mir möchtest. Geht es dir dabei um eine geeignet ISO Einstellung? Oder um eine geeignete Kamera inklusive Objektiv?

      Liebe Grüße
      Florian

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*