Kommentare bieten gute Chancen im Google Ranking hoch zu steigen. Zudem halten sie einen Blog lebendig und laden zu Diskussionen ein.

Mehr Kommentare auf deinem Blog – so geht’s!

„Ein Blog ohne Kommentare ist ein stiller, einsamer Ort“, schrieb die t3n im Juni zum Thema Kommentare. 

Dem kann ich nur zustimmen, denn Kommentare unter dem eigenen Beitrag empfinde ich immer als das größte Lob für meine Artikel. Da hat sich ein Leser Zeit genommen, mir etwas zu schreiben, mir seine Meinung zu sagen (positiv oder negativ) und im besten Fall mit mir zu diskutieren.  Das weiß ich sehr zu schätzen. Denn genau das sagt mir, dass ich für meine/n Leser einen guten und wertvollen Beitrag geschrieben habe.

Die Frage nach Kommentaren unter dem eigenen Blog scheint aber auch viele User in den verschiedenen Blogger-Facebookgruppen zu beschäftigen.  Zumindest ich habe den Eindruck, dass die Frage nach Kommentaren oder nach noch mehr Kommentaren immer häufiger auftaucht. So gab es sogar am 14. September den „1. Blogger Kommentiertag Deutschland“. Ziel der Aktion war es, sein eigenes Blog in der Kommentarfunktion einzutragen und andere dazu einzuladen, auf dem Blog zu kommentieren.

Aber es gibt auch andere Stimmen, die sagen, dass Kommentare eh immer weniger werden, weil sich die Interaktion verlagert. Soll heißen, statt einen Kommentar zu schreiben liken, teilen, favorisieren, retweeten oder plussen (liken/ in Plus auf Google Plus geben ) die Leser Artikel. Praktisch die „gleiche“ Aktion nur anders umgesetzt. Ein interessanter Gedanke, den ich so noch nie verfolgt habe. Dennoch freue ich mich über Kommentare, weil ich hier die Möglichkeit habe, mit meinen Lesern zu interagieren. Ich kann die Leserbindung halten und vertiefen und bekomme oftmals sowohl wertvolle Tipps als auch Hinweise zu weiteren Beiträgen oder Plugins, die ich noch nicht kannte.

Ich finde Kommentare unglaublich wertvoll und kann nicht verstehen, warum Unternehmen diese oftmals nicht zulassen. Das Wort „Shitstorm“ ist dabei, wie ich auf Rückfragen bestätig bekommen habe, das  Damoklesschwert über den Köpfen der Verantwortlichen. Dass hier Transparenz, ein gutes Community Management und Blogregeln hervorragende Möglichkeiten sind, um schon im Vorfeld regulierend einzugreifen, gilt als Argument nicht.  Da fragt man sich manchmal schon, warum eigentlich ein Corporate Blog betrieben wird.

Bleibt also die Frage, welche Möglichkeiten du hast, um mehr Kommentare auf dein Blog zu erhalten?

Funktionierende Kommentarfunktion

Die grundsätzliche Voraussetzung, damit du Kommentare auf deinem Blog erhältst, ist eine fehlerfreie Kommentarfunktion. Da möchte sich ein Leser Zeit nehmen, um dir etwas zu schreiben und was ist? Nichts funktioniert. Damit kannst du deine User echt verscheuchen. Denn was nervt mehr als Dinge, die nicht reibungslos laufen? Genau! Darum stelle sicher, dass du es deinen Lesern so einfach wie möglich machst, deine Beiträge zu kommentieren.

Achte aber gleichzeitig darauf, dass du es Spammern erschwerst, dich zu belästigen. Bewährt haben sich die Kommentarfunktionen, bei denen du a) die Kommentare erst freischalten musst und die b) mit einem CAPTCHA ausgestattet sind. Das heißt, der Leser muss erst eine Kombination aus Zahlen, Buchstaben oder beidem eingeben. So kannst du es Spam schwer machen, dich zu erreichen. Gleichzeitig kannst du kontrollieren, ob du den Kommentar freigeben willst und kannst so unfreundliche, beleidigende oder werbedurchwirkte Meldungen schon im Vorfeld unterbinden.

Allerdings musst du dir auch über den Nachteil bei dem Einsatz von CAPTCHAs im Klaren sein. Nachweislich halten sie viele Leser davon ab, Beiträge zu kommentieren. Der Grund liegt in der zusätzlichen Arbeit durch das Eintragen der Buchstaben-/Zahlenkombination.  Eine Alternative wäre statt des CAPTCHA ein Social Login, beispielsweise über Facebook oder Twitter. Wobei Facebook in Deutschland dominiert. Eine schöne Infografik mit mehr Details dazu findest du auf allfacebook.de.

Emotionale Texte

Es ist so einfach wie logisch. Gute Texte, die deine Leser emotional ansprechen, animieren dazu kommentiert zu werden. Den deine Leser fühlen sich mitgenommen und möchten dir ihre Meinung mitteilen, Tipps weitergeben, dir Kritik da lassen oder ein Kompliment aussprechen. Nicht ohne Grund gilt das Credo „Content ist King“. Nimm dir Zeit, einen fundierten Beitrag zu schreiben. Achte auf deine Überschriften, nutze Absätze, um die Lesbarkeit zu erhöhen.

Das Wichtigste: Schreibe Texte, die deinen Lesern einen Mehrwert bieten. Stelle etwas vor, beschreibe einen Vorgang, schreib eine Anleitung und visualisiere diese durch Fotos, nutze Infografiken oder veröffentliche einen Gastbeitrag bei dir. Wenn deine Informationen anderen helfen, dann kannst du davon ausgehen, dass sie das zu schätzen wissen und dir das auch durch Kommentare zurückmelden.

Animation: Frag nach Feedback und Kommentaren

„Call to Action“ heißt es in Fachkreisen, wenn du deine Leser dazu aufforderst, dir Feedback in deinen Kommentaren zu hinterlassen. Frage einfach nach den Erfahrungen deiner Leser. Beispielsweise sind Fragen wie „Wie siehst du das Thema?“ oder „Was ist deine Erfahrung mit Kommentarfunktionen? Ich freue mich über deine Meinung.“ Möglichkeiten, deine Leser um eine Rückmeldung zu bitten. Probiere es einfach mal aus, wenn du diesen Weg bisher noch nie genutzt hast.

Betreibe Community Management

Kommentare auf deinem Blog sollten kommentiert werden. Dazu gehört es auch, auf Fragen einzugehen für die Zeit, die sich jemand für dich genommen hat, zu danken. Das sollte das Mindeste sein. Es zeigt auch, dass dir deine Leser wichtig sind und du sie nicht einfach stehen lässt. Eine zeitnahe Reaktion auf Kommentare gehört dazu. Ich selbst antworte so schnell wie möglich. Am Wochenende geht das natürlich einfacher als in der Woche, wenn ich arbeite. Für mich gilt in jedem Fall aber, dass ich noch am gleichen Tag antworte. Und das empfehle ich dir auch. Keine Antwort sollte länger als 24 Stunden dauern. Und wenn doch, dann empfehle ich auch, dass du dich dafür entschuldigst. Das ist aber auch nur meine Meinung. Ich kennen genug Blogs, auf denen kein Kommentar vom Autor kommentiert wird. Ich empfinde das als grob unhöflich, weil meiner Meinung nach keine Wertschätzung für den Kommentierenden erfolgt. Hier entsteht bei mir der Eindruck, dass Kommentare gerne entgegen genommen werden, man aber nichts zurückgeben möchte. Leserbindung ist das nicht, wie ich finde.

 Fazit

Kommentare zeigen dir, dass dein Content gut und interessant ist. Sie geben deinen Lesern Hinweise darauf, dass dein Blog lebendig ist und dienen ihnen als Indikator, welche Texte man sich anschauen sollte. Denn die Anzahl von Rückmeldungen lassen darauf in der Regel schließen. Die Meinung deiner Leser kann helfen, dich weiter zu verbessern. Sie stellen dir weitere Informationen bereit, die du so vielleicht noch nicht kanntest. Sein ein guter Community Manager, indem du die Zeit deiner Leser für einen Kommentar wertschätzt.  Ein Dankeschön zeugt nicht nur von Respekt, es zeigt auch, dass du aufmerksam bist. Verbunden mit einer zeitnahen Reaktion betreibst du nicht nur gutes Community Management, sondern bindest auch gleichzeitig deine Leser. Ein guter Kontakt zu ihnen ist Gold wert.

 

Übrigens lese auch ich viel bei anderen Bloggern mit und gebe Feedback, wenn ich einen Artikel interessant finde. Auf die Dauer entsteht so ein lebendiger Dialog über den eigenen Blog-Tellerrand hinaus.

 

Mich interessiert deine Meinung zu diesem Thema. Was unternimmst du, um Kommentare zu erhalten, und wie gehst du mit ihnen um?

77 Kommentare zu “Mehr Kommentare auf deinem Blog – so geht’s!

  1. Hallo Daniela,

    erstmal danke und großes Lob für Deine aufschlussreichen Informationen. Auch die meisten Kommentare hier sind sehr interessant.
    Ich bin -was das bloggen betrifft- Neuling und versuche ebenfalls möglichst viele Klicks auf meine Seite zu bekommen, ohne z.B. irgendeine blöde Kampagne bei AdWords starten zu müssen, die nur Geld kostet. Weiter so!

    Viele Grüße aus Reutlingen

    Sebastian

    1. Hallo Sebastian,
      vielen Dank für dein Feedback, darüber freue ich mich sehr! Ich hoffe sehr, dass du hier findest was du brauchst. Wenn dir ein Thema fehlt oder du fragen hast, dann schreib mir gerne.

      Viele Grüße nach Reutlingen
      Daniela

    1. Hallo,
      freut mich, dass wir da einer Meinung sind. Die Kommentarfunktion bietet nicht nur an miteinander ins Gespräch zu kommen, sondern auch das Feedback als Trends oder Tendenzen wahrzunehmen. Im Grund unbezahlbare Marktforschung. 😉

  2. Hi Daniela,
    ich stimme dir voll zu, ohne Kommentare ist es wie eine kleine Geisterstadt. 🙂 Ich finde es auch sehr unhöflich, wenn der Autor nicht auf Kommentare antwortet, nicht mal auf Fragen. Das erzieht zur Einstellung “da brauche ich nichts schreiben, der/die sieht das /antwortet ja eh nicht”.
    Ich hatte mal ein Plug-In, bei dem Facebook-Kommentare zu dem Artikel-Post auch auf die Artikel-Kommentare übertragen wurden. Da gab es dann mehr Interaktion, auch von Leuten, die über eine Mail oder einfach so auf den Blog kamen. Im Moment habe ich die Funktion nicht mehr, und es sieht leider sehr leer aus. Obwohl ich hin und wieder in Emails etc. erfahre “war ein cooler Artikel! Schön geschrieben”.
    Ich habe den Eindruck, dass viele sich scheuen, als Erster zu kommentieren.

    Und vielleicht macht es auch einen Unterschied, ob es primär/ ausschließlich ein Blog ist, oder eine Website mit Produkt/Service plus Blog. Was meinst du dazu?

    1. Hallo Stefanie,
      danke für dein Feedback! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es helfen kann, den Kommentator zu bitten sein Feedback unter den Blogpost zu schreiben. So hat man die Chance, dass alle etwas davon haben und im besten Fall – je nach Thema und Kommentar- sogar eine Diskussion entsteht.
      Vielleicht wäre das auch für dich ein Ansatz?

      Viele Grüße
      Daniela

      1. Hi Daniela, guter Punkt mit dem Wort Feedback. Das ist vielleicht ein stärkerer Motivator als “nur” eine Frage an den Leser. Danke & liebe Grüße, Stefanie

  3. Sehr verständlich geschrieben, das werde ich gleich versuchen so umzusetzen 🙂 Tipp zu den CAPTCHA: es gibt mittlerweile auch viele “Bilderspiele”, die wesentlich einfacher sind. Das schreckt meiner Meinung nach nicht so ab!

    Grüße

    Domi

    1. Hallo Domi,
      danke für dein Lob und den Tipp! Das ist eine gute Idee. Wenn du Empfehlungen für ein entsprechendes und gut funktionierendes CAPTCHA hast, dann schreib es mir gerne und ich nehme es auf.

      Viele Grüße
      Daniela

    2. Sehr schöner Artikel Daniela,, danke Dir! Wir basteln gerade an unserer Fotografieseite und wollen statt nur Imageseite nun auch mit dem Bloggen beginnen. Eine interessante Frage, bei der uns Deine Antwort interessieren würde, wäre ob Du die Comments auf “no follow” oder “follow” setzten würdest. Die Aussagen hierzu sind sehr widersprüchlich.

      1. Hallo,
        vielen Dank für euere Frage! Normalerweise ist es so, dass die Kommentare immer auf No-Follow gesetzt sind. Wenn ihr die Wahl habt, die Funktion selbst einzurichten, würde ich euch dazu raten No-Follow einzustellen. Damit nehmt ihr schon den Leuten, den Wind aus den Segeln, die bei euch nur kommentieren wollen, um einen Do-Follow-Link zu erhalten. Auf solche Besucher könnte ihr, glaube ich, ganz gut verzichten. 😉 Gebt lieber einen Do-Follow-Link, weil ihr das entscheidet und ihr jemanden etwas gutes tun wollt. 🙂

        Viele Grüße
        Daniela

  4. Hallo, ich bin auch immer hin- und hergerissen, ob ich Blogkommentare erlauben soll oder nicht.
    Aber der Sinn des Bloggens ist doch der Austausch mit anderen, oder nicht?

    Wer seinen Blog natürlich nur zur reinen Selbstdarstellung nutzt, der wird diesen Sinn nicht sehen.
    Ich finde es immer extrem schade, wenn man keine Kommentare hinterlassen kann. Auch schade ist es, wenn man sich so komplizert erst irgendwo anmelden muss. Soooo wichtig ist mir ein Kommentar dann oft doch nicht.

    1. Hallo Oliver,
      was du beschreibst ist ein großes Thema im Bereich bloggen. Auf der einen Seite nehmen Kommentare ab und das Feedback verlagert sich auf andere Plattformen. Und auf der anderen Seite, möchte man Spam ausschalten und greift auf Hilfsmittel, wie zum Beispiel ein Captcha zurück. Wie du bei mir gesehen hast, habe ich eine Hürde eingebaut und du hast mir dennoch einen Kommentar geschrieben, worüber ich mich sehr freue. Ich glaube, man muss für sich ein gutes Mittelmaß finden und aus meiner Erfahrung kann ich dir nur empfehlen Kommentare zuzulassen. Es ist genau so, wie du sagt: Es geht um den Austausch und dafür sollten Räume geschaffen werde. Eine Kommentarfunktion, ist eine Möglichkeit.

      Viele Grüße
      Daniela

  5. ein wirklich guter Artikel, Daniela! Danke!
    Besten Dank für diesen Beitrag. Wir planen gerade erst den Blogaufbau und hätten spam begründet wohl keine Kommentarfunktion ermöglicht. Jetzt werden wir sie doch freischalten..

    1. Hallo Marc,
      vielen Dank für dein Lob. Wenn der Artikel bewirkt hat, dass ihr euch für Kommentare entscheidet, dann habe ich alles erreicht was ich wollte. 🙂

      Viele Grüße Daniela

  6. Liebe Daniela,
    ein ganz toller Artikel! Danke dafür 🙂
    Ich fordere am Ende meines Artikels immer meine Leser zum Handeln auf, indem ich konkrete Fragen stelle 🙂
    Ich sehe es genauso wie du, dass ich auf die Kommentare meiner Leser zwingend zeitnah eingehen muss. Die Interaktion ist mir sehr wichtig!
    VG
    Elena

    1. Hallo Elena,
      die Interaktion mit dem Leser ist das A & O, sonst brauche ich kein Blog bzw. kann den für mich im stillen Kämmerlein machen ohne ihn online zu stellen. Und wer Kommentare möchte, muss auch erreichbar sein : )

      Viele Grüße
      Daniela

  7. Toller Artikel!
    Ich sehe es so: Kommentare sind ja irgendwie auch eine Art der Bestätigung für den Autor. Der Leser zeigt Interesse, Kritik oder einfach nur ein Kompliment. Das finde ich toll.
    Ich bin selbst Bloggerin und kenne verschiedene Arten der Kommentare:
    – andere Blogger die kommentieren – freut mich am meisten, denn der Markt ist ja hart umkämpft 😉
    – Leute die einfach nur ihren Link setzen wollen und sonst einen eher belanglosen Kommentar dalassen – gibt es leider sehr, sehr viele.
    – Leute die den Post interessant fanden und ihre Meinung dazugeben – finde ich immer wieder toll.

    Ich habe auf unserem Blog sowohl die Kommentierfunktion, als auch die Möglichkeit des FB-Logins aktiviert. Aus meiner Sicht ist das gut. Ich kommentiere zum Beispiel nicht, wenn ich erst umständlich Captchas eintippen muss und die dann ggf. nicht richtig waren (was leider häufig vorkommt) oder wenn ich mich erst registrieren muss (kommt auch häufig vor).
    Aber das kommentieren als solches hat stark nachgelassen. Es ist eben einfacher ein “Like” zu vergeben oder einfach nur ein Emotioncon zu posten 🙂

    1. Hi Jessy,
      vielen lieben Dank für dein Feedback. Das ist wirklich ausführlich und das finde ich super! 🙂 Und das trotz meines Captchas 🙂 Ich bin deiner Meinung, dass es für die Leute einfacher ist mal eben ein Like zu drücken. Es ist ja da und wir geben dafür ja auch die Möglichkeit. Aber du hast Recht, wer sich die Mühe macht und auf das Blog kommt, um zu kommentieren, der adelt so ein bisschen den Blogger. Ich jedenfalls freue mich sehr über deine Worte und Zeit, die du eingebracht hast. Danke 🙂

  8. Hallo liebe Daniela, danke für deinen hilfreichen Artikel. Ich komme über Walter Epp. Ja ich durchforste gerade alle Beiträge, die er in seinem letzten Post (Welche Fehler Blogger in 2016 vermeiden sollten) verlinkt hat und mir interessant für meinen Blog erschienen. Ich freue mich auf 2016, werde die von dir genannten Punkte auf meinem Foodblog weiter berücksichtigen und dann bin ich gespannt, was passiert 😉 Liebste Grüße aus Berlin, Catharina

    1. Hallo Catharina,
      ich freue mich, dass dir die Artikel weiterhelfen konnten. Dein Blog habe ich mir bereits angeschaut und du bist super aufgestellt. Da ich selbst sehr Ernährungs- und Fitnessinteressiert bin werde ich sicherlich öfter bei dir vorbeischauen. 🙂

      Viele Grüße
      Daniela

  9. Logo muss ein Blog Kommentare haben! Ich versteh nicht wie man einen Blog ohne Kommis führen kann! Dann ist doch gar keine interaktion mit den Lesern möglich. Davon lebt doch ein Blog oder überseh ich hier etwas?

    1. Hallo Gabriele,
      ich glaube nicht das ein Blog eine Kommentarfunktion haben muss. Manchmal möchte man einfach nur schreiben ohne in Interaktion treten. Das entscheidet jeder Autor/Blogger für sich. Es gibt auch Corporate Blogs, die von Kommentaren absehen aber die Möglichkeit bieten sich per Mail zu äußern. So verschieden die Menschen sind, so verschieden sind auch Blogs 🙂

      Viele Grüße
      Daniela

  10. Ein Blog ohne Kommentare ist wie eine Wüste.
    Wie ein Bahnhof wo keine Züge mehr fahren.
    Ich schaue oft auf Blogs rum, und wenn die überhaupt keine Kommentare haben, bin ich wieder weg.

  11. Ich finde, es geht nichts über persönlicher Kommentare!
    Ein Captcha ist sicherlich eine Hürde. Doch glaube ich, wer einen Kommentar wirklich schreiben will, der tippt auch die Zahlen- Buchstabenfolge ein.

    Ich bemerke leider auch, dass auch manchen blogs nicht ersichtlich wird, ob der Kommentar nun wirklich angekommen ist bzw. geprüft wird, es also keine Rückmeldung gibt. So kann es passieren, dass ein Kommentar “verloren” geht, zumindest macht dies dann den Anschein.

    1. Hallo Peter,
      ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man unsicher ist, ob der Kommentar durchgegangen ist und auch nach ein paar Tagen nicht auftaucht es hilft einfach eine Mail an den Bloginhaber zu schreiben. Das hat bisher immer geholfen.

      Viele Grüße

  12. Hallo, Daniela,
    dein Beitrag hat mir gerade sehr geholfen, denn seit einiger Zeit treibt mich die Frage um, ob man nicht im Blog auf die Kommentarfunktion verzichten sollte. Von Verlagerung der Kommunikation zu fb, twitter u.ä. ist die Rede und manche Blogger diskutieren und monieren schon Höflichkeitsformen beim Kommentieren. Es scheint fast so, als ob sich einiges verändert.
    Dein Beitrag hat mich bestärkt, die Kommentare zuzulassen und weiterhin jeden zu beantworten. Ich betrachte das auch als eine Wertschätzung derer, die sich die Mühe gemacht und geschrieben haben. Zwar gibt es auch manchmal Kommentare, über die ich mich mächtig ärgere, aber meistens waren sie eine Bereicherung.
    Danke für deinen Beitrag.
    Gruß von der Gudrun

    1. Hallo Gudrun,
      dass freut mich sehr, dass dir der Artikel weitergeholfen hat! Genau dafür habe ich ihn geschrieben 🙂
      Die Höflichkeitsformen kann man tatsächlich diskutieren, die Frage ist eher, ob es was bringt. Sei du nett, höflich und behandel deine Leser mit der Wertschätzung, die du ihnen jetzt schon entgegen bringst. Dann ist alles Gut 🙂

      Viele Grüße
      Daniela

  13. Hallo Daniela,

    ich bin beim Stöbern auf deinen Beitrag gestoßen.
    Ich mag deinen Schreibstil. Da ich in letzter Zeit viele Blogs gelesen habe, die sich mit dem Bloggen an und für sich beschäftigen, war es eine Wohltat hier zu lesen. Nichts reißerisches, nicht das ewige Verlinken auf vorherige Beiträge alà was bin ich gut, ich hab doch schon so viel geschrieben. Überschriften mit “Die 10 schlimmsten Fehler, die Blogger machen”.
    Aber nun mal eher zu deinem Beitrag. Ich finde ihn hilfreich und doch wieder nicht. Ich habe festgestellt, je mehr ich in anderen Blogs kommentiere, desto mehr Besucher bekomme ich. Leider hinterläßt noch keine Handvoll davon einen Kommentar. Ich versuche nun meinen Schreibstil ein bisschen anzupassen und mehr Richtung “Call-to-Action” zu gehen. Das ist aber erst ein Prozeß. Ich denke, ich brauche erstmal Geduld.

    Zu der Kommentarbenachrichtigung. Dazu nutze ich einen Teil von Jetpack. Subscriptions. Ich habe Jetpack allerdings auch nur sehr abgespeckt im Einsatz, da ich der Datensammelwut von großen Webseiten nicht wirklich traue.

    Nun werde ich erstmal weiter auf deinem Blog stöbern gehen.

    Viele Grüße
    Jana

    1. Hallo Jana,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Es freut mich sehr, dass dir mein Schreibstil gefällt! Du schreibst, dass du den Beitrag auf der einen Seite hilfreich und auf der anderen Seite doch nicht hilfreich fandest. Welcher Punkt hat dir gefehlt oder was hätte ich deiner Meinung nach besser ausarbeiten sollen?
      Ich freue mich sehr über dein Feedback und danke dir dafür!

      Bei den Kommentaren braucht man tatsächlich Geduld. Schau dich bei mir um, du wirst feststellen, dass ich manchmal auch gar keine Kommentare habe und dann scheinen ich mit meinem Beitrag wieder einen Nerv getroffen zu haben und bekomme dann wieder mehr Kommentare. Bestes Beispiel ist der Text zu “Wann ein Nein auch mal gut ist.” Der Text war sehr persönlich und schweifte völlig zu den sonstigen Themen hier auf dem Blog ab.

      Von daher nimm dir die Zeit und schau einfach, ob deine Texte “persönlich” genug sind. Vielleicht ist das ein Anfang.

      Liebe Grüße
      Daniela

      1. Hallo Daniela,

        nein, du hast es gut auf den Punkt gebracht. Mein Aber betrifft mehr, dass ich die meisten Punkte schon berücksichtige und es mir dennoch mißlingt, die Leser zu Kommentaren zu annimieren.
        Ich hoffe einfach, dass es mir mit Geduld und vor allem mit “Call-to-Action” mehr gelingen wird, mit meinen Lesern ins Gespräch zu kommen.

        Viele Grüße
        Jana

        1. Hallo Jana,
          natürlich habe ich zum Anlass genommen und mir deinen Blog angeschaut. Wenn du magst, dann schreib mir noch eine E-Mail und ich sage dir, was mir aufgefallen ist. Ich denke, dass sich dein Wunsch mit mehr Kommentaren beheben lässt. : )

          Viele Grüße
          Daniela

  14. Hallo,
    ich hatte am Anfang ein paar Kommentare aber das war es auch. Waren auch ein paar negative dabei. Hatte das Gefühl von da wollte sich wer “auskotzen”, aber berechtigte auch negative Kommentare schalte ich frei und gebe meinen Senf dazu.
    Im Moment kommt mir mein Blog ein wenig leblos vor, denn Kommentare hatte ich schon länger keine mehr. Ich glaube die Leser motzen nur wenn etwas nicht funktioniert. Loben für gelungene Beiträge ist selten, oder meine Beiträge sind schlecht. Ich weiß es nicht. Im Moment bin ich ein wenig ratlos.
    lg

    1. Hallo Kerstin,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Negative Kommentare gibt es immer. Auch ich hatte dies schon und schalte sie auch frei. Mit den Lesern, die Kritik äußern diskutiere ich dann auch gerne. Wichtig ist mir aber immer: Der Austausch muss konstruktiv sein. Sobald das nicht mehr gewährleistet ist, stelle ich die Kommunikation, nach Ankündigung, ein. Halte einfach weiter durch und schreibe interessante Beiträge, dann klappt es auch mit den Kommentaren. : )

      LG Daniela

  15. Hi,
    auf das eingehende Feedback auf meinen Blogs lege ich auch einen grossen Wert und ich tue auch einiges dafür. Bei meinen WordPress-Blogs sorge ich dafür, dass die Kommentare ohne die Freischaltung online gehen. Mit dem Plugin Anti Spam Bee halte ich mir den gröbsten Spam vom Hals. Stammkommentierer sollen die Gelegenheit bekommen, dass ihre Comments gleich online gehen und das wird geschätzt.

    Ich finde bei den Kommentaren immer schade, dass jemand auf Social Comments oder DisQus umstellt. Dann mag ich nicht kommentieren und tue mich richtig schwer, auch wenn das Thema mich interessiert. Ich möchte mich auch mit anderen Bloggern vernetzen und kommentiere wie bei WordPress üblich ist, mit Link und Name bzw. Vorname “Alex L”.

    Dann frage ich immer nach dem Feedback am Ende des Artikels. Allein schon durch diese Fragen kommen Kommentare und wenn im Artikel soweit alles klar war, dann beantworten die Leser mir die zwei oder die eine Frage/n unter dem Artikel. Das hat bisher ganz gut geklappt.

    1. Hallo Alex,
      mit der Freischaltung habe ich nochmal die Chance, den Spam zu reduzieren. Zwischenzeitlich kommt da doch einiges durch, trotz Anti Spam Bee. So behalte ich dann doch noch die Kontrolle und das Blog sauber.
      Die Frage nach Kommentaren ist meiner Meinung nach nicht wichtig. Mir ist aufgefallen, dass die Leute kommentieren, wenn sie sich angesprochen fühlen- also auch emotionalisiert. Von daher freue ich mich über jeden Kommentar, weil ich weiß, dass jemand das Bedürfnis hatte sein Anliegen mit mir zu teilen.

    2. Hallo zusammen,
      ich finde DisQus auch richtig schlecht! Das ist super nervig, wenn das jemand eingerichtet hat, weil für mich der Sinn in den Kommentaren auch darin besteht, dass nicht noch eine zusätzliche Schwelle zwischen dem Blog(ger) und mir steht, sondern dass das unmittelbar ist. Und bei DisQus muss man sich ja sogar noch einen Account (mehr) einrichten. Hoffentlich geht das bald wieder zu den normalen Kommentaren über.

      Liebe Daniela,
      deine Beiträge sind super, ich komme total gut damit zurecht. Weiter so 🙂
      LG, Jean

  16. Hallo

    sehr gute Erklärung. Ich hab auf meinen Blogs zwar viele Leser aber kaum Kommentare. Egal was ich probiere es klappt einfach nicht. Ich find das schon schade und bin aktuell drann ein wenig dahingehend zu optimieren das endlich mehr kommentiert wird. Ein wichtiger Punkt ist für mich, wertvolle Kommentare auf DoFollow zu stellen. Da wird gleich mehr Kommentiert und derjenige der Kommentiert bekommt auch was dafür. Finde ich nur Fair!

  17. Hallo Daniela,

    ich finde Kommentare auch sehr wichtig, leider gibt es immer wieder sehr viel Spam. Gerade Anfänger sind beim Bloggen schnell überfordert, wenn die Kommentarfunktion schon überquillt.

    Aber sonst finde ich es, wie Du auch beschrieben hast, eine Wichtige Maßnahme, um zu zeigen das die Artikel nicht irgendwelche Textschnippsel sind, sonder einen Mehrwert bieten.

    Weiter so …

    Beste Grüße
    Maik Strunk

    1. Hallo Maik,
      danke für dein Feedback! Auch ich habe immer wieder Spam und frage mich, wie ich das am besten eindämmen kann. Sehr nervig aber mit AntiSpamBee ist es noch relativ zu regulieren.

      Viele Grüße
      Daniela

  18. Ähm.. hallo! 🙂
    Ich hoffe, dass ich hier richtig bin. Ich hab diesen Post gelesen in der Hoffnung eine Antwort auf meine Frage zu finden, die mir scheinbar nicht einmal Google beantworten kann.
    Ich habe mit voller Begeisterung einen eigenen Blog in die Welt geschickt und habe woanders etwas kommentiert, um nach einer Kamera zu fragen, jedoch wurde ich nicht über eine Antwort (die es definitiv vom Autor gibt) benachrichtigt.
    Kann mir da vielleicht jemand helfen und mir sagen wo ich sowas finde?
    Ach ja, es handelt sich um Googles-Blogger.de-Seite.
    Liebe Grüße von mir 🙂

    1. Hallo,
      wie du bei mir siehst fehlt bei meiner Kommentarfunktion die Möglichkeit sich über weitere Kommentare zu diesem (oder andere Posts) benachrichtigen zu lassen. Eventuell ist das bei dem von dir beschriebenen Blog auch der Fall. Oder aber, was recht häufig vorkommt, der Autor weiß gar nicht, dass du eine Frage gestellt hast, weil sein System hin nicht benachrichtigt hat. Hier kann es sein, dass bei dem Bloginhaber die Kommentarfunktion nicht fehlerfrei läuft und er es a) durch eine Zufall raus findet oder b) man ihn per Mail darüber informiert, damit er den Fehler beheben kann. Das sind jetzt meine Vermutungen. Schreib dem Autor des Blogs doch eine Mail und stell noch einmal deine Frage. Vielleicht antwortet er dir dann eher 🙂

      Viele Grüße
      Daniela

      1. Ich habe diesen Post noch einmal gesucht und habe gesehen, dass der Autor geantwortet hat. Nur habe ich keine Benachrichtigung bekommen wie … “xyz hat auf Ihren Kommentar geantwortet”. 😀

        1. Hi,
          freut mich für dich! Wie gesagt, entweder gibt es die Funktion nicht oder die Funktion hat einen Bug. Aber das kann ich natürlich von hier nicht beurteilen und vermute nur.

          Viele Grüße
          Daniela

  19. Hallo,
    da ich auch immer auf der Suche nach Verbesserungen meines Blogs bin, habe ich mit Interesse Deinen Post gelesen. Mhhh, ich meine, dass ich all die Sachen ja eigentlich schon nutze, aber Kommentare??? Nope. Keine da 🙁 Dabei mache ich z.B. schon Fragen in Post´s mit rein, sozusagen als Aufforderung, mir mal die Meinung hierzu mitzuteilen…Da muss ich wohl noch weiter Geduld aufbringen 😉

    VG Ivi

    1. Nachtrag (weil ich es gerade drunter gelesen habe): auf anderen Blogs hinterlasse ich auch immer einen Kommentar, da ich weiß, wie blöd man sich freut über Kommentare auf seinem Blog 😉 Nein, meistens gebe ich dann auch meinen Senf dazu, weil ich das möchte.

    2. Hallo Ivi,
      Kommentare bekomme ich auch nicht auf jeden Beitrag. Es kommt immer auf das Thema an. Mit diesem Artikel scheine ich einen Nerv getroffen zu haben. Das kann bei dem nächsten Post schon wieder anders aussehen. Darum mein grundsätzlicher Tipp: Artikel, mit denen sich die Leser identifizieren und ansprechende Bilder erhöhen die Chancen auf Kommentare. Das ist aber auch nur meine Erfahrung, die ich im laufe der Jahre gewonnen habe. Darum gib nicht auf und mach weiter!

      Viele Grüße
      Daniela

  20. Hallo liebe Daniela,
    ich finde Deinen Beitrag sehr gut und interessant. Leider denke ich oft, dass Menschen traeger geworden sind. Ed wird einfacher empfunden, Dinge nur noch zu liken wenn überhaupt. Meist wird nur gelesen und das ist dann schon alles. Oft frage ich Freunde, habt ihr nicht gesehen was ich geschrieben habe? Doch, ja klar ich sehe es so und so! Aber keiner hat es kommentiert. Ausrede ist, ach mach ich noch, wollte ich spaeter etc. Das es für mich selbst wichtig ist, um raus zu finden in wie weit man wahrgenommen wird, kommt niemand in den Sinn

    1. Hi Marci,
      danke für deinen Kommentar. Ich weiß gar nicht, ob es immer eine “Trägheit” ist, die mit dem fehlenden Kommentieren zusammenhängt. Vielleicht hängt es ja auch damit zusammen, dass man manchmal keinen Bezug zu dem Beitrag/Thema hat. Nicht jeder mag es technisch, wie bei mir oder kann was mit Food, Lifestyle oder Beauty anfangen. Von daher am besten nicht ärgern, sondern weiterhin gute Texte schreiben, die deine Leser emotional ansprechen.

      LG Daniela

  21. Liebe Daniela,

    danke für den schönen und zusammenfassenden Blogpost.

    Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar auf meiner Seite. Vor allem, wenn er nicht im Zusammenhang mit zum Beispiel dem Blog-Kommentier-Sonntag (den du bestimmt kennst) steht. Was sich für mich als beste Form herausgestellt hat, die Leute zum Kommentieren zu bringen, ist und bleibt der “Call to action”. Das versuche ich auch auf meiner Facebook Seite zu machen und da klappt es meistens sogar noch einen Tick besser. Dort sind die Leute kommentierfreudiger. Ich glaube, das hängt damit zusammen, dass viele nicht wissen, dass sie keinen WordPress Account brauchen, um unter Blogs zu kommentieren… Da müssen wir noch etwas Aufklärungsarbeit leisten 🙂

    Liebe Grüße
    Barbara

    1. Hallo Barbara,
      bis jetzt bin ich noch gar nicht auf die Idee gekommen, dass die Leser denken könnten einen WP-Account für einen Kommentar zu benötigen. Sollte man mal fragen, oder? 🙂 Ich muss dir auch recht geben, was deine Beobachtungen angeht. Mir ist auch aufgefallen, dass die Leute auf FB eher kommentieren. Ich glaube das hat damit zutun, weil der Beitrag dann “da” ist. Wobei ich mich auch nicht gegen das Gefühl wehren kann, dass es die Leser nicht ganz “richtig” verstehen, wenn man schreibt “hinterlasse mir doch einen Kommentar”. Ich meine meinen Blogpost, die Leser kommentieren unter meiner Ankündigung. Dann habe ich zwar auch ihr Feedback, nur leider auf der falschen Plattform. 😀
      Aber egal, die es zählt die Meinung. Das ist die Hauptsache.

      Viele Grüße
      Daniela

  22. Ich finde deinen Beitrag sehr gut und im Prinzip zählst du all die Punkte auf, die ein Argument dafür sind, warum viele Kommentare doch wichtig sind. Oft liest man ja darüber, das man doch für sich bloggt und nicht für Kommentare. Da bekomme ich dann das Gefühl, dass Kommentare wie eine Wertung für den Erfolg angesehen werden und nicht nach ihrer Funktion bewertet werden. Ich kommentiere unglaublich gerne, weil ich ins Gespräch mit Co-Bloggern kommen möchte. Umso mehr ärgert es mich dann, wenn ich irgendwo einen Kommentar – manchmal sogar mit einer Frage – hinterlasse und keine einzige Reaktion darauf folgt. Meistens unterlasse ich weitere Kommentare dann, weil ich das Gefühl bekomme, dass es dem Blogger egal ist, wie die Leser reagieren. Wie du bereits schreibst, es ist unhöflich Kommentare nicht zu moderieren.

    Noch ein kleines Kompliment: Ich liebe deinen Blog, weil er unglaublich gutes Hintergrundwissen bietet ohne zu erwarten dass man schon alles zum Thema Online Erfolg weiß.

    Liebe Grüße,
    Susanne

    1. Hallo Susanne,
      vielen lieben Dank für dein Feedback und dein Lob! Darüber freue ich mich sehr und das wir hier ins Gespräch kommen 🙂 Wenn du Fragen hast, die ich dir hier auf bloggerabc beantworten kann oder Themen die dich interessieren, dann lass es mich wissen. Vielleicht kann ich daraus den einen oder anderen Beitrag für dich machen. Ich kann es dir übrigens nachfühlen, dass du dich ärgerst, wenn du keine Reaktion auf einen Kommentar bekommst. Ist mir auch schon passiert und es stellte sich raus, dass die Kommentarfunktion gestört war. Der Bloginhaber wusste davon nichts und erfuhr erst davon als man ihn per Mail informierte. Ich will sagen, manchmal stecken verschiedene Gründe dahinter, wenn keine Antwort auf einen Kommentar erfolgt. Für alle anderen Gründe gilt: Lass es uns einfach besser machen. 😉

      Liebe Grüße
      Daniela

  23. Hallo liebe Daniela,
    ich bin über Facebook gerade auf deinen Blog gestoßen und bin wirklich begeistert von ihm.

    Deine Ansätze zum Thema Kommentare finde ich auch wirklich sehr gut. Ich finde Kommentare sind der Ansporn weiter zu machen. Es zeigt einem das, dass über was man Schreibt die Menschen bzw die Leser anspricht. Man sieht das sie sich mit etwas auseinander setzen. Ein Blogeintrag ist nicht einfach schnell daher geschrieben, es braucht Zeit und Hingabe bis ein Blogpost soweit ist um veröffentlicht zu werden, an manchen Einträgen sitzt man einen halben Tag weil man hier und da noch Stellenweise etwas ändert oder noch passende Fotos dazu sucht. Es ist immer schön das, dass was man tut geschätzt wird.

    Ich persönliche kommentiere sehr gerne auf anderen Blogs.. weil ich als Blogger weiß, wie schön es ist wenn man sieht das wieder ein Kommentar dazu gekommen ist. Es ist schön die Meinung/Ansicht von anderen zu sehen, ich finde so etwas immer sehr Interessant.

    Ich wünsche dir in diesem Sinne noch einen schönen Abend!

    1. Hallo Sarah,
      vielen Dank für dein Feedback und dein Lob. Ich freue mich sehr über deine Meinung und kann dir nur zustimmen, was die Arbeit an einem Blogpost angeht. Je nach dem welches Thema ich behandel bin ich mit Recherche, Schreiben, Bildsuche, Bildbearbeitung, SEO und Promotion des Beitrag locker 6 Stunden beschäftigt. Auch ich freue mich sehr über Kommentare und auf die Diskussionen, die sich daraus oft ergeben. Eine echte Bereicherung wie ich finde, die mich schon oft auf neue Idee gebracht hat.

      Liebe Grüße
      Daniela

  24. Hallo Daniela,

    ich hab auf meinem Blog die Captcha-Funktion abgeschalten, hab Anonyme Kommentare erlaubt (Blogge bei Blogspot) und Moderiere. Da ich keine Unmengen an Kommentaren bekomme, klappt das gut.
    Beim Freischalten bin ich meist sehr schnell. Das Beantworten dauert leider manchmal länger. Grad am Wochenende, wo ich meinen Rechner oft nicht greifbar hab, und vom Handy aus tippe ich nur ungern (oder sagen wir: Ich vertippe mich so häufig, dass lange Sachen keinen Spaß machen XD). Fragen bemühe ich mich grundsätzlich zu beantworten. Wenn eben nur ein “Sieht toll aus”-Kommentar ohne weitere Anmerkung kommt, dann versuche ich zumindest mich zu bedanken. Klappt zugegebenermaßen auch nicht immer.
    Ich freue mich natürlich über jeden Kommentar (außer Spam oder Link-Verteilungskommentare XD), bin aber auch selbst manchmal enorm faul.
    Gerade wenn ich vom Handy aus lese…
    Allerdings bemühe ich mich, mehr zu kommentieren, denn: es ist ein bisschen ein Geben und Nehmen, finde ich.
    Ich verstehe auch “große” Blogger mit vielen Kommentaren, die, wenn sie alle “Voll hübsch”-Kommentare mit Danke versehen, keine Zeit mehr für anderes haben. Wenn allerdings auf Fragen nicht eingegangen wird, finde ich das sehr schade. Ist mir mal passiert, dass ich zu einem Produkt noch eine Frage hatte, und ich bekam nie eine Antwort. Sehr schade.
    Und ja, eine Folgen-Funktion zu Kommentaren find ich auch super. Allerdings ist die Technik halt gern mal weniger kooperativ ^^. Ich setz mir einfach ein Lesezeichen jetzt 😉
    Liebe Grüße

    1. Hi,
      ich kann dir nur zustimmen. Nicht jeden Beitrag kann man beantworten aber bei Fragen nicht antworten, geht gar nicht. Das hat nicht nur was mit Leserbindung zu tun, sondern empfinde ich auch als unhöflich. Kommt natürlich immer auf die Frage an aber in der Regel gibt es m.E. keinen Grund nicht zu antworten.
      So wie dir geht es mir beim beantworten mit dem Handy auch. Darum antworte ich immer erst, wenn ich einen Rechner in der Nähe habe. Wenn ich arbeiten bin, kann es dann auch mal später am Tag werden. Wichtig ist für mich auf jeden Fall DAS ich antworte und das sobald als möglich. Ich danke dir auf jeden Fall für deine Meinung und deinen Kommentar!

      Liebe Grüße!

  25. Danke für den Artikel! Ich bekomme oft Kommentare – aber meist sporadisch. Selber kommentiere ich aber auch nicht unbedingt so viel, weil mir einfach manchmal die Worte fehlen. Und einfach ein “Schön geschrieben” oder “Tolle Bilder” unter den Artikel klatschen, will ich natürlich auch nicht.

    Meine Leser fordere ich oft auf, etwas zu sagen, indem ich am Ende passende Fragen stelle. Oftmals bleibt die Reaktion jedoch aus. Ich gebe aber nicht auf. 😉

    1. Hi Verena,
      also das du jetzt was “schön geschriebenes” unter diesen Beitrag klatscht kann ich jetzt nicht feststellen 😉 Ich kann dich aber verstehen! Dennoch denke ich, dass wenn du ein ehrliches “Tolles Bild” schreibst, dann ist das genauso ein wertvolles Feedback, wie eine jede andere Meinung auch. Dein Blog ist übrigens super süß. Da werde ich ab jetzt öfter mal reinschauen. 🙂

      Vielen Dank für deine Meinung!

      Liebe Grüße
      Daniela

  26. Hallo,
    wenn es um Kommentare geht, muss ich doch mal kommentieren.
    So grundsätzlich finde ich deinen Artikel gut und richtig, gerade das man antworten sollte und das auch noch möglichst schnell stimmt in meinen Augen völlig, allerdings stimme ich bei den Social-Logins gar nicht mit dir überein.
    Es ist schön, wenn es die Funktion gibt sich mit WP, g+ etc. pp. anzumelden und zu kommentieren, aber es ist schrecklich, wenn es die einzige Möglichkeit ist und man nicht die Wahl hat zwischen so einem Login und dem händischen Eintragen der Daten.
    Viele wollen (und können auch nicht wegen fehlendem Account) dann nicht mehr kommentieren. Was ich voll nachvollziehen kann. Ich würde auch nirgendwo mit meinem FB-Account kommentieren, und mit Twitter zum Beispiel nur sehr ungern.

    Captchas sind zwar nervig, aber auch da gibt es schlimme und weniger schlimme. Gut lesbar und gleich sichtbar wie hier ist weniger schlimm als welche, die erst aufploppen nach dem Klicken auf absenden.

    Wenn es geht und man keine Spamflut bekommt sollte man es meiner Meinung nach immer erst ohne Captcha versuchen. Man kann es immer noch einsetzen, wenn der Spam zu viel wird und man mit dem Löschen nicht mehr hinterherkommt.

    Außerdem finde ich persönlich nicht, dass plussen, liken und co. mit Kommentaren vergleichbar sind. Kommentare sind immer eine bewusste Arbeit, egal wie lang, während das andere oft nur nebenbei ausgeführte Klicks sind. Die Rückmeldung für den Blogbetreiber ist eine ganz andere. Natürlich sind Shares toll und jeder möchte viele haben, aber sie sind nur das Sahnehäubchen auf einem tollen Kommentar.

    Was mit bei dir hier fehlt ist die Benachrichtigung über neue Kommentare. Denn ich gehe morgens meinen Feed durch und schaue dann nur wieder vorbei, wenn ich benachrichtigt werde, dass jemand geantwortet hat. Alle Blogs neu abzuklappern am Nachmittag ist einfach zu viel Arbeit.

    Ich persönlich versuche meinen Leser immer direkt anzusprechen am Ende und mindestens eine Frage zu stellen. Außerdem habe ich kein Captcha, da sich Spam bei mir in Grenzen hält. Kommentiert wird bei mir per Eintrag der Daten mit Gravatarunterstützung für die Optik. Social-Login gibt es bei mir nicht, da ich noch kein Plugin gefunden habe, dass dann auch noch das händische Eintragen zulässt.
    Feedback bekomme ich unter so gut wie jedem Artikel. Nicht immer viel, aber überhaupt und von unterschiedlichen Personen. Damit bin ich zufrieden (mehr wäre natürlich immer toll 😉 ).

    LG Lexa

    1. Hi Lexa,
      danke für deine Meinung! Ich denke, jeder muss für sich und sein Blog selbst bestimmen, welche Möglichkeiten er dem Leser geben will um a) seinen Blog vor Spam zu schützen (bei mir wird es immer mehr) und b) wie praktikabel alles sein soll. Das bei mir die Funktion fehlt sich benachrichtigen zu lassen liegt an meinem Theme, dass den Service nicht anbietet. Ich muss mir dafür noch ein Plugin suchen, komme aber aus zeitlichen Gründen nicht dazu. Steht aber dick und fett auf meiner To-Do-Liste.
      Deine Meinung dazu, dass sich das Kommentieren verlager finde ich interessant. Ich sehe es wie du aber inzwischen gibt es einige Diskussionen dazu. Mal schauen, wohin sich die Mehrheit der Meinungen entwickeln wird.

      Viele Grüße
      Daniela

      1. Ich muss mich anschließen! Social Logins finde ich furchtbar und sie sind die einzige Variante, die mich völlig vom Kommentieren abhält! Ansonsten empfinde ich Likes auch nicht als gleichwertig an, erkenne aber durchaus den Trend zur Verlagerung!

        1. Hallo Fee,
          Social Logins überzeugen mich persönlich auch nicht. Darum ist auch die Frage, ob man sie anwenden soll. Die gleiche Frage stellt sich zu CAPTCHA. Grundsätzlich hat alles (wie im Leben) seine Vor- und Nachteile. Mich hatte die Meinung zur Verlagerung der Kommentare hin zu Likes und teilen auch überrascht. So hatte ich es noch nicht gesehen. Muss für mich aber zu geben, dass ich auch sehr oft dahin tendiere ohne darüber nachgedacht zu haben. Ich denke, da muss ich mich auch hinterfragen, ob ein Kommentar nicht angebrachter gewesen wäre. Hier achte ich in Zukunft mal bewusst drauf.

  27. Hallo Daniela 🙂
    mein Blog ist noch ganz neu und hat nur sehr wenige Kommentare. Die werden aber natürlich beantwortet! Ich finde es auch unhöflich, nichts zu schreiben.
    Schließlich macht sich der Kommentator Gedanken, schreibt sie auf und fängt ein Gespräch mit mir an.
    Im realen Leben dreht man sich doch auch nicht einfach wortlos um, wenn man angesprochen wird. 😉
    Ich habe selbst schon auf großen Blog kommentiert und keine Antwort bekommen. Da vergeht mir dann schnell die Lust 🙂

    Ich sehe, du hast nicht so eine Funktion, mit der der Kommentierende über weitere Antworten per Mail benachrichtigt wird.
    Ich habs auch nicht, denke aber darüber nach.

    Kannst du da etwas empfehlen? Oder hat es einen speziellen Grund, warum du das nicht anbietest?

    Viele Grüße
    Linda

    1. Hallo Linda,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich glaube, bei großen Blogs ist das Problem, dass es so viele Kommentare mitunter sind. Da kommt man dann nicht mehr hinterher und muss irgendwann kapitulieren. Sollte dann doch irgendwann einmal eine Antwort kommen ist das fast schon wie ein Ritterschlag 😉
      Das ich die Funktion nicht habe liegt an meinem Theme. Es wird nicht mitangeboten. Ich will mich die ganze Zeit schon darüber informieren, ob es ein Plugin dafür gibt, damit ich die Benachrichtigung anbieten kann, schaffe es aber aus Zeitgründen einfach nicht mich damit zu befassen. Es steht aber ganz dick auf meiner To-Do-Liste! 🙂

      Viele Grüße
      Daniela

      1. Hallo Daniela,
        auch ich kampfe mit den wenigen Kommentaren im Durchschnitt. Einige werden oft kommentiert, andere überhaupt nicht. Den Königsweg habe ich noch nicht gefunden. Ich versuche ein neues Konzept und stärkere Fokussierung der Themen auf meinem Blog. Mal schauen wie es wird.

        Punkto Kommentarfunktion mit Emailbenachrichtigung kann ich dir vielleicht helfen, wenn dein Blog auf WordPress läuft. Ich verwende bei mir für die Kommentare Disques. Schaue es bei mir mal an. Mir war wichtig, dass auch Gäste kommentieren können, ohne sich anmelden zu müssen. Zusätzlicher Nebeneffekt ist, dass Disques mir Traffic auf die Webseite bringt 🙂
        Liebe Grüsse aus Berlin,
        Dominic

        1. Hallo Dominic,
          mir hat es geholfen nachzuprüfen, bei welchen Beiträgen am meisten kommentiert wurde. So konnte ich klären, welche Artikel besonders “getriggert” und den Leser angesprochen haben. Damit lässt sich dann auch gut erkennen, welche Themen gut ankommen.
          Deinen Tipp schaue ich mir gerne an, den kannte ich nämlich noch nicht. Dafür auf jeden Fall vielen Dank!

          Viele Grüße aus dem Pott
          Daniela

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