[bP004] Warum Facebookgruppen so wichtig sind: Interview mit Gordon Schönwälder

Facebookgruppen sind sehr wertvoll. Es wird dort nicht nur ein Thema sehr engmaschig behandelt, es kommen auch viele Menschen miteinander in Kontakt und tauschen sich aus. Facebook selbst fördert Gruppen. Daher können auch Seiteninhaber in Gruppen kommentieren. Im Interview für meinen Podcast sprach ich mit Gordon Schönwälder von Podcast-Helden und dem Moshpit zum Thema.

Gorden gehören die Podcasts Podcasthelden und The Moshpit. Klar, dass der Austausch zu dem Thema “Podcast” enorm ist. Und so hat Gorden nicht nur zwei sehr erfolgreiche Audiprojekte, sondern besitzt mit “Wir sind Podcast-Helden – Podcasting in Business, Marketing und Vertrieb“, die größte Facebookgruppe zum Thema Podcast in Deutschland. Aus diesem Grund habe ich mit Gordon vor einiger Zeit ein Interview darüber geführt warum Gruppen auf Facebook so wichtig sind, sie sich lohnen und ich gerade kräftig in Zugzwang bin.

In gekürzter Form kannst du unser Gespräch in diesem Artikel nachlesen.

Daniela Sprung: Hallo Gordon, schön, dass du da bist. In der Regel hat es einen guten Grund, wenn wir beide miteinander sprechen. In einem deiner letzten Newsletter ging es um Gruppen und Communities. Nun hast du mit der Podcast-Helden-Gruppe eine der größten deutschsprachigen Gruppen auf Facebook zum Thema Podcasting. Korrekt?

Gordon Schönwälder: Ich weiß es nicht, also ich habe bisher keine größere gefunden. In der Vergangenheit habe ich damit gerne kokettiert, mittlerweile bin ich viel stolzer auf das schöne Miteinander in der Gruppe.

Daniela Sprung: Das ist mir auch aufgefallen. Es gibt nur wenige Idioten, die irgendeinen Müll teilen oder blöde Fragen stellen. Tatsächlich sind dort hauptsächlich Fragen, die uns alle umtreiben. Welches Mikro soll ich nutzen? Wie schaffe ich es, mir eine Reichweite aufzubauen? Wie kann ich bei iTunes direkt vorne mitmischen?

Sowas wie iTunes hat mich ja nie gejuckt. Ich habe das Ding einfach gemacht und habe beim Bloggen nie wirklich auf die Zahlen geguckt. Mit drei Episoden muss ich da jetzt auch bei meinem Podcast nicht draufschielen. Vielleicht wird ja die vierte total geil. Dafür wärst du dann übrigens verantwortlich. Aber zurück zum eigentlichen Thema: Communities und Gruppen. Immer wieder stellen wir fest, dass sich Algorithmen in sozialen Netzwerken und auf Plattformen ändern. Organische Inhalte werden nicht mehr ausgespielt, wie man sich das wünscht, und man muss ein immer größeres Mediabudget in die Hand nehmen, wenn man gesehen werden will.

Das ist die Natur der Sache, Unternehmen wie Facebook & Co. möchten gerne Geld verdienen. Aber eine Gruppe ist immer noch kostenlos. Wie wir festgestellt haben, hast du sehr wahrscheinlich die größte Facebook-Gruppe zum Thema Podcasten und damit eine Gruppe, in der die Leute echt lieb und nett miteinander umgehen und sich sehr konstruktiv austauschen. Was sind deine Empfehlungen, wenn es darum geht, eine Gruppe aufzubauen? Worauf sollte man achten und vor allen Dingen, für wen lohnt sich das überhaupt?

Wann sich eine Facebook-Gruppen für dich lohnt

Gordon Schönwälder: Was zählt, ist Interaktion. In jeder Gruppe hast du die Gaußsche Normalverteilung. Das heißt, du hast immer ein paar total geile Leute dabei, aber auch ein paar Arschlöcher. Das ist ganz normal, so wie im richtigen Leben. So ist es auch in Facebook-Gruppen. Manche benehmen sich wie eine offene Hose, manche sind ein bisschen unterm Radar und manche sind total nett und freundlich. Die Schwierigkeit ist, dass man sich an die Arschlöcher am häufigsten erinnert.

Als Gruppenbetreiber habe ich daher das Problem, dass die netten Leute weniger Lust auf die Gruppe haben, wenn irgendwelche Spammer dort ihr Unwesen treiben. Sie interagieren dann weniger mit meiner Gruppe oder mir. Und dann greift der Algorithmus: Die Gruppe wird nicht mehr angezeigt. Deswegen habe ich eine ganz wichtige Einrichtung in meiner Gruppe, nämlich die Gruppenregeln. Sie sind sehr streng, aber fair. Wenn jemand zum Beispiel seine Werbung dort reinschreibt, ohne dass ich vorher die Erlaubnis dazu gegeben habe, fliegt der raus, und zwar sofort.

Das ist zwar sehr autokratisch gedacht, aber Gruppen brauchen ab einer gewissen Größe einfach Führung. Weil es meine Gruppe ist, muss ich das leisten. Es wird zwar in der Gruppe diskutiert, aber es ist keine Demokratie. Am Ende gibt es einen, der entscheidet, und das bin ich. Wenn sich einer bewusst nicht an die Netiquette hält, fliegt er raus.

Daniela Sprung: Ohne Vorwarnung?

Gordon Schönwälder: Wenn ich einen guten Tag habe, gebe ich eine Vorwarnung. Es wird mittlerweile in den Gruppen einmal in der Woche angezeigt, wer neu in der Gruppe ist. Ich verfasse dann einen Beitrag, in dem ich alle Neuen markiere. Ich heiße sie herzlich willkommen und bitte sie, einen Blick auf die Gruppenregeln zu werfen. Den Beitrag mit den Gruppenregeln habe ich als Beitrag ganz oben fixiert. Mit der Methode fahre ich eigentlich ziemlich gut. Und ich glaube, dass deswegen auch die Interaktion in der Gruppe so hoch ist. Die Leute wissen, dass keine Spammer oder unfreundliche Leute dort unterwegs sind.

Tipp 1: Erstelle Gruppenregeln

Daniela Sprung: In der Regel kennt man wahrscheinlich seine Pappenheimer. Ich erinnere mich an eine Bloggerin, die ihre Fragen immer recht unfreundlich formuliert hat. Vielleicht ist sie im echten Leben ganz nett, aber sie hat in der Gruppe regelmäßig Gegenwind gekriegt und war Ratschlägen gegenüber ziemlich renitent. Irgendwann ist sie geflogen, weil es einfach nicht möglich war, mit ihr ein konstruktives Gespräch zu führen.

Gordon Schönwälder: Es gibt solche Leute. Vom fachlichen Wissen passen die super in die Gruppe, kommen aber manchmal schnippisch daher. Ich habe ebenfalls ein paar Kandidaten gehabt, die dann gehen mussten. Auch richtige Toningenieure zum Beispiel, die wirklich wissen, worum es geht. Ich kann mich an einen erinnern, der sein Technik-Wissen sehr heraushängen ließ und die Beiträge von Technik-Newbies gerne von oben herab kommentierte. Ich habe ihn abseits in einer PN angeschrieben und ihn gebeten, auf seine Formulierungen zu achten. Als es nicht besser wurde, musste er gehen. Mir ist das Wohl der Gruppe lieber als so jemanden zu halten.

Daniela Sprung: Hilfe kommt ja wahrscheinlich auch in gleicher Art von anderen. Manchmal auch durch mehrere Personen, aber das Wissen ist letztendlich nicht weg oder verloren, sondern wird anderweitig kompensiert. Als erstes Learning nehme ich also mit: Erstelle Gruppenregeln, wenn du eine Facebook-Gruppe aufbauen möchtest.

Tipp 2: Hole einen weiteren Admin ins Boot

Gordon Schönwälder: Genau. Ab einer gewissen Gruppengröße ergibt es außerdem Sinn, dass außer dir andere mit drauf gucken. Ab der kritischen Masse von 100, vielleicht 150 Leute solltest du einen Admin mitbestellen. Vielleicht findet sich einer aus dem eigenen Netzwerk oder jemand, der in der Gruppe wertvolle Inhalte liefert. Die Person könnte dann ehrenamtlich einen Blick auf die Gruppe werfen. Das hilft meistens schon.

Daniela Sprung: Hast du auch so jemanden? Bisher bist immer nur du mir in der Gruppe aufgefallen. Aber ich muss zugeben, dass ich mich jetzt auch nicht exzessiv in der Gruppe aufhalte, weil ich meinen Podcast gerne mal vernachlässige.

Gordon Schönwälder: Der Frank Katzer ist ein Admin in der Gruppe.

Daniela Sprung: Der ist super.

Gordon Schönwälder: Ja, was der Frank in den letzten Jahren mit Gruppen aufgebaut hat, ist der Kracher.

Daniela Sprung: Die Gruppe „Erfolgreich Bloggen“ hat er, glaube ich, aus Zeitgründen abgegeben. Aber dort hat er immer geholfen und war meganett. Wann immer ich ihn angesprochen habe, habe ich immer eine nette Antwort bekommen. Auch seine YouTube-Videos sind ganz großes Kino. Aber beim Gruppenthema haben wir, glaub ich, gerade einen Schritt ausgelassen. Für wen lohnt es sich denn, eine Gruppe aufzubauen? Gibt es Themen, bei denen du unbedingt dazu rätst?

Tipp 3: Bau auf ein gemeinsames Interesse

Gordon Schönwälder: Sobald Menschen ein gemeinsames Interesse haben, sind sie prädestiniert für eine solche Gemeinschaft. Das muss keine Facebook-Gruppe sein, es kann zum Beispiel auch eine XING-Gruppe sein. Die Größe ist nicht entscheidend, sondern die Interessensgemeinschaft. Ob jetzt am Ende Marketing dabei rauskommt oder nicht, steht auf einem anderen Blatt. Grundsätzlich finde ich, jedes Thema ist eine Gruppe wert.

Daniela Sprung: Mal angenommen, du hast ein Thema, das dich interessiert und viele andere auch – in meinem Fall ist es das Bloggen – aber keiner will in der Gruppe miteinander reden. Hast du Tipps, wie man eine Gruppe zum Laufen bekommt?

Tipp 4: Stelle offene Fragen

Gordon Schönwälder: Das Ding ist, dass viele Leute in einer Konsumentenhaltung sind. Sie erwarten, dass ich, du oder jemand anders die Gruppe mit Leben füllt. Smart ist es, eine Art Selbsthilfegruppe zu gründen, zum Beispiel „Endlich bessere Podcasts im Business“ oder „Bloggen, Business-Konzept, jetzt mal richtig“. Natürlich braucht es von außen auch Aktivierung, bis man eine kritische Masse erreicht hat. Offene Fragen sind eine coole Sache, also irgendetwas Thematisches.

Was war eure geistige Überschrift im Blog? Oder: Wie viele Wörter schreibt ihr im Durchschnitt? Solche Fragen oder Umfragen sorgen eigentlich immer für Interaktion. Eine weitere Idee ist ein Aktionstag. Das heißt, dass die Leute an einem Tag unter einem Post hemmungslos Eigen-Promo machen dürfen. Ich mache das immer montags. Da dürfen sie dann ihre Shows, Dienstleistungen oder Empfehlungen posten. Die einzige Auflage, die ich habe, ist, dass sie dazu schreiben, weswegen das geil ist und was sie daran cool finden. Da ist dann schon ein bisschen mehr Leben in der Bude.

Daniela Sprung: Das hört sich schon mal gut. Also offene Fragen triggern offensichtlich zum Mitmachen. Mir fällt dazu noch Facebook Live ein, also zum Beispiel ein Interview machen, jemanden aus der Gruppe dazu holen. Es gibt eine Rechtsanwältin, die viel zum Thema DSGVO gemacht hat. Ihre Gruppe fand ich unfassbar gut. Sie hat in Zeiten der Not jedem Hilfestellung gegeben, den das Thema DSGVO umtreibt.

Natürlich hat sie auch ihre Produkte promotet, aber das war völlig legitim. Man hatte immer das Gefühl, dass das hilft und es war absolut erschwinglich. Zudem war sie immer up to date. Jedes Mal, wenn wieder ein neuer DSGVO-Klopper um die Ecke kam, hat die dazu ein kleines Live-Video gemacht, einen Podcast reingestellt, hat die Änderung kurz mal analysiert und ihren Eindruck kundgetan. So hat man sich jederzeit auf den neuesten Stand gesetzt gefühlt und wusste, wohin die Reise geht. Neben Thomas Schwenke, Christian Solmecke und Nina Diercks hat sie sich bei mir als eine der wenigen Medienrechtsanwälte etabliert, die ich im Auge habe.

Tipp 5: Nutze Facebook Live

Gordon Schönwälder: Generell ist Bewegtbild bei Facebook hoch im Kurs, was den Algorithmus angeht. So ein Facebook-Live-Auftritt ist immer sympathisch. Auf diese Weise kann man am Anfang den Betreiber oder die Betreiberin hinter der Seite ein bisschen persönlicher kennenlernen. Wichtig ist, dass der Admin weiß, wovon er oder sie spricht, hilfsbereit ist und Fragen beantwortet.

Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis eine kritische Masse erreicht ist. In meiner Gruppe habe ich das erlebt. Irgendwann waren so viele Leute da, dass immer etwas stattfand und ich es nicht ständig aktivieren musste. Andererseits würde das einschlafen, wenn ich aufhören würde, weiter Energie in die Gruppe zu stecken. Irgendwann kommt der Punkt, von dem an es ein bisschen einfacher wird.

Daniela Sprung: Im Grunde ist so eine Community ein hervorragender Marketingkanal für jeden, der über sein Thema sprechen möchte und etwas zu sagen hat. Ich vermute, jemand, der keine Ahnung von seinem Thema hat, wird relativ schnell entlarvt. Letztes Wochenende fand die Podcast-Helden-Konferenz zum zweiten Mal statt, richtig?

Gordon Schönwälder: Richtig.

Daniela Sprung: Du hattest Bombenwetter und das Ding lief hervorragend. Die Leute waren durchweg begeistert und haben richtig viel mitgenommen. Wie sehr hilft dir deine Gruppe, das eigene Produkt, das eigene Konferenzformat zu pushen?

Tipp 6: Frage die Mitglieder nach ihren Bedürfnissen

Gordon Schönwälder: Natürlich ist die Facebook-Gruppe rund um Podcast-Helden auch ein Marketingkanal für mich. Die Regel, seine eigenen Sachen nicht zu posten, gilt nicht für mich. Es ist meine Gruppe, es geht um Podcasting. Und wenn ich irgendwas schreibe, spreche oder als Bewegtbild aufnehme, dann ist es Podcast-relevant und dann poste ich das auch. Ich erwähne auch meine Produkte oder Webinare und natürlich auch die Konferenz. Ich habe noch nie gehört, dass ich zu viel Werbung poste.

Daniela Sprung: Nein, das kriege ich auch nicht mit. Es hält sich echt in Grenzen. Dass man das auf seiner Seite oder in seiner Gruppe macht, finde ich völlig legitim. Das habe ich bei Blog4Business auch gemacht. Ich frage nur, wie sinnvoll es ist, eine solche Gruppe nur fürs Marketing zu starten. Ich bin ein großer Fan davon, etwas mit Herz, Leidenschaft und Verstand anzugehen. Und nicht einfach loszurennen, nur weil du mal gelesen hast, dass in einer Gruppe viele Menschen sein können, die sich für dein Produkt interessieren. Die Leidenschaft geht dabei meines Erachtens flöten.

Gordon Schönwälder: Ja, ich glaube, man darf eine Gruppe nicht als Marketingkanal starten. Die Intention, darüber zu verkaufen, bekommen die Leute mit. Und dann entsteht keine Interaktion. Die URL meiner Gruppe lautet facebook/groups/podcastliebhaber. Am Anfang war das einfach eine Gruppe für Fans von Podcasting. Irgendwann ist sie zur Podcast-Helden-Gruppe geworden. Das ist noch gar nicht so lange her. Ich habe aber nie aufgehört, sie als Interessensgemeinschaft zu verstehen. Gleichzeitig ist es für mich ein Aushängeschild, dass ich eine Gruppe zum Thema Podcasting habe. So kann ich mich als Experte positionieren. Seit ich die kritische Masse erreicht habe, ist für mich auch das Erschaffen von Content und Produkten viel einfacher, weil ich die Leute einfach fragen kann.

Daniela Sprung: Das stimmt natürlich. Wie lange hat es gedauert, deine Gruppe aufzubauen?

Tipp 7: Sei geduldig

Gordon Schönwälder: Etwas mehr als drei Jahre. Jetzt muss ich dazu sagen, dass 2014 Podcasting noch nicht in aller Munde war. Das hat sich in den letzten zwei Jahren gewandelt. Aktuell sind wir knapp 3.000 Mitglieder in der Gruppe. Der Großteil kam über die letzten zwei Jahre. Wenn ich heute eine geile Idee im Schädel habe, kann ich die Leute fragen, was sie darüber denken. Ich habe es schon oft erlebt, dass sie es für Bullshit halten.

Daniela Sprung: Gib mal ein Beispiel.

Gordon Schönwälder: Ich ging davon aus, dass die Leute wissen wollen, wie man einen Podcast-Feed einrichtet. Allerdings war dieser Wunsch erst an der 10. oder 12. Stelle. Sachen wie „Podcast zu einer Mini-Serie machen“ oder „Ein Audio Freebie erstellen“ hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Die kamen erst durch die Gruppe. Eine Frage, die mir Content für ein halbes Jahr beschert hat, war: Was nervt euch bei anderen Podcasts? Da kam eine richtig lange Liste in den Umfragen. Ich habe eine Menge Content draus gemacht. Zum Stichwort schlechte Audioqualität ist klar, dass da mindestens ein Artikel folgt, wie man seine Audioqualität verbessert. Beim Thema langatmige Interviews geht es darum, wie Interviews besser werden und so weiter. Auf diese Weise kannst du auf den Punkt für die Zielgruppe Content kreieren. Und das wirkt sich auf lange Sicht auch auf das Google-Ranking aus.

Tipp 8: Biete interessanten Content

Daniela Sprung: Clever. Du hast herausgefunden, dass das, was du für deine Community relevant findest, überhaupt nicht funktioniert. Und dann hast du dich zurückgestellt und darauf gehört. Das ist häufig ein großes Problem, was ich auch manchmal in der Beratung anspreche. Was ihr wollt und macht, Leute, interessiert oft keine Sau. Dafür habt ihr Imagebroschüren.

Auf einem Blog muss eine ganz andere Musik gespielt werden. Die Leser wollen wissen, was ihnen hilft und wie sie ihre Probleme gelöst bekommen. Im Zuge einer Recherche habe ich neulich einen Artikel von einem Aufzughersteller gefunden. Dabei ging es um die Knöpfe im Fahrstuhl, auf denen die Pfeile zueinander gewandt sind. Angeblich kann man die drücken, damit die Tür schneller zugeht. Allerdings funktionieren diese Knöpfe in der Regel gar nicht. Der Artikel handelte davon, dass diese Knöpfe Murks sind. Es geht darum, Fragen zu beantworten und Lösungen zu bieten.

Gordon Schönwälder: Was auch für den Aufbau einer Gruppe spricht, ist, dass Facebook-Seiten nicht mehr die Reichweite haben, die sie mal hatten. Gruppeninhalte werden aktuell viel häufiger angezeigt. Ich gehe davon aus, dass Gruppen um ein Business die neue Währung werden.

Daniela Sprung: Kümmert euch um eure Communities und guten Inhalt.

Gordon Schönwälder: Genau. Wir wissen auch nicht, was im nächsten Jahr wegen der ePrivacy passiert. Keine Ahnung, ob wir dann noch so tracken können, wie wir es gewohnt sind. Da ist jeder ein Sieger, der schon mit einer Community am Start ist. Jemand, der sein Geschäftsmodell auf Retargeting aufgebaut hat, hat dann ein Problem. Der Aufbau einer Community ist wichtig, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Daniela Sprung: Bis vor zwei Jahren waren Podcasts relativ totgesagt. Doch auf einmal ploppen sie wieder auf. Gefühlt macht jeder einen Podcast, so wie vor einigen Jahren jeder einen Blog machte. Wohin geht es in deinen Augen künftig, Stichwort Digitalisierung und Co.? Wie wichtig werden Podcasts oder sind sie es bereits? Sind sie weiterhin fürs SEO relevant? Wohin geht die Reise?

Werden Podcasts auch in Zukunft relevant bleiben?

Gordon Schönwälder: Ich glaube, der Blog wird niemals gehen, im Gegenteil. Ein Blog wird relevant bleiben, einfach weil er der Content-Hub ist, bei dem alles zusammenläuft. Ich glaube, dass es am Ende vier Online-Kanäle gibt, die man als Unternehmen braucht: einen Blog, einen Podcast und außerdem Video und Social Media – in welcher Form auch immer. Podcasting wird nie am Blog vorbeiziehen oder das neue Allheilmittel werden. Er wird einfach seinen Platz im Content-Marketing-Mix einnehmen.

Podcasting wird weiterhin relevant sein, vermutlich wird die Relevanz in Zukunft noch steigen. Ich gehe davon aus, dass es irgendwann die Möglichkeit geben wird, Audio zu tracken. Man kann es automatisiert transkribieren, also kann auch irgendwann irgendein Crawler Audio tracken, klassifizieren und in den Suchmaschinen indizieren.

Für die Podcaster, die es interessiert: Ich nehme die Episoden auf. Als Basis nutze ich eine Mindmap und dann schreibe ich die wichtigsten Dinge daraus zusammen. Ich versuche das immer in 300 bis 400 Wörter zu fassen. In der Regel werden es sogar knapp 1.000 Wörter. Für Google braucht man das, auf den Podcast allein würde ich mich aktuell nicht verlassen.

Daniela Sprung: Halten wir fest: Etwas Schriftliches brauchen wir als Content-Hub zum Nachlesen. Audio ist sinnvoll, weil es irgendwann auch fürs SEO relevant wird. Mein Argument wäre außerdem Barrierefreiheit. Ich erreiche Menschen, die vielleicht nicht zwangsläufig meine Inhalte lesen, sie aber hören. Mit einem Podcast bist du direkt im Ohr, man kann es überall hin mitnehmen. Ich höre ganz gerne beim Sport Podcast.

Gordon Schönwälder: Bin ich ganz bei dir. Auch ich höre immer mehr Podcast, wenn ich unterwegs bin. Vor allem aber liebe ich Podcast, weil man dabei nicht nur irgendetwas vor dem Auge hat, sondern direkt im Schädel drin ist. Links und rechts gibt’s die Beschallung, das Ganze passiert im Kopf. Das ist eine sehr intime Situation, wenn ich mit meinem Hörer unterwegs bin. Ich glaube, dass Podcast für den Beziehungsaufbau sehr wichtig ist. Wenn ich mich dazu entscheide, einen Podcast zu hören, dann verbringe ich sehr viel Zeit mit dem Podcaster und ich baue eine Verbindung auf. Wo wir gerade bei den Pros für den Podcast sind: Wenn ich darf, würde ich ein paar Zahlen in die Runde schmeißen.

Daniela Sprung: Unbedingt.

Podcasting als Chance für Pionierarbeit

Gordon Schönwälder: Seit 2017 gibt es die Spot-on-Podcast-Studie. 20 Millionen Deutsche haben mindestens einmal im letzten Jahr einen Podcast gehört. Das sind viele Menschen, aber wenig Podcasts in gewissem Sinne. Für einmal im Jahr mache ich keinen Podcast, aber zehn Millionen Menschen haben mindestens einmal in den letzten Wochen einen Podcast gehört. Es gibt Leute da draußen, die sagen: „Verdammt, wäre ich mal zeitlich auf den YouTube-Zug aufgesprungen, ich wäre so gerne von Anfang an dabei gewesen. Bitte gebt mir ein Zeichen, wenn es wieder soweit ist!“ Und das ist das Zeichen: Podcasting ist noch am Anfang. Es ist noch relativ einfach, sich Gehör zu verschaffen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um vorne mit dabei zu sein. Deswegen liebe ich dieses Medium so sehr. Wir bauen Beziehungen auf und haben die Möglichkeit, richtige Pionierarbeit zu leisten.

Daniela Sprung: Ich mag am Podcasten, dass man einem Gespräch beiwohnen kann. Natürlich kann ich auch ein Interview lesen. Im besten Fall ist es leicht lesbar geschrieben, kurze Sätze, auf den Punkt. Aber ich habe keinen Ton. Ich höre nicht, wie die rumflachsen. Ich weiß nicht, ob die Stimme irgendwann umschlägt. Aber wir sollten auch noch über die Podcast-Helden-Konferenz sprechen. Ich war letztes Jahr dabei und möchte nächstes Jahr gerne wieder dabei sein, vorausgesetzt ich habe auch etwas zu sagen. Was planst du da? Ich habe etwas anzubieten.

Gordon Schönwälder: Ich bin ein bisschen unstet. Ich mag Abwechslung und ich habe, obwohl die Konferenz geil war und erst zum zweiten Mal stattfand dieses Jahr, das Gefühl von einem ersten Abnutzungseffekt. Deswegen plane ich, die Podcast-Helden-Konferenz nächstes Jahr am 17. und 18. Mai zweitägig stattfinden zu lassen. Ein bisschen was habe ich mir von der Blog4Business abgeschaut. Am Freitag wird es drei, vier Vorträge mit Speakern geben und zwischendurch die Möglichkeit des Austauschs. Am Samstag wird es ein Barcamp sein, bei dem ich ein paar Slots vorher vergebe, die relevant und interessant sind für die Leute. Es wird mindestens einen Workshop zum Thema Aufnahmen geben oder zum Aufnehmen mit dem Mikrofon. Alles andere wird sich ergeben. Das wird richtig geil, glaube ich.

Daniela Sprung: Ja, es wird geil. Jetzt verrate ich dir was: Genau deswegen mache ich das mit dem Barcamp auch allerdings nur an einem Tag.

Gordon Schönwälder: Sehr gut.

Neuigkeiten von der Blog4Business

Daniela Sprung: Ich habe mir eine Zwei-Tages-Klamotte überlegt. Auf dem Gedanken muss ich noch ein bisschen rum kauen. Aber ähnlich wie du denke ich mir das auch. Wobei ich den Abnutzungseffekt noch nicht sehe. Erstmal muss ich jetzt gucken, dass die zweite Blog4Business am 5. April auf die Beine kommt. Das letzte Mal habe ich 100 Leute zusammengekriegt. Diesmal hätte ich gerne 200 Teilnehmer, das muss ich zugeben. Mal sehen, ob man aus diesem Vortrag- und Barcamp-Format nicht noch ein bisschen mehr rausholen kann. In Zukunft plane ich auch zwei Tage. Aber mal schauen. Aber du brütest gerade etwas mit Katharina Stapel aus, einer Kollegin von uns beiden.

Gordon Schönwälder: Ja, es hat schon den Schnabel durchs Ei gesteckt, um bei der Metapher zu bleiben. Ich habe festgestellt, dass mich Unternehmen mit List und Tücke im Internet finden. Wer nach Podcast und Podcast-Consulting sucht, kommt an mir wahrscheinlich nicht vorbei. SEO funktioniert. Andererseits höre ich oft dass man den Entscheidern mit Podcast-Helden nicht kommen muss. Das klingt zu sehr nach Blog beziehungsweise Solopreneur, das sehr flapsig formuliert daherkommt.

Deswegen möchte ich für Unternehmen ein holistischeres Angebot haben. Katharina Stapel und ich haben uns zusammengesetzt und überlegt, dass wir eine richtig geile Full-Service-Agentur für Corporate Podcast gründen wollen. Wir wollen die interne und externe Kommunikation damit abbilden. Eins haben wir nämlich festgestellt: Podcast funktioniert als Akquise-Tool. Man ist im Ohr der Zielgruppe. Darüber hinaus gibt es viele weitere Einsatzmöglichkeiten von Podcasts, zum Beispiel als Wissensspeicher, Fortbildung oder Schulung. Vertriebler, die nur im Auto sitzen, können sich Infos über Podcasts holen, sie müssen nichts mehr lesen. Solche Sachen wollen wir anbieten und Unternehmen zeigen, wie das funktioniert.

Daniela Sprung: Dann wirst du also ein richtiger Beratertyp? Muss ich dich demnächst siezen?

Gordon Schönwälder: Das war schon schräg, eine gemeinsame Firma zu gründen. Allein Ausfüllen von diesem ganzen Finanzamt-Scheiß fühlte sich mächtig erwachsen an. Ich habe jetzt eine Agentur.

Daniela Sprung: Wo hast du dein Büro?

Gordon Schönwälder: Ich habe eins angemietet, da bei uns gerade umgebaut wird und der Presslufthammer wütet. Mal gucken, ob ich es behalte.

Daniela Sprung: Wir halten mal kurz fest: Um 2015, 2016 bist du im Netz aufgetaucht zum Thema Podcasten.

Gordon Schönwälder: 2014 habe ich Podcast-Helden gegründet und meinen ersten Euro habe ich damit 2016 oder 2015 verdient. Ich glaube, so richtig auf dem Schirm haben mich die Leute erst seit 2016/2017, als die Podcast-Welle heranrollte.

Daniela Sprung: 2014 habe ich auch bloggerabc an den Start gebracht. Wir beide haben zusammen unser Baby gelauncht. Wobei ich im Hintergrund noch Hilfe hatte, moralisch und technisch. Und du, als ehemaliger Ergotherapeut aus einem Gesundheitsberuf, relativ unzufrieden mit unserem Gesundheitssystem, zu dem wahrscheinlich größten Blog in Deutschland über das Thema Podcasten, dann die eigene Konferenz und jetzt bist du Agenturinhaber.

Gordon Schönwälder: Wenn du das so sagst, hört sich das krass an.

Daniela Sprung: Im Grunde kann doch jetzt nur noch die Weltherrschaft kommen.

Gordon Schönwälder: Ja, wobei man natürlich sagen muss, die Leute sehen den schönen Garten, aber nicht die Harke in der Ecke. Die ersten Gehversuche mit Podcasting habe ich schon 2010/2011 gemacht und bin oft auf die Fresse gefallen. Ich habe viele strategische und technische Fehler gemacht. Eigentlich habe ich 2014 mit Podcast-Helden das erste Mal Erfolg gehabt. Vielleicht bin ich deswegen so gut in meinem Job und einer der bekanntesten Podcast-Consultants im deutschsprachigen Raum, weil ich so oft auf die Nase gefallen bin, aber immer wieder was daraus gelernt habe.

Daniela Sprung: Nein, weil du a) ein netter Typ bist und b) den Mund aufmachst und einfach präsent bist. So nehme ich das wahr. Du bist ein netter, großer Typ mit breiten Schultern, der schnabbelt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, ohne gemein zu sein.

Gordon Schönwälder: Cool!

Persönliches Ziel: anderen helfen

Daniela Sprung: Jetzt haben wir geklärt, wo du herkommst und wo du aktuell stehst. Was ist dein persönliches Ziel, das dich antreibt?

Gordon Schönwälder: Es gibt etwas, das sich durchzieht durch mein Leben: Ich möchte Menschen helfen. Früher bin ich eigentlich immer Klassensprecher gewesen. Irgendwann war ich in der Uni-Fachschaft und ich war stellvertretender Sprecher meiner Kompanie bei der Bundeswehr. Vermutlich bin ich Ergotherapeut geworden, weil ich Menschen, denen es nicht gut geht oder die am Anfang einer Transformation stehen, helfen. Das habe ich als Therapeut gemacht und das mache ich auch jetzt. Nur dass die Leute heute freiwillig bei mir sind und keine körperlichen Erkrankungen haben. Der Wert, andere zu unterstützen, ist für mich etwas ganz Großes.

Daniela Sprung: Geht mir ähnlich mit bloggerabc. Der Blog ist da, um anderen zu helfen. Punkt. Was anderes habe ich nie im Sinn gehabt. Deswegen gucke ich auch nicht auf meine Zahlen, die jetzt wahrscheinlich durch die DSGVO und das Double Opt-in, das ich habe, in den Keller gehen.

Gordon Schönwälder: Das spricht für eine Gruppe, oder?

Daniela Sprung: Genau, ich mache eine bloggerabc-Gruppe, die dir hilft, beim Bloggen weiterzukommen.

Gordon Schönwälder: Okay, wann wird es die Gruppe geben?

Daniela Sprung: Pass auf, ich lege die heute noch an. Ich kann nur nicht sagen, wann ich sie fertig eingerichtet habe, mit Logo und so.

Gordon Schönwälder: Ich werde die auch verlinken und durch den Äther jagen, dann kriegst du ein paar Leute.

Daniela Sprung: Das finde ich stabil. Und ich schlage vor, wir treffen uns bei Gelegenheit nochmal zum Podcast-Interview. Ich möchte gerne wissen, a) wie es mit der Agentur läuft, und b) was es Neues zum Podcasten gibt, also worauf wir uns einstellen müssen. Und ich bitte dich weiterhin, gute Newsletter zu machen, damit ich einen Grund habe zu sagen: Gordon, wir müssen mal schnacken. In diesem Sinne verabschiede ich dich und sage schon mal, vielen Dank an alle, die zugehört haben. Ich hoffe, es hat euch ein bisschen gefallen. Guckt mal in die Shownotes, dort verlinke ich euch alle genannten Accounts und Gruppen. Wenn ich was vergessen habe, schreibt mich an. Bis dahin, Happy Blogging und alles Gute beim Podcasten. Ciao.

Gordon Schönwälder: Tschüss!

Shownotes

Lawlikes von Sabrina Keese-Haufs

Facebookseite Lawlikes

Facebookgruppe DSGVO und Online-Marketing-Recht

Mehr Sichtbarkeit von Frank Katzer

Anleitung und Mindset für deine Sichtbarkeit Youtubekanal von Frank Katzer

 

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10 Kommentare zu “[bP004] Warum Facebookgruppen so wichtig sind: Interview mit Gordon Schönwälder

  1. Valerie sagt:

    Hallo Daniela,

    gerade 2 Wochen bevor dieses Interview rauskam, hab ich meine Facebook-Gruppe archiviert. Löschen konnte ich sie nicht und nach dieser Episode überlege ich, sie vielleicht wieder zu aktivieren. In meiner Gruppe ging es um Hotelmanagement und was so dazu gehört bzw. was die Branche gerade bewegt. Ich hab sie ca. 1,5 Jahre geführt.

    Regelmässig gab es ein “Deine 5 Minuten Ruhm”; ähnlich wie in anderen Gruppen die Möglichkeit eigene Links zu posten. Am Anfang hat sich nichts bewegt, dann kam hie und da mal ein Beitrag. Ich kam mir oft wie ein Alleinunterhalter vor und das will ich einfach nicht sein. Eine Umfrage in der Gruppe ergab, dass die Regeln zu hart sind, die Mitglieder wüssten nicht, ob sie posten dürfen oder nicht.

    Ich kenne die Gruppenregeln von Gordon’s Gruppe, weil ich dort auch bin und meine waren nicht im Ansatz so ausführlich und klar. (Ich finde Gordon’s Regeln gut!)
    Was ich nicht wollte ist stupides Links setzen ohne Kommentar oder Werbung. (1-2 Personen kannte ich aus anderen Gruppen und wusste das die überall ihre Werbung reinklimpern). Dann wurde bemängelt, dass es eine geschlossene Gruppe ist und der Vergleich zu Xing und LinkedIN Gruppen gezogen, in denen das wohl nicht der Fall ist. Nachdem es dann etwas besser wurde mit der Interaktion, ging es wieder steil bergab.

    Deshalb hab ich mich dazu entschlossen, die Gruppe zu archivieren. Lange Rede kurzer Sinn: Ich denke es ist sehr (wie immer) zielgruppenabhängig. Und ich befürchte dass in meiner Branche, das Verständnis für Social Media noch nicht vorhanden ist. Ja, man mag es kaum glauben. Gibt es denn Tipps, wie man das Engagement erhöhen kann? Ich denke ich hab alles mögliche versucht und bin gescheitert. Aber vielleicht übersehe ich ja etwas.

    Ich hätte wirklich gerne eine Gruppe die interagiert und sich gegenseitig unterstützt. Alleinunterhalter ist nicht mein Ding. Ich mag den Dialog. 🙂

    Liebe Grüße,
    Valerie

    1. Hallo Valerie,
      vielen Dank für deinen Kommentar und deine Ausführung. Ich kann dich gut verstehen. Ähnlich ging es mir auch und darum habe ich meine Gruppe wieder eingestampft. Ich glaube ebenso wie du das es a) davon abhängig ist um welches Thema es sich in der Gruppe dreht und b) wer in und mit dieser Gruppe interagiert. Menschen, die immer und überall ihre Werbung platzieren wird es wohl stetig geben. Das sind aber die Personen, die das Netz und seine Mechanismen nicht verstanden haben und auch nicht wie Kommunikation, Marketing und Werbung funktioniert.
      Ich an deiner Stelle würde dran bleiben. Du beackerst aktuell noch ein hartes Feld und ich glaube, du bist Vorreiter in deiner Branche und vielleicht noch etwas früh für die anderen. Aber wenn die einmal aufgewacht sind, dann hast du dir bereits einen Namen gemacht und belegst bereits die Plätze, zu denen sie noch hinwollen. Darum mein Tipp: Bleibe hartnäckig, kommuniziere deine Botschaft und lass dich nicht entmutigen!
      Viele Grüße Daniela

  2. Marcus sagt:

    Hi Daniela,

    ich bin gerade zufällig auf dein Interview gestoßen und voll hängen geblieben. Du und Gordon habt die Sache echt auf den Punkt gebracht. Ich habe mir jetzt deinen Blog direkt in den Favoriten gespeichert 🙂

    LG
    Marcus

    1. Hallo Marcus,
      wow, vielen Dank für dein herzliches Feedback und ich freue mich sehr, dass dir der Beitrag gefallen hat. Genau für solche Reaktionen arbeite ich und ich freue mich sehr, dass ich jetzt in deiner Leseliste bin. Dankeschön!

      LG Daniela

  3. mattia sagt:

    Wow das war aber ein langes und informatives Interview 😉

    Suuuper!

  4. Jens sagt:

    Wenn man überlegt wie viele Foren es früher mal gab. Die meisten sind leider tot. Ein wenig schade ist das schon. Aber alles auf einen Blick zu haben bei Facebook ist halt klasse. Und ein klasse Interview danke für die tollen Tipps. Evt sollte ich auch eine Gruppe mache für das ein oder andere Webprojekt von mir. Beste Grüße aus Bremen von einem Exil Ruhrpottler :=)

    1. Hallo Jens,
      ich sende dir ein Glück auf ins Exil. 😀
      Viele Dank für dein Lob zum Interview, das freut mich total! Ich bin ja auch noch am überlegen, ob ich eine Gruppe mache, darum kann ich dein Zögern verstehen. Persönlich profitiere ich sehr von Gruppen und dem Input, wenn sich die richtigen Leute darin treffen und diskutieren. Dann ist das eine absolute Bereicherung für mich, die ich nicht missen möchte.

  5. Otto sagt:

    Hallo Daniela,

    ich freue mich immer auf einen neuen Beitrag, ich wurde auch diesmal nicht enttäuscht. Sehr guter Podcast und Gespräch, vielen Dank!

    O.

    1. Hallo Otto,
      vielen Dank für dein Lob und Feedback! Ich freue mich sehr, dass dir die Episode gefallen hat!

      Viele Grüße Daniela

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