Nicht jeder Gastbeitrag ist einer , sondern oft Beiträge die bezahlt werden müssten. Doch woran erkennt man solche Anfragen?

Das Geheimnis phantastischer Blogposts in 7 Schritten.

Sätze wie „Content ist King“ oder biete deinen Lesern einen „Mehrwert“ hast du bestimmt schon oft gehört und gelesen. Genau diese Inhalte sollte ein guter Blogartikel deinen Leser bieten. 

Die Frage kommt immer wieder auf: Wie bekomme ich mehr Leser auf meinen Blog? Das ist im Grunde ganz einfach. Schreib einfach phantastische Artikel! Ganz ehrlich: Deine Besucherzahl steht und fällt mit dem Inhalt deiner Blogsposts.

Wenn deine Leser keinen Input bekommen, den sie für sich als interessant erachten, dann hast du verloren. Darum schreibe Beiträge, die deine Leser weiterbringen. Das bedeutet: Beantworte Fragenstellungen, die dir aufgefallen sind, biete Infografiken an, um einen Sachverhalt zu verdeutlichen oder gehe auf die Inhalte andere Autoren ein und diskutiere sie.

Die Möglichkeiten für deine Leser einen interessanten und lesenswerten Post zu verfassen sind schier unendlich. Doch um einen solchen Mehrwert mit deinem Blogpost zu erzeugen, braucht es eine gute Vorbereitung. Welche genau zeige ich dir heute.

1. Schritt: Geduld ist eine Tugend

Ein guter Text schreibt sich nicht von selbst. Das hört sich jetzt besserwisserisch an, aber es ist Fakt: Ein guter Text ist Arbeit. Er braucht Zeit. Zeit, um die Inhalte zu recherchieren, aufzubereiten und sie zu einem Blogpost zu formen. Ein guter Artikel kann auch mal sechs Stunden dauern. Natürlich kommt es dabei auch auf das Thema und die damit verbundene Komplexität an. Aber es ist nun mal so: Qualität braucht Zeit. Die solltest du dir nehmen.

2. Schritt: Überschriften sind deine Eintrittskarte

Die Überschrift ist das Erste, was deine Leser von deinem Beitrag sehen. Optimal ist sie, wenn sie so neugierig macht, dass dein Artikel angeklickt wird. Eine Headline kann vieles sein: spannend, fragend, witzig, aufzählend, verneinend usw. Aber eins darf sie nie sein: langweilig!

Darum überlege dir, wie du deine Überschrift formulieren kannst. Dabei darfst du auch provozieren. Wichtig ist nur, dass du bei deinen Lesern keinen falschen Erwartungen weckst, was den Inhalt deines Blogposts betrifft. Beides muss zusammenpassen, sonst verlierst du an Glaubwürdigkeit.

3. Schritt: Anfüttern hilft

Du kennst es selbst. Sobald du die ersten Sätze eines Artikels liest, entscheidest du bereits, ob du den Post ganz lesen, nur überfliegen oder wieder wegklicken wirst. Genau dieses Verhalten haben auch deine Leser. Aber mit einem interessanten Einstieg kannst du bereits im Vorfeld die Neugier deiner Besucher wecken und sie zum anklicken deines Artikel bewegen.

Nimm dir ein Beispiel an Pressemitteilungen oder journalistischen Artikel. Du wirst vor dem eigentlichen Artikel immer eine kurze Zusammenfassung des Inhalts lesen. Den sogenannten Teaser. Genau den gleichen Trick solltest du für deinen Blogpost anwenden. Der Teaser ist deine Einleitung auf deinen eigentlichen Beitrag.

Wenn deine Leser hier bereits aufmerksam werden, wie es in deinem Artikel weiter geht, dann hast du gewonnen. Darum mein Tipp: Schau dir ruhig mal die Bildzeitung an. Sie ist reißerisch, ja. Aber! Dort lernst du, wie du mit wenigen Worten Aufmerksamkeit erzeugst.

4. Schritt: Zwischenüberschriften helfen bei der Orientierung

Es ist immer hilfreich einen Text mit Zwischenüberschriften aufzuteilen. Damit bietest du deinen Lesern gleich mehrere Vorteile. Zum einen strukturieren Subheadlines deinen Text und sorgen dafür, dass er lesefreundlich ist. Und andererseits bieten sie Orientierung beim Querlesen.

Viele Leser überfliegen bzw. scannen einen Text nur und bleiben an den Passagen hängen, die für sie interessant sind. Mit guten Zwischenüberschriften bietest du deinen Lesern also einen Mehrwert, indem du direkt auf interessante Passagen in deinem Artikel hinweist und ihnen so das Lesen erleichterst.

5. Schritt: Content ist King

Mit einer packend Headline, einem spannend oder interessanten Teaser und strukturierenden Zwischenüberschriften hast du bereits die Grundlage für einen guten Text gelegt. Jetzt gilt es diese Basis auszubauen. In diesem Zusammenhang ist die Aussage „Content ist King“ der wohl am meisten zitierte Satz. Doch was bedeutet „Content ist King“ überhaupt?

Ein guter Text zeichnet sich nicht nur durch gute Formulierungen und eine fehlerfreie Schreibe aus. Sondern durch seinen Inhalt. Löst der Artikel ein Problem, gibt er Informationen an seine Leser weiter, die so noch nicht aufbereitet wurden oder sind Verlinkungen zu weiteren interessanten Seiten enthalten? Das sind einige Faktoren, die deinen Post zu einem guten Beitrag machen. Und gut bedeutet hier: Einen Mehrwert für deine Leser schaffen.

Genau das ist der Punkt und den wirst du bestimmt häufig hören: Schaffe einen Mehrwert für deine Leser! Dann hast du einen tollen Blogartikel, der auch bei Google entsprechend hoch gerankt wird. Einen guten Artikel zum Thema „Wie du Content mit Mehrwert“ schreiben kannst hat auch Andreas Quinkert geschrieben. Da bekommst du einige gute Tipps, wie du deinen Content optimieren kannst.

Google hat im Grunde ein großes Ziel, nämlich im Netz wertvolle Inhalte bereit zu stellen. Je besser der Inhalt, desto höher das Ranking im Netz. Das ist praktisch deine Belohnung. Natürlich gehört auch eine Portion SEO (Suchmaschinenenoptimierung) dazu, dass dein Blog gut auf Google rankt. Mehr dazu werde ich in einem der nächsten Artikel schreiben. Doch zunächst solltest du sicherstellen, dass deine Texte gut und geschrieben und informativ sind. Darum achte darauf, was du schreibst und welchen Mehrwert du anbietest.

Das gilt auch im Hinblick auf Links. Dazu schreibt Google „Denken Sie immer wieder daran, dass unsere Algorithmen „natürliche“ von „künstlichen“ Links unterscheiden können. Natürliche Links zu Ihrer Website ergeben sich aus der Dynamik des Webs, wenn die Eigentümer anderer Websites den Content Ihrer Website für relevant und hilfreich für ihre Nutzer erachten. […]Für die Indexierung und das Ranking Ihrer Website sind nur die natürlichen Links von Bedeutung.“

Das bedeutet für dich: Je besser dein Beitrag ist, desto eher sind deine Leser bereit diesen zu teilen, ihn weiter zu empfehlen und oder davon zu berichten. Das führt dazu, dass auch andere Leser auf dich aufmerksam werden und deinen Blog oder dein Webseite besuchen. Ergo hast du auch gleichzeitig eine Steigerung deiner Reichweite und deines Traffic erreicht. Wenn du mehr dazu erfahren willst, wie du deine Reichweite und dein Traffic steigern kannst, dann findest du hier und hier weitere Artikel von mir zu dem Thema.

6. Schritt: Aktion Baby

Eine gute Möglichkeit deine Leser aktiv einzubinden ist, die Aufforderung zu einer Handlung. Fachlich spricht man von einem „Call-to-Action“, in dem du an deine Leser appellierst einen Link zu klicken oder dir vielleicht einen Kommentar zu deinem Artikel zu hinterlassen. Das darfst du übrigens auch gerne zu diesem Beitrag. ; ) Wichtig ist aber, dass deine Handlungsaufforderung im Zusammenhang mit deinem Post steht. Alles andere ist kontraproduktiv! Mehr zum Thema „Call-to-Action“ findest du hier.

7. Schritt: Sharing is caring

Den Ausspruch hast du bestimmt auch schon einmal gehört, oder? Das bedeutet, dass das Teilen von Inhalten gewünscht ist und sich der Autor sehr freut, wenn dir der Artikel gefallen hat und du deine Community darüber informierst. So funktioniert Social Media.

Das Wort sagt es im Grunde schon: „Sozial“. Gemeinsam etwas teilen, dass eigene Wissen bereit stellen oder auf interessante Inhalte hinzuweisen sind die Grundlagen von Social Media im Netz. Gleichzeitig erhöhst du damit deine Reichweite und sorgst dafür, dass du im Ranking bei Google weiter steigst. Im Grund ist es wie ein Kreislauf, der davon lebt, dass man miteinander statt gegeneinander arbeitet.

Um es deinen Lesern so einfach wie möglich zu machen deine Inhalte zu teilen, solltest du dafür sorgen, dass deine Social Media Buttons gut erreichbar sind. Das heißt, sie sollten sich an einer gut sichtbaren Stelle auf deinem Blog oder deiner Webseite befinden. Denk aber bitte nicht nur an Twitter oder Facebook. Auch Xing, Google+ oder Pinterest können für dich nützliche Kanäle sein, um auf deine Posts hinzuweisen. Dafür ist es aber wichtig zu wissen, ob sich dort deine Zielgruppe aufhält. Dieser Gedanke gehört zu deiner Blogstrategie. Mehr dazu findest du in diesem Beitrag von mir.

 

Wie hältst du es mit einem guten Content? Was muss dieser für dich beinhalten und welche Blogs besuchst du gerne für mehr Informationen? Hinterlasse mir einfach einen Kommentar mit deinen Erfahrungen und Empfehlungen.

24 Kommentare zu “Das Geheimnis phantastischer Blogposts in 7 Schritten.

  1. Liebe Daniela,
    wirklich gut geschriebener Blogartikel. Gerne lese ich Blogbeiträge wie diese von dir. Wir steigern uns gerade hinein, in die Welt des Schreibens. Ich führe ein Unternehmen Blog für professionelle Fachübersetzungen. Deine Beiträge sind wirklich klasse.
    Ps. Sorry für die Schreibfehlern ich bin Niederländerin.

    Liebe Grüßen,
    Anja

    1. Hallo Anja,
      vielen Dank für dein Lob und deinen Kommentar! Das und das du einen Unternehmensblog leitest freut mich sehr. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei und bin gespannt darauf, wie es sich entwickelt.

      Viele Grüße
      Daniela

  2. Hallo,
    auch wenn der Post schon etwas älter ist. Vielen, vielen Dank dafür!!! Andere schreiben ein ganzes Buch darüber, Du hast es in einem Post auf den Punkt gebracht. Und so einleuchtend. Ich baue gerade eine Webseite mit Blog auf. Und das Schreiben, naja, quäle mich einwenig damit rum. Immer mit der Frage im Hinterkopf: „Wird der Text auch gut genug sein?“ Aber wahrscheinlich ist das Wichtigste, einfach anfangen und der Rest findet sich. LG

    1. Hallo Eve,
      vielen Dank für deinen Kommentar und dein Lob! Freut mich, wenn ich dir helfen konnte. Gib nicht auf und mach weiter. Gerne berate ich dich auch in der Hinsicht.

      Viele Grüße
      Daniela

  3. Ein guter und nützlicher Artikel, muss ich schon sagen. Allerdings hab ich eine kleine Kritik zu äußern.

    Obwohl das Lesen dieses Artikels sehr interessant ist, ist er zugleich etwas anstrengend zu lesen.

    Ein paar mehr Absätze bzw. Enter-Tasten um einen Abstand zu erzeugen helfen sehr beim lesen.

  4. Hallo Daniela,
    ein schöner Text. Endlich komme ich mal dazu, die ganzen angesammelten Beiträge der letzten Wochen zu lesen. Diesen kannte ich noch nicht.
    Vor allem der Einstieg gefällt mir gut. In der Tat ist Geduld etwas, das man nicht genug betonen kann. Wer gut schreiben möchte, braucht sie in der Tat. Sowie Übung und Durchhaltevermögen.
    Ach, und du möchtest demnächst einen Newsletter produzieren? Erzähl mal mehr davon. Hast du schon einen Termin für den Start im Auge? Bin neugierig. 🙂
    Liebe Grüße von der Textfront aus Münster (www.toefte-texte.de)
    Edda

    1. Hallo Edda,
      vielen Dank für dein Feedback und dein Lob als Expertin 🙂 Das freut mich. Das man Geduld braucht habe ich auch lernen müssen und muss es mir immer wieder vor Augen führen. Aber ich kann auch sagen, dass es nach und nach zum Erfolg führt. Auch ich habe mich während des Schreibens stetig verbessert und weiter entwickelt. Darum weiß ich das man mit der Zeit immer besser wird. Darum mein Tipp: Dran bleiben!
      Der Newsletter soll früh im neuen Jahr starten. Einen Termin habe ich noch nicht dafür, da ich es von meiner Zeit abhängig machen muss. Darum glaube ich, dass es ein monatlicher Newsletter wird. Aber das habe ich noch nicht final entschieden.

      Viele Grüße nach Münster aus dem Pott
      Daniela

  5. Hey,

    cooler Artikel, der das wichtigste zum Thema Content aufgreift. Für mehr Reichweite ist neben Content auch die Leserbindung anhand eines Newsletters empfohlen. Das hat früher zu mindestens wundetbar geklappt.

    Gruß

    Hendrik

    1. Hi Hendrik,
      danke dir für dein Lob. Ein Newsletter funktioniert auch heute noch ganz wunderbar. Treuere Leser kann man gar nicht haben, als die, die den Newsletter auch abonnieren. Ich selbst biete aktuell aus Zeitgründen keinen Newsletter an. Das soll sich aber auch bei mir zum neuen Jahr hin ändern.

      Grüße
      Daniela

  6. Hi Daniela,

    danke, dass du die Geheimnisse lüftest. Schon krass was man alles beachtet sollte bei so einem Blogpost. Ich denke Übung macht den Meister und mit der Zeit wird es sicherlich einfacher. Jeder fängt mal klein an. Aber warum Infografiken so toll und beliebt sind verstehe ich immer noch nicht. Für neue Infos gucke ich meistens nach Amerika. Aber es ist toll zu sehen, dass die dortige Blog Standards hier in Germany auch zu finden sind. Man muss nur etwas länger suchen.

    LG!

    1. Hallo Melanie,
      vielen Dank für dein Feedback! Du hast schon Recht, ein guter Blogpost bedarf einiges an Überlegung. Aber dann wird er auch gut und hat einen Inhalt der auch Nutzen erbringt. Ich persönlich finde Infografiken ziemlich gut, denn sie vermitteln dir in der Regel (auch hier gibt es Ausnahmen) auf einen Blick alles was du wissen musst ohne einen Text zu lesen. Dazu kommt on Top das der Mensch visuelle Inhalte – wie eben eine Infografik – besser verarbeitet als einen Text. Im Grund zwei Fliegen mit einer Klappe: Gute Inhalte visualisiert helfen dabei in kurzer Zeit Wissen anzueignen. Hast du einen Tipp für gute Blogs aus den Staaten?

      Viele Grüße
      Daniela

  7. Guter Artikel! Gerade Schritt 1 wird von Neueinsteigern oft unterschätzt … Ich selbst friemele oft viele Stunden an einzelnen Texten für „Quinkert bloggt – PR-Blog aus dem Ruhrpott“ (http://quinkertpr.blogspot.de/) herum. Man ist halt mal besser, mal schlechter in Form. Aber da Text eines meiner Produkte als PR-Freelancer ist, ist es mir wichtig, dass die Ausführungsqualität auch beim Bloggen immer bei mindestens 90 Prozent liegt. Drunter mache ich es nicht. 😉

    Vielen Dank für die Erwähnung meines Beitrags für ZIELBAR!

    1. Hi Andreas,
      vielen Dank für deinen Kommentar und dein Lob 🙂 Natürlich erwähne ich dich gerne. Deine Texte sind einfach gut! Und genau wie du halte ich es auch. Ich schreibe zwar oft vor aber viele Änderungen passieren noch, nachdem ich den Text in WP eingepflegt habe. Spätestens in der Vorschau merke ich, passt es oder nicht. Sage ich aus, was ich mitteilen wollte, ist der Einstieg interessant? Dann entscheiden ich sehr oft nochmal um. Erst wenn ich glaube „Jetzt ist es richtig“ geht der Text online. Zur Not lasse ich auch einen Text ausfallen, wenn ich merke das der „Drive“ fehlt. Qualität kommt bei mir vor Quantität. Das muss einfach sein 🙂

    1. Hallo Astaroth,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Was einen Text als hilfreich erscheinen lässt bewertet jeder Leser für sich. Und auch Kommentare kommen nur, wenn jemand das Gefühl hat ein Feedback geben zu wollen. So wie du bei mir und dafür bedanke mich mich herzlich. Gerne kannst du mir deine Frage zu deinen Texten stellen. Vielleicht lässt sich noch etwas optimieren.

      Viele Grüße
      Daniela

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