Quick Search von Talkwalker: Social-Media-Monitoring leicht gemacht

Zu lesen, wie und was andere über das eigene Unternehmen im Netz sprechen, Trends zu identifizieren und Content-Ideen zu entwickeln, sind essentiell für die professionelle Arbeit mit Social Media. Schließlich soll die Arbeit mit und in den sozialen Netzwerken die Unternehmensziele unterstützen.

Kurzum: Die Botschaft vermitteln. Dafür ist Social-Media-Monitoring unverzichtbar.

Ohne Tools, die bei der Analyse der veröffentlichten Inhalte helfen, geht es nicht. Zumindest dann nicht, wenn du einen Mehrwert aus den Aktivitäten in den sozialen Netzwerken für dich oder dein Unternehmen ziehen willst. Content-Produzenten sollten wissen, welche Inhalte gut gelaufen sind und welche nicht. Wer als Influencer einzuordnen ist und wer nicht. Wie die Reaktionen im Netz ausfallen und worauf wir reagieren sollten.

Quick Search von Talkwalker ist ein Tool, mit dem du deine Inhalte analysieren kannst. In diesem Artikel erfährst du, warum sich ein Blick darauf meiner Meinung nach lohnt.

Disclaimer: Das Tool habe ich kostenlos zum Testen erhalten. Ich werde für diesen Beitrag nicht vergütet und er ist auch nicht Teil der Zusammenarbeit für die Blog4Business bei dem Talkwalker als Sponsor Partner war Der Bericht spiegelt meine unabhängige Meinung wider.

Was ist Quick Search?

Konkret handelt es sich bei dem Tool um eine Social-Media-Suchmaschine. Talkwalker selbst beschreibt es wie folgt: „Mit Quick Search finden Sie Influencer in Sekunden, identifizieren Trends im Handumdrehen und generieren Ideen für’s Contentmarketing mit wenigen Clicks. Kein Setup oder Training nötig.“

Das klingt vielversprechend, und was mich sehr angesprochen hat, war der Punkt, dass ich kein Setup und Training brauche, um das Tool zu nutzen. Ich weiß, dass viele Blogger und Marketingverantwortliche keine Nerven dafür haben, sich mit Technik und langen Einweisungen in eine Software auseinanderzusetzten. Das geht mir häufig ähnlich, und so war ich froh, als ich feststellen konnte, dass Talkwalker nicht zu viel versprochen hat.

Der Einstieg ist mehr als simpel. Einfach anmelden, Suchwort eingeben und fertig.

 

Die Handhabung des Tools gestaltet sich einfach. Ich habe mich intuitiv zurechtgefunden. Viel Auswahl gibt es in der Menüführung nicht, im Grunde nur die Maske für das Suchwort. Nach der Eingabe werden sofort die Mentions, Sentiments und das Engagement gezeigt. Ein jeweiliger Klick darauf und du siehst weitere Daten. Quick Search bietet einen Monitoring-Zeitraum von bis zu 13 Monate an. Das heißt, meine Veranstaltung Blog4Business kann ich bis Mai 2019 via Quick Search auswerten lassen. Länger geht nicht, aber ich glaube, dass reicht für den Businessgebrauch.

In der linken Leiste lassen sich verschiedene Ansichten zu einem Stichwort generieren, wie zum Beispiel Influencer oder demografische Daten. Auch hier ist die Auswahl sehr übersichtlich und auf das Wesentliche beschränkt. Das hat mir gut gefallen.

Menüführung im System von Quick Search von Talkalker

Wettbewerbscheck

Sehr spannend fand ich den Wettbewerbscheck, den Quick Search anbietet. Hier können bis zu fünf Marken oder auch Themen miteinander verglichen werden. Es reicht, das Suchwort einzugeben, und schon werden die jeweiligen Daten, wie Sentiments oder Mentions gegenübergestellt. So kannst du sehen, wie die Mitbewerber zu einem bestimmten Thema aufgestellt sind bzw. waren.

Ich habe Blog4Business und bloggerabc gegenübergestellt und auswerten lassen. Wie du siehst, werden die Daten sehr übersichtlich aufbereitet.

Gegenüberstellung von zwei Wettbewerben wird visuell mit Zahlen und Tabelle dargestellt

Gegenüberstellung von Blog4Business und bloggerabc im Wettbewerbscheck

Sehr schön finde ich darüber hinaus, dass mit einem Klick weitere Informationen zur Verfügung stehen. In meinem Fall habe ich auf Mentions geklickt und schon wurden mir die Accounts aufgezeigt, die zu meinen Begriffen „bloggerabc“ und „Blog4Business“ im Netz gepostet haben. Du siehst hier beispielsweise Olga Bener von rent24, die auf meinem Event der Blog4Business das Popcorn gespendet und den Aufbau auf Instagram begleitet hat.

Influencer – wer hat was zu sagen?

Was wäre Online-Marketing ohne Influencer? Auch hier bietet Quick Search unter der Funktion „Influencer“ den direkten Klick auf interessante Meinungsmacher. Die Funktion finde ich sehr hilfreich, weil sie die Recherche sehr vereinfacht und eine erste Einordnung des Influencers erlaubt. Auf diese Weise kannst du herausfinden, ob er möglicherweise für eine Zusammenarbeit geeignet ist. Ich habe es mit dem Begriff “Blog4Business” durchgeführt und kann sehen, wer für mich in Frage kommen würde.

Auflistung von verschiedenen Accounts die mit Blog4Business schon einmal interagiert haben und als interessante Influencer aufgelistet werden.

An dieser Stelle rate ich dringend dazu, nicht allein auf die Fanzahl oder die Reichweite eines potenziellen Influencers zu achten, sondern darauf, wie die Person interagiert. Schau dir an, ob der Account sauber ist. Damit meine ich, dass er relativ frei von Bots oder zugekauften Fans sein sollte. So erkennst du, ob der Influencer wirklich zu dir passt. Kleiner Pro-Tipp: Mirco-Influencer können extrem hilfreich sein, um die jeweiligen Ziele zu erreichen. In dem Artikel „Influencer Marketing: Reichweite ist nicht gleich Relevanz“ gehe ich sehr ausführlich auf das Thema ein und führe einige Beispiele aus.

Die Kosten

Quick Search kostet 500 Euro im Monat und ist im Vergleich zu den Mitbewerbern, die ich kenne, preislich sehr günstig. Klar, rechnet man die Kosten auf das Jahr hoch, dann liegt der Preis bei 6.000 Euro. Aber wie gesagt, andere sind teurer. Oder sie kosten in der Anwendung viele Nerven. Ich finde den Preis für die Funktionen und die schnelle und unkomplizierte Handhabung absolut gerechtfertigt. Für mich als Einzelunternehmerin oder für den privaten Blogger ist das Tool allerdings preislich nicht attraktiv, für ein Unternehmen aber definitiv empfehlenswert.

Fazit

Quick Search ist ein sehr hilfreiches Tool für das Social-Media-Monitoring, das sich einfach handhaben lässt. Es spart Zeit, Nerven und ist sehr leicht zu bedienen. Für einen einzelnen Blogger – sei es privat oder als Business – ist es zu teuer, leider. Für ein Unternehmen kann ich es empfehlen, weil es im Vergleich zu anderen Tools auf dem Markt wirklich günstig ist. Sollte man dann das Gefühl haben, dass dieses Tool nicht reicht, lohnt sich ein Blick auf Talkwalker Analytics. Einige meiner Kollegen nutzen es bei ihrer Arbeit, beispielsweise in der Finanzbranche. Und sie sind sehr zufrieden damit.

Weitere Artikel zu Tests mit Talkwalker 

Christian Müller – sozial-pr.net: Quick Search: Die Social-Media-Suche von Talkwalker im Test

Stephanie Kowalski – Online PR Guides: Talkwalker Quick Search: Eine Social-Media-Suchmaschine für PRler?

t3n: Talkwalker Quick Search: Die Social-Media-Suchmaschine im Test

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6 Kommentare zu “Quick Search von Talkwalker: Social-Media-Monitoring leicht gemacht

  1. Das Tool Quick Search scheint in der Tat sehr einfach zu handhaben sein. Obgleich es im Vergleich zu Konkurrenzprodukten mit 500,00 EUR im Monat noch günstig zu sein scheint, wird es wahrscheinlich für die meisten Hobby-Blogger wegen des Preises nicht in Frage kommen. Für Unternehmen mag es sich wegen des guten Preis/Leistungsverhältnisses jedoch durchaus rechnen.

    LG

    1. Hallo Lothar,
      genau so sehe ich das auch. Der Preis wird ausschlaggebend sein, dass es der “normale” Blogger nicht nutzen wird. 500 Euro müssen ja erst einmal verdient werden. Für ein kleines und mittelständisches Unternehmen ist dafür eine gute Alternative zu den großen Anbietern.

      Viele Grüße
      Daniela

  2. Hallo liebe Daniela,

    wir bei Webbosaurus betreiben ein eigenes Monitoring Tool, welches ähnlich wie TW funktioniert und arbeitet. Jedoch können wir oft günstigere Preise als TW anbieten. Wenn du möchtest, stelle ich dir unsere Lösung gerne mal in einem Webinar vor – melde dich doch einfach bei mir.

    Viele Grüße
    Philipp
    Gründer & Geschäftsführer

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