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Redaktionsplan: Arbeitserleichterung für dein Blog

Dein Blog, deine Regeln. Eine der grundlegenden Gebote in der Bloggerwelt. Dazu gehört auch, dass du festlegst, WAS und WANN du blogst. Mit einem Redaktionsplan kannst du deinen Blog effektiv und zeitsparend gestalten.  Darum gibt es heute als Freebie einen kostenlosen Redaktionsplan für dich als Download. 


Einen Themen- und Redaktionsplan führt jeder professioneller Blogger, jedes Corporate Blog und alle Agenturen, die mit Blogposting zu tun haben. Warum? Weil es zum einen die Arbeit in der Gruppe mit mehreren Autoren erleichtert und zum anderen gleichzeitig die Organisation der Themen und ihre Veröffentlichung strukturiert.

Genau das ist auch der Vorteil für dich: Mit einem Themenplan organisierst du deine Ideen und Themen inkl. Quellen, über die du schreiben willst. Dein Redaktionsplan sorgt dafür, dass du genau weißt, wann du was am besten postest.

Doch was muss ein Redaktionsplan eigentlich enthalten?

Die Grundlage für deinen Redaktionsplan bilden dein Ober-Thema, deine Themen-Kategorien sowie die Veröffentlichungszeiten für dein Blog. Das wären die Rohdaten. Aber mit Rohdaten kommt man nicht weit. Ich beispielsweise vergesse oft, meine Beiträge auf Google+ zu teilen. Darum muss mein Redaktionsplan alle Kanäle beinhalten,  auf denen ich meinen Beitrag veröffentlichen und promoten will.

Zusätzlich kommt bei mir noch hinzu, dass sich bloggerabc so gut entwickelt hat, dass ich inzwischen drei Co-Autoren habe, die regelmäßig ihre Beiträge veröffentlichen. Das heißt, ich muss den Überblick behalten, wer wann was veröffentlicht und wo. Darum ergänze ich meinen Plan noch zusätzlich um eine Autorenspalte.

Ein Redaktionsplan gibt Sicherheit und Entspannung

Doch warum ein Redaktionsplan, wenn du für dich alleine arbeitest? Ganz einfach: Ein Redaktionsplan gibt dir Sicherheit, wenn du mal eine Schreibblockade hast. Ein Blick auf den Plan und du weißt, was du schreiben musst. Und selbst wenn dich das Thema, das gerade ansteht, nicht reizt, dann kannst du unter deinen anderen Themen wählen und eins vorziehen, das dir eher liegt. Ich mache das ganz oft so und es entspannt mich ungemein.

Andererseits hat ein strukturierter Plan den Vorteil, dass du den Überblick behältst, welche Themen du schon bearbeitet  hast und welche noch offen sind. So siehst du neue Bereiche, die du noch gar nicht bearbeitet hast und unter Umständen sogar erste Trends. An diese kannst du anknüpfen und vielleicht eine ganze Serie zu einem neuen Topic schreiben und veröffentlichen.

Gleichzeitig dient dir der Redaktionsplan als Sortierung deiner Ideen und Quellen. Nicht ohne Grund verschwinden viele Blogs nach rund sechs Monaten wieder. Vielfach liegt es daran, dass der Blogger keine Ideen mehr hat, ihm die Lust fehlt und damit natürlich auch an Durchhaltevermögen.

 Zeit sparen, Leser im Auge behalten

Mit einem Redaktionsplan kannst du genau das schon im Vorfeld ausschließen. Denn mit der Nutzung deines Redaktionsplans überprüfst du bereits im Vorfeld, ob du deine Zielgruppe, nämlich deine Leser, im Auge behältst. Der Mehrwert deiner Themen und Texte ist ausschlaggebend für deinen Erfolg. Sind deine Inhalte nicht gut, erhältst du keine Leser und bereits gewonnene Leser wenden sich wieder ab.

Die Nutzung eines Redaktionsplans für dich birgt also einige Vorteile, die dir deine Arbeit erleichtern. In meiner letzten Kolumne bei Christian Müller habe ich mich ausführlich mit dem Thema Redaktionsplan auseinandergesetzt. In diesem Zusammenhang haben Christian und ich gemeinsam einen Redaktionsplan entwickelt, den ich dir hier zum freien Download zur Verfügung stelle. Gerne darfst du ihn weitergeben und teilen.

Dazu ein Tipp: Die Veröffentlichungszeiten bleiben deiner Strategie überlassen. Du brauchst dich nicht sklavisch daran zu halten und denn sie können durchaus auch verschoben werden.  Der Zufallsgenerator schlägt dir immer einen Termin innerhalb der nächsten 24 Stunden vor und dient dir als Veröffentlichungsalternative.

Eine Bitte: Ich würde mich sehr über dein Feedback freuen!  Was gefällt dir gut, was gar nicht, welche Funktionen wünscht du dir? Anhand deines Feedbacks entwickeln wir den Redaktionsplan weiter und zwar so, dass man ihn in der nächsten Version auch per Google Doc nutzen kann. Du kannst daran aktiv teilhaben, indem du mir deine Meinung sagst.  🙂

Und hier noch eine kleine Nutzungsanleitung von Christian per Video 🙂

 

18 Kommentare zu “Redaktionsplan: Arbeitserleichterung für dein Blog

  1. Hallo liebe Daniela,

    ich bin gerade durch einen anderen Post bei deinem Redaktionsplan angekommen. Ich finde es klasse, dass du den Redaktionsplan kostenlos zur Verfügung stellst. Großes Dankeschön. 🙂
    Mir persönlich fehlen ja die Farben in der Datei. Klingt naiv, aber Farben motivieren mich persönlich sehr! Kleine Frage, was meint Erst- und Zweitveröffentlichung? Für einen Corporate Blog könnte man noch Platz schaffen um gleich den Content für die sozialen Netzwerke zu planen oder was meinst du? Zu viel?

    Beste Grüße
    Anna

    1. Hallo Anna,
      den Redaktionsplan haben wir gerne zur Verfügung gestellt. In unserer Filterblase soll es ja ein Geben und Nehmen sein : )
      Die Erst und Zweitveröffentlichung dient dazu den Beitrag zu zwei verschiedenen Zeiten in den Kanälen zu veröffentlichen. So hast du immer im Blick, wann der Beitrag fällig ist. Den Redaktionsplan ganz du ganz normal für einen Corporate Blog nutzen und die Inhalte für deine SoMe-Kanäle planen. Ich hoffe, ich habe deine Frage richtig verstanden und konnte sie für dich beantworten. : ) Wenn nicht, schreib mich einfach nochmal an.

      Viele Grüße
      Daniela

      1. Hallo liebe Daniela,

        vielen Dank für deine Antwort. Das mit den Erst- und Zweitveröffentlichungen habe ich verstanden, macht sehr viel Sinn!
        Bzgl. meines kleinen Tipps: ich meinte wenn man den Redaktionsplan für einen Blog der Firma nutzt, könnte man noch Spalten für die sozialen Netzwerke hinzufügen, um dort vielleicht schon einmal Posts vorzuschreiben. Was hältst du davon?

        Viele Grüße
        Anna

        1. Hallo Anna,

          ich antworte einfach mal kurz: Ich finde die Idee gut, können wir in eine nächste Version aufnehmen. Es ist halt immer die Abwägung zwischen zu komplex/verwirrend und zu wenig Funktionalität.

          Ab einem gewissen Punkt würde ich mit der Redaktionsplanung auf ein spezielles Tools ausweichen.

          Gruß,
          Christian

  2. Auf der Suche bei Google nach Tipps für meinen eigenen Blog bin auf Eure Seite gestossen. Klasse, Artikel wo ich sicher auch einiges für meine Blogplanung mitnehmen werde. Vielen Dank!

  3. Feine Sache – Dankeschön für dieses Freebie und die wissenswerten Tip’s ! Werde es mit Sicherheit ausprobieren und kann dann gerne auch mehr dazu sagen.

  4. Das ist ein ganz wunderbarer Artikel. Gern wüsste ich auch mehr über die Auswertung, also den Erfolg der mühsam erarbeiteten Blogposts.

      1. Mich würde mal interessieren, nach welchen Kennzahlen man schauen sollte. Kommentare, Seitenbesucher, ja klar … Wonach könnte ich noch schauen, damit ich merke, dass mein doch recht neuer Blog auf dem richtigen Weg ist.

        1. Hallo Isabel,
          ich verstehe was du meinst. Da gibt es einige „Kennzahlen“, die dir eine Richtung geben können. Darunter fällt beispielsweise auch was du dir als „erfolgreiche“ Kennzahlen definierst. Seitenzugriffe, Besucher pro Tag, Besucher pro Artikel etc. Solche Daten können dir einen Eindruck verschaffen, wie gut dein Blog ankommt. Dazu schreibe ich gerne noch einen Artikel : )

          Viele Grüße
          Daniela

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