Geld verdienen mit deinem Blog – Die Strategie entscheidet

„Affiliate-Marketing“, „vom Bloggen leben“ und „Digitale Nomaden“ sind Begriffe, die in den letzten Monaten immer öfter in der Blogger-Filterblase auftauchen. 

Arbeiten am Strand, dabei durch die Welt reisen und das berühmte passive Einkommen erzielen. Jenes Einkommen, das wie Manna  vom Himmel fällt ohne das man was dafür tun muss. Hier und da ein paar Affliliate-Links und schon sprudelt es auf dem eigenen Konto. Soviel zur Theorie.

Ein gutes Blog bietet seinen Lesern Nutzwert

Dass hinter diesem Einkommen eine Menge Arbeit steckt, in Form eines Blogs mit ausreichend vielen Lesern und redaktionellen guten Beiträgen, die den Lesern einen Mehrwert bieten, das erzählt niemand. Und auch dass die Affliliate-Angebote zum Blog passen müssen, wird oft nicht erwähnt. Und das nervt!

Ich selbst bin ein großer Fan von Sascha Pallenberg. Sascha selbst startete sein erstes Blog 2007 und gehört heute zur ersten Riege in Sachen Mobile, Gadget und IT. Was ich besonders an ihm mag, ist seine direkte Art. Grundsätzlich mag ich Menschen, die deutlich sind und Dinge auf den Punkt bringen. Und die sich nicht scheuen, das auch mal ein bisschen rotzig zu tun. Vor einiger Zeit hat Sascha einen, wie ich finde, tollen Artikel mit dem Titel „Erfolgreich bloggen – Von der Idee zur finanziellen Unabhängigkeitveröffentlicht.

Monitarisierung nur wenn die Relevanz stimmt

Darin schreibt er:  „Potenzielle Monetarisierung geht nur über Relevanz. […] Stell dich drauf an ein, dass du nicht mit Adsense zum Millionär wirst. Konzentrier dich auf dein Thema und sieh zu, dass du in deiner Nische einer der Besten bist bzw. lerne von diesen. Kopiere nicht, sondern entwickle deinen eigenen Stil und höre abermals und immer wieder auf deine Leser.“

Zudem Thema „Affiliate“ und „vom Bloggen leben“ habe ich auch mit Sebastian Canaves gesprochen. Er bloggt bereits seit Jahren und hat sich als Reiseblogger (Off the Path) und mit TravelWorkLive einen Namen gemacht. Als besagter „Digitaler Nomade“ verdient er sein Geld mit verschiedenen Standbeinen – und eben auch mit Affiliate-Anzeigen.

„Ich habe das Bloggen schon 2006 mit einem Blog für meine Freunde und Familie angefangen, in dem ich über mein Leben und Gott und die Welt schreibe. Mir hat es einfach super viel Spaß gemacht, frei schreiben zu können und mich zu verwirklichen“, sagt er. 2011 startete er dann sein erstes eigenes professionelles Blog. „Und so war Off The Path geboren.“

Lass deinem Blog Zeit zu wachsen

Sowohl in seinem als auch in Saschas Fall wird deutlich: Es geht um Zeit. Keines der Blogs hat sich von jetzt auf gleich entwickelt. Da steckt teilweise jahrelange Arbeit hinter. Denn neben einer steigenden Reputation ist auch der Faktor Zeit wichtig, um ein Blog erfolgreich zu monetarisieren.

Kein Blog, das gerade aus der Taufe gehoben wurde, ist für Unternehmen interessant. Es fehlen schlicht noch die Leserzahlen oder Angaben zu den Seitenzugriffen. Woher sollten die denn auch stammen? Du hast bis dato noch nicht mal bewiesen, dass du in der Lage bist, eine Zielgruppe anzusprechen!

Setze niemals alleine auf Affiliate

Natürlich ist Affliliate-Marketing bei Bloggern ein schöner und gern genutzter Weg, um sich Geld dazu zu verdienen. Aber auch hier lauern Stolperfallen. Ohne Strategie und SEO geht es einfach nicht.

Es stimmt, Affiliate-Marketing ist sehr beliebt unter Bloggern und Webseitenbetreibern, und auch ich nutze diese Einnahmequelle. Allerdings gehe ich die Sache heute wesentlich strategischer an und optimiere meine Affiliate-Beiträge durch SEO“, lautet Sebastians Statement dazu. „Um ehrlich zu sein, kann ich jedem Blogger raten, nicht nur auf Einnahmen von Affiliates zu setzten. Denn als Blogger hast du keinen Einfluss darauf, wie sich die Provisionshöhe ändert und ob ein Affiliate-Programm nicht auch mal ganz aufgehoben wird. So können sich deine Einnahmen schnell verringern oder schlimmstenfalls ganz wegfallen! Deshalb ist es viel nachhaltiger, eigene Produkte zu entwickeln und anzubieten.“

Eigene Produkte zu entwickeln ist eine gute Idee, wie ich finde. Aber daran hapert es meiner Meinung nach. In vielen „Kursen“, die derzeit verkauft werden, um mit dem Bloggen Geld zu verdienen, wird das Schreiben von eBooks empfohlen oder eben die Entwicklung eigener Onlinekurse. Mich interessiert, ob das alles ist oder ob man für die Zukunft wohl mehr erwarten kann. Sebastian sieht im Internet ein deutliches Potential:

„Meiner Meinung nach bietet das Internet so viele Möglichkeiten, dass jeder es schaffen kann, heutzutage mit einem Blog Geld zu verdienen. Der springende Punkt dabei ist, die richtige Nische zu finden und diese entsprechend abzudecken. Alles andere ist Strategie, harte Arbeit, Leidenschaft und die Fähigkeit, unternehmerisch zu denken und neue Möglichkeiten zu erkennen. Auch in Zukunft sehe ich das Internet daher als eine super Quelle, um passives Einkommen zu generieren!“

Mehrsprachige Blogs ranken nicht gut bei Google

Es wird ziemlich deutlich, dass neben Zeit und guten Beiträgen auch  innovative Ideen und das Finden deiner Nische darüber entscheiden, wie erfolgreich du bist. Sich dabei klar zu fokussieren, wohin die Reise mit dem Blog gehen soll, ist das A & O.

Sebastian dazu: „Einer der größten Fehler war wohl mein ambitioniertes Ziel, den Blog  sowohl im englisch- als auch im deutschsprachigen Markt bekannt zu machen. Wie bereits geschrieben, ist eine klar definierte Nische einer der wichtigsten Punkte, um im Internet Erfolg zu haben, und eine Nische hatte ich mit diesem Ziel ganz klar nicht, auch wenn ich mich auf Abenteuerreisen fokussierte! Mit TravelWorkLive decke ich eine klare Nische ab: deutsche, angehende Blogger in einem 9-to-5-Job, die sich ihren Traum vom selbstständigen und ortsunabhängigen Arbeiten erfüllen wollen!

Zudem ist ein multilingualer Blog für Suchmaschinen schwerer lesbar und hat somit größere Schwierigkeiten schnell und gut zu ranken. Auch wenn ich mit Off The Path mittlerweile sehr gut ranke, ist das nur der Zeit zu verdanken. Denn mit meinem neuen Blog TravelWorkLive konnte ich dank der Einsprachigkeit, einer viel besseren Linkstruktur und meinen durch und durch SEO-optimierten Beiträgen bereits in kürzester Zeit auf den ersten Seiten ranken.“

Sebastian selbst hat sich sehr breit aufgestellt, was seine Einnahmen angeht. Neben dem Affiliate-Marketing generiert er seine Verdienste aus dem Verkauf von Produkten wie dem BlogCamp und seinem neuen Plugin. Zusätzlich ist er als Speaker unterwegs und bietet persönliche Beratungen an.

Fazit

Du siehst, „Nur vom bloggen“ lebt niemand. Es sind immer mehrere Wege, die den Erfolg bzw. die Einnahmen ausmachen. Sascha hat es in seinem o.g. Beitrag hervorragend auf den Punkt gebracht und ich zitiere ihn mit Wonne:

„Tut mir einen Gefallen… bitte fallt nicht auf diese Affen im Netz rein, die euch erklären wollen, wie man Geld verdient. Die PDFs, die von diesen Leuten verkauft werden, sind nicht die Bits wert, aus denen sie bestehen. 99% dieser Angebote sind unseriös und stammen von Leuten, die nicht einmal ansatzweise in die Nähe kamen, ein erfolgreiches Blog zu betreiben.“

Ich sagte bereits, ich stehe auf klare Worte. In diesem Sinne: Dank an Sebastian für das Gespräch und dir, Sascha,  für den auf den Punkt gebrachten Artikel.

Wer mehr zu Sascha und seinen Ansichten zur Monetarisierung von Blogs erfahren möchte, dem empfehle ich seinen Vortrag auf der re:publica 2010.

 

40 Kommentare zu “Geld verdienen mit deinem Blog – Die Strategie entscheidet

  1. Ein wirklich toller Artikel! Hätte ich echt nicht gedacht was man mit seinem Blog alles machen kann. Das gibt mir jetzt echt einen Auftrieb meinen Blog besser und öfter zu betreiben. Werde den Blog sicher noch einigemale besuchen.

    Wünsch Dir alles gute,
    Bernd

    1. Hallo Bernhard,
      vielen Dank für dein Feedback, darüber freue ich mich sehr! Mit einem Blog lässt sich fast alles umsetzen und integrieren. Das macht das ganze so spannend.

      Ich wünsche dir auch alles Gute und freue mich, wenn du hier für dich Antworten auf deine Fragen runds um Bloggen findest.

      Viele Grüße
      Daniela

    1. Hallo christine,
      vielen Dank für deinen Kommentar und deine Gedanken! Traffic aufzubauen und Reichweite zu erzeugen sind langwierige Prozesse. Es dauert bis Leser auf ein Blog aufmerksam werden und die Inhalte teilen, darüber sprechen und andere sich mit dem Blogger vernetzen wollen. Kurzum: Der Communityaufbau dauert. Aber die Zeit muss investiert werden, nur so kann es langfristig erfolgreich werden. 🙂

      Viele Grüße
      Daniela

  2. Vielen Dank für die offenen Worte. Ich leibe so einen deutlichen und direkten Schreibstil und ich konnte mir nicht nur einiges raus ziehen sondern ich bin auch über das ein oder andere ins grübeln gekommen. Danke für diese Eindrücke davon kann man nie genug bekommen.

    Viel Erfolg weiterhin…

    Bernd

  3. Hi Daniela,

    ziemlich spannendes Thema. Vielleicht aber auch widersprüchlich. Warum sollen denn Blogger nicht allein vom Bloggen leben können? Die Vergangenheit hat es doch gezeigt. (Ich erinnere bspw. an Basic Thinking)

    Auch ich empfehle neben dem Bloggen verschiedene andere Tätigkeiten durchzuführen. Letztlich ist das aber auch nicht neu.
    Es gibt da einen Spruch: Lege nicht alle Eier in einen Korb. Vermutlich ist der schon hunderte Jahre alt. Ein Blogger, der nur von einem Blog lebt, hat da durchaus schon ein gewisses Risiko.

    Vielleicht sollte man im Vorfeld klar definieren, was heutzutage überhaupt noch ein Blog ist. Nur weil man WordPress nutzt, hat man meiner Meinung nach nicht automatisch einen Blog 😉

    LG

    1. Hallo Ronny,
      weil auch Robert mit seinem Blog Zeit gebraucht hat, um es aufzubauen und erst nach und nach die Einnahmen kamen. 2004 ist zudem einer der Anfänge für Bloggen in Deutschland, dass heißt, die Menge anderer Blogs in seiner Branche waren recht überschaubar. Heute von einem Blog leben zu können bedarf einer guten Nische und den entsprechenden Produkten/Dienstleistungen. Alleine von bezahlte Artikel oder Banner (was immer noch gemacht wird) leben zu können wird mE extrem schwierig.
      Viele Grüße
      Daniela

  4. Hi Daniela,
    ich habe schon einige Anleitungen, bzw. Leitfäden zum Thema Blogge angeschaut und es ist tatsächlich so, dass in Affiliate-Marketing zwar als wichtige Komponente aufgeführt wird, aber bei der absoluten Mehrheit wird nicht auf das “passen zum Blog” eingegangen. Scheinbar setzen das die Schreiber logisch voraus.
    Mit den Punkt, den eigenen Stil zu finden, hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. In meiner Reise durch das Affiliate-Marketing sehe ich so viele Kopierer, dass sich mich echt frage, ob die Menschen das machen, weil sie nur Abstauben wollen, oder tatsächlich Mehrwert bieten wollen, aber nicht wissen wie sie das (anders) machen sollen.
    Hast also die richtige Einstellung zu dem Thema :-).

  5. Hallo Daniela,
    wirklich sehr gut geschriebener Blogartikel, insbesondere kann ich dir nur zustimmen unter dem Punkt, dass man nicht NUR auf Affiliate Marketing setzten sollte, sondern ebenfalls sobald man etwas “erfahrener” ist, eigene Produkte entwickelt.
    Dennoch finde ich für “Anfänger” gibt es nichts besseres, als Affiliate Marketing, um die ersten Provisionen zu verdienen.

    Weiter so!
    LG, Mike.

  6. Hallo Daniela, ich bin gerade durch Zufall auf diesen Beitrag gestoßen und muss ehrlich sagen das ich es mag, wenn jemand authentisch ist und seine Erfahrungen mit anderen teilt.

    Ich stimme dir zu 90% zu mit den digitalen Produkten und das es viele gibt die sich nur an anderen Kopien bedienen und estwas verändern und es dann wieder verkaufen.. Mir haben nur wenige Produkte geholfen um das System zu verstehen und die anderen haben mir geholfen den Wirtschaftskreislauf anzukrubeln.

    Danke für deinen Beitrag und ich werde in Zukunft öfter bei dir vorbei schauen und hoffe auf weitere hilfreiche Blogs

    1. Hallo Markus,
      vielen Dank für dein Lob, das freut mich sehr! Ich glaube, bei den ganzen verfügbaren Produkten im Netz muss jeder für sich schauen, welches das passende ist. Oft ist es allerdings schwer den Unterschied zu ermitteln. Da hilft dann tatsächlich nur, die Erfahrungen im Netzwerk zu erfragen, um eine Entscheidung treffen zu können. Oder – alternativ – eine Probestunde oder das Freebie auszuprobieren. Btw: Weitere hilfreiche und lesenswerte Blogs findest du in meinem Blogroll. Schau mal rein, vielleicht ist da das eine oder andere Blog für dich dabei.

      Viele Grüße
      Daniela

  7. Ich habe auch vor kurzem das Interesse an Affiliate Marketing entdeckt und habe damit auch bereits erste Erfolge erzielt – ich denke, mit ordentlich Motivation kann man da auch was erreichen! 🙂

    Ich schreibe immer Beiträge auf Websites.
    Da erzielen die Beiträge von alleine einige Aufrufe, den Rest erreiche ich durch Teilen und Verbreiten der Beiträge. Außerdem kann ich somit gezielt Statistiken und Auswertungen zu den einzelnen Beiträgen sehen.

    LG Josef

  8. Toller Artikel danke dir dafür.
    Ich glaube wie schon vorher einige male erwähnt worden ist das Nischenseiten in Zukunft sehr domenieren werden.

    1. Hallo,
      danke für dein Lob. Nischenseiten sind eine gute Möglichkeit um sich abzuheben. Ob diese zwangsläufig die Zukunft dominieren werden bleibt wohl abzuwarten.

  9. Servus Daniela,

    Meiner Meinung nach werden in Zukunft “Nischenseiten” das Thema Geld verdienen im Internet dominieren. Mit wirklich viel Fleiß und Disziplin sind hier ohne hohe Ausgaben Einkünfte zu generieren. Ob man dadurch Millionär wird ? Ich glaube nicht, jedoch kann man hierdurch sicherlich einen 3 oder 4 stelligen Betrag erwirtschaften.

    1. Hallo Markus,
      ich sehe das Thema eher kritisch. Um eine Nischenseite zu haben, die auch den Zulauf an Lesern hat, damit sich eine von dir genannte Betragshöhe generieren lässt, muss es eine verdammt gute Nische sein. Oder aber, die Leute sind bereit mehrfach die Affiliatelinks auf ausgerechnet dieser Seite zu nutzen. Letztendlich hilft wohl nur ausprobieren.

      1. Das Thema ist sehr aktuell heutzutage. Mich freut es, dass die Blogger gibt, die Klartext schreiben und die Wunschblasen von schnell reich werden blitzartig aus der Welt schaffen.

        Danke Daniela für deine kompetenten Artikeln!!!

        Hoffe trotzdem, dass die jungen Blogger nicht die Mut und Motivation verlieren und die Kraft zur Erkenntnis selber finden!!!!

  10. Hallo Daniela,
    Endlich mal eine Seite die wirklich Klartext spricht. Es ist in der Tat nicht so einfach in das Online-Marketing einzusteigen. Wie oben erwähnt steckt viel Arbeit dahinter. Schnell mal tausende Euros in einem Monat verdienen funtioniert nicht.
    2012 habe ich begonnen eine Homepage ins Netz zu stellen. Es machte mir einfach Spass zu sehen, ob es möglich ist, online Geld zu verdienen, ohne vorher einen Cent investieren zu müssen. Nach langer Suche, habe ich es geschafft eine kostenfrei Webseite ins Netz zu stellen und hab sogar ein paar Euros verdient.
    Ob man damit reich werden kann, weiss ich persönlich noch nicht. Aber darum geht´s mir eigentlich nicht. Reichtum definiert sich nicht allein über das Geld das Jemand hat. Neues zu lernen hat mich motiviert dieses Projekt zu starten. Jetz habe ich diese Projekt so ca. 2 Jahre nicht beachtet, und trotzdem hat es einen Gewinn von 51 Euros gebracht. Nun, dass ist nicht viel, aber überrascht war ich trotzdem. Mal schauen, wie es weiter geht.

    Mit freundlichen Grüssen
    Michael Rath

    1. Hallo Michael,
      ich teile deine Einstellung, dass sich Reichtum nicht über Geld definiert. Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, was Reichtum für ihn bedeutet. Ich drücke dir die Daumen, dass deine Projekte wachsen und ich freue mich darüber das du ihnen die Zeit dafür gibst : )

      Viele Grüße
      Daniela

  11. Toller Artikel mit ganz wichtigen Informationen und Tipps. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das einigen sicherlich eine sehr große Hilfe in diesem Bereich sein wird.

  12. Toller Artikel, Daniela.

    Ich kann dir auf jeden Fall zustimmen, dass dieses Thema oft einfacher dargestellt wird, als es ist. Einfach den Blog zu starten und zu warten bringt eben definitiv keinen Erfolg.

    Das Einzige was ich eventuell in Frage stellen würde, ist der Abschnitt betreffend mehrsprachiger Blogs.
    Denn gerade das genannte Beispiel ist natürlich wenig aussagekräftig. Denn Sebastian sagt es ja selbst, bei seinem neuen Blog hat er von Anfang an auf SEO geachtet und auf diverse andere Faktoren.
    Wäre es nicht einfach möglich, dass er beim Start seines neuen Blogs auf deutlich mehr Erfahrung hat zurückgreifen können und dass dies ihm schlussendlich die Vorteile gebracht hat?

    Und wenn wir gerade von einzelnen Beispielen sprechen. Neil Patel hat neulich berichtet, dass er einen seiner Blogs nun auch in mehreren anderen Sprachen anbietet und dadurch konnte er seinen Traffic extrem steigern.

    Ich denke auch, dass Google mittlerweile so gut ist, dass es erkennt, dass ein Blog mehrsprachig ist. Aber das ist nur meine Meinung 😉

    1. Hallo Dani,
      danke für dein Feedback und Lob!
      Ich muss zugeben das ich bereits schon mehrfach davon gelesen habe, dass ein mehrsprachiger Blog nicht gut rankt. Das er seine Erfahrungen mit eingebracht hat für sein neues Blog hat er deutlich gesagt. So wie ich ihn bisher kennengelernt habe, überlässt Sebastian wenig dem Zufall – besonders in geschäftlichen Dingen. Darum glaube ich, dass, wenn er die Erfahrung gemacht hätte, dass ein zweisprachiger Blog gut rankt, dann hätte er es ohne zu zögern umgesetzt. Denn schließlich will er “verkaufen”. Letztendlich kann aber nur er die Frage konkret beantworten 🙂

      Wenn ein zweisprachiges Blog gut rankt könnte ich mir vorstellen, dass es auf die Sprachen ankommt. Die Kombination deutsch/englisch habe ich schon öfter als keine gute Idee wahrgenommen bzw. davon gehört/ gelesen. Vielleicht kommt es wirklich auf die Sprachenkombination an. Aber auch das gilt es heraus zu finden. Ein abschließendes Fazit ist da wohl nicht zu ziehen. 🙂

  13. Wow Daniela, vielen vielen Dank fuer die netten Worte und ebenso fuer den Backlink. So bin ich ueberhaupt erst auf dein Blog gestossen, was dir nun einen Tweet einbringt 😉

    Bleib am Ball und ziehe es durch. Deine Texte sind hervorragend und aus diesem Grunde relevant. Das koennen viele Seiten mit Millionen Besuchern im Monat nicht von sich behaupten… auch wenn sie es versuchen

    1. Hallo Sascha,
      jetzt bin ich dran “wow” zu sagen. Danke für dein Feedback! Und das Kompliment mit den Texten gebe ich gern zurück. Bitte mach weiter so, dann habe ich noch viel, dass ich teilen kann 🙂

  14. Ein spannender Artikel , der genau mein Thema trifft.

    Ich sage meinen Kursteilnehmern immer, dass Zeit und Fleiß extrem wichtig sind für den Aufbau eines passiven Einkommens. Immer wieder versuchen Teilnehmer ein Schlupfloch zu finden, um Arbeit zu sparen und Geld zu verdienen im Internet. Ich hole sie immer auf den Boden der Tatsachen zurück und zeige Ihnen auf, mit welchen Blogs ich nach wie vielen Beiträgen und Monaten ein Einkommen aufgebaut habe.

    Immer kleine Ziele setzen und selbst kleine Einnahmen richtig analysieren und darauf aufbauen.

    1. Hi Burkhard,
      danke für das Lob 🙂
      Finde ich super, dass du da immer wieder zwischen grätscht und den Leuten erklärst, dass es Zeit braucht bis sich Einnahmen entwickeln. Ich wünsche dir sehr, dass deine Erläuterungen fruchten!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*