Kinderhände umfassen einen Baum auf dem ein rotes Herz ist

Mit Bloggen das Klima schützen: 5 Ideen

Seit Monaten gehen Menschen auf die Straße und protestieren für mehr Klimaschutz. Die „Fridays for Future“-Bewegung spricht etwas Elementares an, nämlich den Fortbestand unseres Lebensraums.

Jeder von uns kann etwas dazu beitragen, mehr für das Klima uns seinen Schutz zu tun. Auch wir als Blogger. Egal, ob Lifestyle oder Corporate Blogger. Also habe ich mir überlegt, was wir als Blogger konkret unternehmen können.

Sicherlich ist es für jemanden, der selbständig ist und von Zuhause aus arbeitet, einfacher bestimmte Änderungen durchzuführen als für jemanden, der angestellt ist und im Büro arbeitet. Aber vielleicht bietet dieser Artikel ein paar Inspirationen, die man im Büro, Coworking oder für sich selbst überlegen kann. Und ich würde mich freuen, wenn ihr den Artikel mit euren Ideen in den Kommentaren weiter ergänzen möchtet!

  1. Grüner Strom für ein besseres Klima

Kein Laptop, PC oder gute Schreibtischlampe läuft ohne Strom. Bloggen im Dunkeln ist meiner Meinung nach eher anstrengend. Bei Kerzenlicht arbeiten kann zwar romantisch sein, geht aber ganz schön auf die Augen. Da ich viel von Zuhause aus arbeite, habe mich dafür entschieden Ökostrom- und Gas zu beziehen. Über Vergleichsportale habe ich die für mich besten Anbieter ermittelt und jedes Jahr überprüfe ich die Angebote erneut. Es sind also nur wenige Klicks, die dabei helfen, im Netz mit nachhaltiger Energie zu arbeiten.

  1. Stand-by: Bye, Bye

Wenig frisst so viel Strom wie elektronische Geräte im Stand-by Modus zu halten oder immer den Stecker in der Steckdose zu lassen. Deswegen nutze ich konsequent Steckdosenleisten mit An- und Ausschalter. In meiner Küche habe ich die Steckdosen so angelegt, dass ich direkt darauf zugreifen kann. Wenn ich meinen Wasserkocher bediene, dann ziehe ich nach jeder Nutzung den Stecker. Eine Freundin wollte mir nicht glauben, dass sich damit die Stromkosten senken lassen. Sie hat es ein Jahr ausprobiert und am Ende bares Geld gespart. Ich kann nicht mehr auf den Euro genau sagen wie viel es war, aber es hatte sie so beeindruckt, dass sie mir ihre Rechnung gezeigt hat.

Meinen Laptop lade ich jeweils auf und entferne das Laptopkabel, wenn die Batterie geladen ist. Nachts lade ich mein Handy über eine Powerbank. Sobald mein Smartphone vollständig geladen ist, schaltet sich die Stromzufuhr automatisch aus. Die Powerbank selbst hält mehrere Tage, so dass diese vielleicht 1-2 Woche aufgeladen werden muss. Win-Win.

  1. LED-Lampen

Kein Arbeiten ohne gutes Licht. Mir war klar, dass ich eine Lichtquelle brauche, die nicht nur lange hält und gutes Licht erzeugt, sondern auch extrem wenig Energie verbraucht. Die LED-Birne war meine erste Wahl. Die Dinger passen mit ihren Gewinden in jede Lampe, sind beim Einschalten sofort hell und sollen durchschnittlich 15 Jahre halten. Zudem sind sie ziemlich bruchsicher und enthalten kein Quecksilber. Diese Lampen sind in meiner ganzen Wohnung angebracht. So spare ich Energie und habe überall gutes Licht, um zu arbeiten.

  1. Pflanzen, Pflanzen und nochmal Pflanzen.

Sie sehen schön aus, tragen wesentlich zu einem guten Raumklima bei und helfen dabei CO2 zu filtern. Das hilft zwar nicht dabei den Regenwald wieder aufzuholzen aber für den eigenen Haushalt ist das schon mal ein Fortschritt.

Ich selbst habe keinen grünen Daumen und brauche Pflanzen, die einiges aushalten. Bei mir funktioniert das hervorragend mit Orchideen. Ich weiß, für manche sind sie das Arschgeweih des deutschen Haushalts. Ich finde sie aber schön und hey! Die überleben bei mir!

Einige andere Pflanzen sind aber besser geeignet, ein angenehmes Raumklima zu schaffen. Dazu gehören beispielsweise der Efeu und die Kentia Palme. Gerade dem Efeu wird die höchste Luft reinigende Wirkung zugesprochen. Ich denke, dass wird meine nächste Anschaffung sein.

  1. Papier, aber Öko

Für meine Arbeit brauche ich Papier. Oftmals ist es einfach besser, Korrekturen oder Umarbeitungen auf dem Ausdruck als am Screen vorzunehmen. Wenn ich dafür drucken muss, dann achte ich a) darauf beidseitig zu drucken, um Papier zu sparen und b) nutze ich Recyclingpapier. Das gibt es in Weiß und ist qualitativ nicht von „normalem“ weißen Papier (Frischfaserpapier) zu unterscheiden. Du erkennst Recyclingpapier am blauen Engel auf der Verpackung oder der Euroblume.

Damit schützt du die Umwelt und das Klima, weil dieses Papier aus 100% Altpapier hergestellt ist und für Herstellung wesentlich weniger Wasser und Energie verbraucht wird als für Frischfaserpapier. Ein, wie ich finde, sehr guter Beitrag zu dem Thema hat der Bayrische Rundfunkt mit dem Artikel „Wie gut und sinnvoll ist Recyclingpapier?“ veröffentlicht. Hier wird nochmal vertiefend auf die Thematik eingegangen.

Fazit

Meine Vorschläge sind alle nicht neu und auch bei mir ist noch Luft nach oben, um weitere ökologische Verbesserungen und damit konkreten Klimaschutz durchzuführen. Aber diese Ideen sind alle nicht schwer durchzuführen und zeigen meines Erachtens, dass manchmal schon ein paar kleine Kniffe und Veränderungen dabei helfen können, ein Ziel zu erreichen. Vor allem wenn wir die Dinge direkt in unserem Alltag umsetzen können. Wichtig ist: Anfangen und machen. Damit ist schon mal etwas in Gang gesetzt.

Welche Tipps und Ideen hast du um das Klima weiter zu schützen? Schreibe es mir in die Kommentare!

 

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10 Kommentare zu “Mit Bloggen das Klima schützen: 5 Ideen

  1. Jer sagt:

    Hallo Daniela,
    erst einmal wollte ich dir ein großes “Danke” für die coolen Tipps durchgeben!
    Ich bin schon seit einigen Jahren selbstständig und blogge ziemlich viel.
    Obwohl ich in meinem Alltag sehr naturbewusst lebe, habe ich noch nie ein Projekt gestartet, das sich spezielle mit nachhaltigem und ökologischen Bewusstsein befasst. Es kribbelt schon in den Fingern, dein Beitrag konnte mich noch einmal zusätzlich motivieren.
    Liebe Grüße,
    Jeremy

    1. Hi Jeremy,
      ich danke dir für deine lieben Worte und dein Feedback! Ich freue mich sehr, dass der Artikel dich und vielleicht auch andere motiviert etwas zu starten. Das war die Idee dahinter und gemeinsam lässt sich viel bewegen. Ich würde mich freuen, wenn dein Projekt an Fahrt gewinnt und wünsche dir damit viel Erfolg!

      Viele Grüße Daniela

  2. Auch der Server braucht Strom, daher ist es wichtig darauf zu achten ob der Webhoster Ökostrom verwendet. Einige geben dies explizit an.

    1. Hi Andreas,
      da hast du definitiv recht und gehört mit zu Dingen, die man berücksichtigen sollte! Danke für deinen Tipp!

      Viele Grüße
      Daniela

  3. Maurice sagt:

    Im Homeoffice habe ich master-slave-Steckdosenleisten verbaut. Das funktioniert so: Der Rechner kommt in die Master Steckdose, Geräte wie Monitor oder Drucker in die Slaves. Fahre ich den Rechner runter, oder lege ich ihn schlafen, registriert die Steckdosenleiste einen verringerten Verbrauch und schaltet automatisch alle Slaves aus. So kann man gar nicht erst vergessen, die Leiste auszuschalten. Außerdem hat man noch so nette Sachen wie Überspannungsschutz.

    1. Hi Maurice,
      danke für deinen Tipp! Den Weg kannte ich noch nicht.

      Viele Grüße Daniela

  4. Hallo Daniela,
    finde ich gut, was du schreibst. Ich halte es ebenso bei vielen Dingen.
    Im Büro muss ich leider noch das eine und andere Blatt ausdrucken, doppelseitig geht nicht immer. Daher habe ich mir einen kleinen Ordner angelegt, für den ich die freien Seiten loche und als Notizzettel nutze. Dann ist das Schmierpapier gleich geordnet. Generell versuche ich, auch zuhause, soviel Papier als möglich zu sparen und gleich digital zu arbeiten.
    Fürs Klima und den Geldbeutel empfiehlt sich ein Essensplan mit anschließender Einkaufsliste. Dann wirft man auch nicht soviel weg. Für analoge Listen kann man alte manch alte Einkaufsquittung verwenden.
    Und die Tüten, in den Toilettenpapier verpackt ist sowie die Küchenrollen, kann man als Mülltüte wieder verwenden. Statt Coffee to Go lieber Thermobecher und Kaffee zuhause kochen. Das machen immer noch zu wenige, wie ich morgens am Bahnhof sehe.. Macht alles kaum Aufwand, spart Geld und ist gut für die Umwelt. 😊 Viele Grüße, Nathalie

    1. Hi Nathalie,
      tolle Tipps, danke dafür! Mit den Schmierpapieren tue ich mich noch schwer, weil ich Notizbücher nutze. Genau wie du nutze ich offene Plastiktüten zB. von Äpfeln und sammle darin meinen Plastikmüll. Ich freue mich, dass wir bei vielen Dingen, die gleichen Ansätze haben!

      Viele Grüße Daniela

  5. Rouven Kasten sagt:

    Es gibt Provider die mit Ökostrom laufen, da wäre auch das Blog noch CO2 ärmer! Und wenn man den Server mit einem nachhaltigen Konto zahlen würde! Tadaa 😉

    1. Guter Tipp mit dem Server! Einen Server mit einem nachhaltigen Konto zahlen ist gut, die Frage ist welcher Serveranbieter macht das?

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