Mehr Aufmerksamkeit für dein Blog durch Social Media

Die ersten Blog-Beiträge sind bereits verfasst. Es wird stets auf die Vergabe von Schlagwörtern geachtet, Bilder lockern die Texte sinnvoll auf und auch an die SEO-Optimierung ist gedacht. Doch keinerlei Reaktion?! Wo sind die Likes, die Kommentare oder Interaktion? Auf diese Frage lässt sich eine gute Gegenfrage stellen: Wurde auf den Blog oder dessen Texte aktiv verwiesen?

Man muss keine Werbung auf Facebook, Twitter oder Anzeigen auf Google schalten, um mehr Aufmerksamkeit für seinen Blog zu erhalten. Es ist gibt durchaus einfachere Wege seine Inhalte zu platzieren. Die Lösung: Social Media. Denn das Teilen der eigenen Beiträge in den sozialen Netzwerken ermöglicht die Ansprache neuer Leser.

Verlinkungen, Chats und Hangouts

Folgende Tipps können bei der Bewerbung des Blogs oder der eigenen Inhalte helfen:

Verlinkungen

Falls man schon ein oder mehrere Social Media Profile besitzt, sollte man zunächst einen Links seines Blogs all diesen Profilen hinzufügen. Dadurch gewinnt die eigene Plattform automatisch an mehr Sichtbarkeit.

Auf den meisten Profilen, ist eine Verlinkung auf eine Seite möglich. Beispiel: Twitter.
Auf den meisten Profilen, ist eine Verlinkung auf eine Seite möglich. Beispiel: Twitter.

Verteilen

Seine Beiträge auf Twitter zu teilen hat den Vorteil, dass man mit seiner eigenen Expertise eher vorsticht, als wenn man kontinuierlich Inhalte anderer Quellen weiterleitet. Für Twitter-Nutzer, die einen bereits kennen, funktioniert das Netzwerk wie eine Art RSS feed (engl. Rich Site Summary = Anzeige für Änderungen auf Websites): Sie werden indirekt informiert, sobald man neue Inhalte teilt. Ein weiteres soziales Netzwerk, dass sich zum Teilen der eigenen Beiträge eignet, ist zum Beispiel Facebook.

Wenn man Inhalte auf unterschiedlichen Plattformen teilt, ist es wichtig, nicht überall das Gleiche zu veröffentlichen. Jedes soziale Netzwerk verfügt über seine Eigenarten. Eine richtige und gut formulierte Mitteilung platziert im richtigen Kanal, ist bei der Verbreitung ist also wichtig.

Die Infografik von tobesocial erklärt, worauf es bei dem perfekten Post ankommt.
Die Infografik von tobesocial erklärt, worauf es bei dem perfekten Post ankommt.

Chatten

Ich erinnere mich noch gerne an meine ersten Schritte im Internet: Stundenlanges Chatten bis spät in die Nacht hinein gehört dabei zu meinen liebsten Erinnerungen (Nicht nur der Austausch mit Gleichgesinnten, auch die Telefonrechnung bleiben einem noch lange in Erinnerung 😉 ).

Heutzutage ist dieses Format noch bei häufig bei den Microblogging-Diensten, wie Twitter, zu finden. Man kann sich
mit anderen Nutzern vernetzen und in Echtzeit miteinander unterhalten. Vereinbart man zuvor einen Hashtag, so lässt sich die
Konversation zum einen leichter verfolgen und zum anderen im Nachhinein erneut aufgreifen.

Tipp: Hier ist man auf wenige Zeichen beschränkt, d.h. es kommtdarauf an, sich auf das Wesentliche zu beschränken. Mit einem Link
auf weitere Inhalte zu verweisen, ist also nie verkehrt.

Eine Übersicht über alle interessanten TwitterChats, auf denen man seine Expertise und Beiträge teilen kann, ist die Twitter Chat Schedule von Tweetreports.com. Achtung: Englisch.
Eine Übersicht über alle interessanten TwitterChats, auf denen man seine Expertise und Beiträge teilen kann, ist die Twitter Chat Schedule von Tweetreports.com. Achtung: Englisch.

Eine andere, vielleicht auch „modernere“ und persönlichere Art mit den eigenen Lesern in Kontakt zu treten sind Video-Chats, wie zum Beispiel über Google Hangouts. Hier können Themen ausführlich sowie in Echtzeit und vor allem von Angesicht zu Angesicht diskutiert werden. Eine gute Anleitung zum Einrichten von Google Hangouts bietet Netzwelt.

Gutes Beispiel für einen Google Hangout von Katharina Lewald und Daniela.

 Foren

Viele Menschen lesen Blogs, weil Sie auf der Suche nach einer Lösung ihres Problems sind. Diese Lösungswege in seinen Beiträgen anzubieten, ist natürlich wichtig. Aber was wäre, wenn man einen Schritt weiterginge und diese Leute selbst aufsucht? Der leichteste Weg dies zu tun ist, Diskussionen auf Internet Foren, wie zum Beispiel “reddit”, zu verfolgen. Die Überschriften von Forenbeiträgen sind häufig als Frage formuliert. So fällt die Suche leichter und man kann problemlos seine Expertise mit Anderen teilen.

Dieser Beitrag von foren-liste bietet einen guten Überblick über die unterschiedlichsten Foren, sortiert nach Themengebieten.
Dieser Beitrag von foren-liste bietet einen guten Überblick über die unterschiedlichsten Foren, sortiert nach Themengebieten.

Natürlich gibt es auch zahlreiche andere Möglichkeiten, seinen Blog und dessen Inhalte auf Social Media zu bewerben. Wichtig ist es bei all diesen Strategien, nicht zu übertreiben und sich dort zu zeigen, wo die eigene Leserschaft anzutreffen ist.  Ein wenig Spaß dabei kann dabei natürlich auch nicht schaden!

Weitere interessante Beiträge, die ich zu dem Thema empfehle:

Welche Wege nutzt du, um dein Blog zu pushen und deine Inhalte zu verbreiten?


PS: Workshop “Positionierung und Reputation durchs Blog

Am 12. September 2015 gebe ich mit Christian Müller von sozial-pr in Düsseldorf einen Workshop zum Thema „Positionierung und Reputation durchs Blog“. Unser Workshop richtet sich an alle Freelancer und Blogger, auch von Unternehmen, die sich durch ihr Blog gezielt eine Reputation und ein Profil aufbauen wollen.

Alle Informationen und die Anmeldemöglichkeit findest du auf der Webseite zum Workshop. Und wenn du Fragen hast, dann schreib mich einfach an: kontakt@bloggerabc.de . Gerne helfe ich dir weiter und freue mich darauf dich beim Workshop zu treffen!

8 Kommentare zu “Mehr Aufmerksamkeit für dein Blog durch Social Media

  1. Pingback: bloggerabc
  2. Pingback: Die Social Web News aus der 32. Kalenderwoche
  3. Hallo Stephanie,

    danke für die vielen tollen Tipps und Tricks.

    Ich versuche immer einen Teil davon umzusetzen. Naja das klappt nicht immer.

    Bin gespannt worüber du als nächstes schreibst.

    Grüße Alex

  4. Hallo Stephanie,

    das erste Bild im Blog-Artikel sollte passend zur gewählten Headline (Überschrift) sein. Und unterstützend kann auch noch ein Text eingebunden werden.

    Damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht.

    So wird der Leser zum einem von der Überschrift neugierig und vom Bild selbst + der Textzeile darin.

    Viele Grüße,
    Sven

  5. Hallo Daniela,

    ein toller, auf den Punkt gebrachter Artikel.

    Da in manchen Sozialen Netzwerken die Länge und Ausdrucksweise unterschiedlich ist, empfiehlt es sich wirklich die Post-Beschreibung immer dafür anzupassen. Bei Google+ kann die Überschrift fett oder kursiv dargestellt werden. Fett wird dann so dargestellt: *meine tolle Überschrift* und kursiv so: _das ist dann kursiv_

    Ich finde, es gehört auch immer ein #Hashtag dazu. Dies ist förderlich innerhalb des Sozialen Netzwerkes und auch mehr oder weniger in den Suchmaschinen. Auch sollten die Grafiken für die Netzwerke angepasst sein. Damit die Überschrift oder Handlunsgaufforderung gut zu erkennen ist. Ohne das das Bild vergrößert werden muss.

    Da Bilder das Medium sind, was am meisten Beachtung geschenkt wird, gehört es in jeden Post. So erhöht sich auch die Aufmerksamkeit, die User klicken und kommen auf den Blog.

    Um auch gut Traffic für den Blog zu erhalten, sind Kommentare auf themenrelevanten Blogs.

    Viele Grüße,
    Sven

    1. Hallo Sven,

      es freut mich, dass dir der Beitrag gefällt.

      Deine Tipps, wie man die Darstellung der Post für die unterschiedlichen Social Media Kanäle ansprechend gestalten kann, sind sehr hilfreich. Danke. Vielleicht lässt sich hierzu demnächst ein weiterer Blog-Beitrag verfassen. 😉

      Bildern wird viel Beachtung geschenkt. Stimmt. Daher denke ich, dass ein Bild auch thematisch zum Beitrag passen sollte. Was denkst du?

      Vielen Dank für deine Ideen.

      Viele Grüße,
      Stephanie

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