Frau hält ein Iphone 6 in den Händen.

Social Signals oder Social SEO: Was ist besser für deinen Blog?

Letztes Jahr ging es noch um Social Signals. Heute sprechen Experten von Social SEO. Doch welches der beiden Instrumente helfen Dir tatsächlich dabei, das Ranking deines Blogs bei Google zu verbessern?

In meinem Beitrag im letzten Jahr hatte ich dir gezeigt, wie Facebook Likes, Google 1+ oder das Favorisieren bei Twitter – sogenannte Social Signalsdas Ranking deines Blogs in den Suchmaschinen verbessern können.

Gut eineinhalb Jahre später spricht kaum noch jemand über das Thema Social Signals. Stattdessen dreht sich jetzt alles um Social SEO. Im Folgenden nehme ich beide Aspekte unter die Lupe. Am Ende wird festgestellt, auf welchen Dinge du wirklich achten solltest, um dein Suchmaschinen Ranking zu verbessern.

Social Signals – Was wird wo nochmal gesetzt?

“Social Signals” sind kommunikative und informative Signale, die direkt oder indirekt Informationen über soziale Interaktionen, sozialen Verhalten und soziale Beziehungen liefern. Diese Signale treten überall im sozialen Netzwerk auf: Typische Formen sind Kommentare, Bewertungen, Likes oder 1+.

Schon vor einem Jahr gab es sowohl Befürworter als auch Skeptiker von Social Signals:

  • Für Michael Firnkes war es weniger eine Frage der Existenz als vielmehr eine Frage der tatsächlichen Signalwirkung. Die Wirkung der “Drei Großen” (Facebook, Google und Twitter) sind für ihn offensichtlich. Faktoren wie die Anzahl der Nachrichten in den einzelnen Kanälen, usw. werden vor allem in Zukunft eine zunehmende Rolle spielen. (Buch: SEO & Social Media Handbuch für Selbstständige und Unternehmer, Kapitel: Social Media Links und Bewertungen: Social Signals, Seite 77-78)
  • Für Björn Tantau waren sie wie zwei Seiten einer Medaille: Einerseits sind sie keine Wunderzutat für das Google Ranking. Andererseits sind sie nicht nutzlos; Sie haben indirekte Auswirkungen auf das Ranking bei Google.

Fazit: Nur mit Social Signals ohne weitere Maßnahmen kann man sein Google Ranking auch weiterhin nur schwierig verbessern. Der Einsatz von Social Signals auf der Webseite oder im Blog in Form von Sharing Button ist eine von vielen SEO-Maßnahmen.

Social SEO – Mehr als Social Signals

Die Theorie besagt, dass bestimmte Social-Media-Aktivitäten konkreten und messbaren Einfluss auf das Google Ranking auszuüben:

Social SEO umfasst alle Tätigkeiten, die den Aufbau von  Suchmaschinen-wirksamen “Empfehlungen” (Links, Likes, Shares) über Social Media Plattformen zum Ziel haben – in der Regel durch soziale Interaktion oder die Bereitstellung teilenswerter Inhalte.
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Folgende Social Media Aktivitäten üben laut Felix Beilharz eine eindeutige Wirkung auf das Ranking aus:

Facebook-Bewertungen

Jeder kennt Bewertungen im Rahmen von Online Shops. Wer lässt sich nicht von einer guten Bewertung gerne überzeugen und durch das Gegenteil von einem Kauf abraten. Längst spielen nicht nur Google Rezensionen eine Rolle. So bezieht Google mittlerweile auch Bewertungen von Drittplattformen für sein Ranking mit ein. Bewertungen bei Facebook zählen auch dazu.

Für Dich: Falls du für deinen Blog eine Facebook Seite erstellt hast, ist es gut möglich, dass diese auch eine indirekte Rolle für die Wahrnehmung deines Blogs spielt.

YouTube Videos

Du hast einen eigenen YouTube Kanal. Prima, denn in Webseiten eingebettete Videos wirken sich direkt auf Verweildauer und Absprungrate aus. In den Suchergebnissen bei Google erscheinen allerdings nur die Videos oder der YouTube Kanal selbst.

Für Dich: Wenn deine YouTube Videos einen hohen Wiedererkennungswert besitzen, kann das unter Umständen die Bekanntheit deines Blogs steigern.

Social Media Auftritte

Viele Social Media Auftritte werden von Google erfasst. Auch so hat man gute Chancen gefunden zu werden.

Für Dich: Umso aktiver du auf dem für dein Blog angelegten Social Media Kanal kommunizierst umso eher wird dein Kanal auf Google gelistet.

Backlinks durch Social Media

Umso größer deine Reichweite im Social Web ist, desto größer ist die Chance, dass andere Blogger und Multiplikatoren auf deine Aktivitäten, deinen Content und am Ende auf deinen Blog aufmerksam werden.

Für Dich: Das ist dann wichtig sobald diese Leute deine sozialen Aktivitäten oder sogar aud deine Beiträge verweisen. Dadurch entstehen Backlinks, sie verbessern das Ranking konkret messbar und nachhaltig.

Social Signals oder Social SEO: Was ist besser für deinen Blog?

Social Signals spielen mittlerweile nur noch eine untergeordnete Rolle. Ihr Einfluss auf das Google Ranking  kann nach wie vor nicht eindeutig nachgewiesen werden – selbst von Google mehr schlecht als recht.

 Wer eine Facebook-Seite mit Bewertungen, einem eigenen YouTube Kanal besitzt und weitere Social Media Auftritte aktiv betreut, ist im Social-Media-Marketing optimal aufgestellt.

Doch selbst wenn Du all diese Kanäle nicht besitzt und nur einen sozialen Kanal dein Eigen nennst, kannst du dennoch genügend Aufmerksamkeit erlangen. Durch das Teilen relevanter Inhalte im Social Web und deine hochwertigen Beiträge. Auch so kommst du an Multiplikatoren heran, die deine Inhalte verbreiten und Backlinks erzeugen.


Stephanie Kowalski ist Co-Autorin auf bloggerabc.Stephanie ist Content Marketing Managerin und Kaffeeliebhaberin. Sie bloggt auf stephaniekowalski.de zu Online PR. Ehrenamtlich ist sie als HootsuiteDE Ambassador tätig. Auf Twitter zwitschert sie gerne und viel über Social Media und Content Marketing. Stephanie schreibt auf bloggerabc monatlich zu verschiedenen Themen aus den Bereichen Social Media und Content Marketing.

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