Suchmaschinenoptimierung ist nicht schwer. Einsteiger können SEO leicht lernen.

Top-Seotipps für dein Blog – Teil 3

Heute steht der dritte Teil meiner Seo-Reihe “Top-Seotipps für dein Blog” an. Ich hoffe, du konntest bereits mit den ersten beiden Posts zu diesem Thema dein Ranking bei Google verbessern. Die Arbeit an den Beiträgen macht mir unglaublich viel Spaß, da ich mein Wissen weiter festigen und vertiefen kann, um für dich die besten Seotipps zusammen zu stellen. Und so geht es heute weiter: Ich stelle dir die Vorteile einer Nutzung von anderen Medien, wie Videos und Podcasts vor, gehe auf die Verwendung von Backlinks und erkläre warum ein responsive Theme für dich wichtig ist.

Sei abwechslungsreich: Nutze andere Medien

Ganz zu Anfang dieser Reihe habe ich darüber geschrieben wie wichtig ein interessanter und hilfreicher Blogpost für deine Leser ist. Wie du einen solchen interessanten Post genau umsetzen kannst, habe ich vor kurzem in dem Artikel „Das Geheimnis phantastischer Blogpost in 7 Schritten“ beschrieben.

Ein wesentlicher Punkt in diesem Zusammenhang ist die Nutzung von weiteren medialen Wegen. Denn damit kannst du deinen Content erweitern und ergänzen. Eine sehr gute Möglichkeit dafür ist die Einbettung von Videos. YouTube ist nicht nur eine Videoplattform (um es platt auszudrücken), sondern die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Sie gehört zum Google und bietet dir damit eine tolle Chance, um mehr Traffic und Reichweite zu generieren. Ich persönlich nutze keine Videos, weil ich schlicht keine Zeit dazu habe. Blöd, ist aber so. Wer also Lust hat ein Video bei mir als Gastbeitrag zu veröffentlichen darf sich gerne melden! Ich freue mich immer über frischen Input auf meinem Blog.

Solltest du, wie ich, keine Videos drehen, dann hast du die Möglichkeit YouTube als Quelle zu nutzen und mit Videos deinen Post zu ergänzen bzw. aufzuwerten. Sollte derjenige, der deinen Beitrag ergänzt noch einen Blog haben, dann verlinke bitte auch darauf als zusätzliche Quelle. Der Inhaber wird es dir auf jeden Fall danken 🙂

Ein ebenso interessantes Format, das in Deutschland immer mehr Fans findet ist der Podcast. Mit den Audiodateien sprichst du auch Besucher deines Blogs an, die vielleicht lieber „hören“ statt zu lesen.

So kannst du deine Reichweite steigern, indem du für deine Zielgruppe unterschiedliche Formate anbietest.

Ein sehens- und höhrenswerter Podcast ist Podcast-Helden von Gordon Schönwälder. Gordon ist praktisch bloggerabc für Podcaster. Er erklärt alles rund um das Thema “Podcast” und ist das beste Beispiel dafür wie sich Blog und Audio verbinden lassen.

Wenn du dich für die Produktion von Videos und Podcasts interessierst, dann hilft dir der Artikel „Video fürs Blog: Tipps für die Produktion in Eigenregie“ von Christian Müller weiter, der hier erschienen ist. Für den Bereich Podcasts, findest du im Netz einige Anleitungen und weitere Hilfen, um dich einzuarbeiten. Aber in erster Linie empfehle ich dir bei Gordon zu schauen und dir seinen Online-Kurs “Werde zum Podcast-Helden” anzuschauen. Ich durfte ihn bereits ausprobieren und kann ihn wirklich wärmstens empfehlen!

Backlinks sind die Kür

Wenn deine Beiträge bzw. dein Content allgemein gut ist, dann wird er erwähnt. Das kann auf viele Arten passieren. Jemand twittert über dich und verbreitet deinen Beitragslink, deine Inhalte werden auf facebook, google+ geliked, kommentiert oder vielleicht sogar geteilt. Oder aber jemand erwähnt dich ein einem seiner Beiträge und verlinkt auf dich bzw. deinen Post. Diese Backlinks zeigen Google, dass deine Inhalte wertvoll sind. Und  wertvolle Inhalte will Google nach vorne bringen.

Aus diesem Grund gibt es immer wieder die Anfrage von Unternehmen, Agenturen oder auch anderen Bloggern nach einem „Linktausch“. Das heißt nichts anderes als „verlinke ich dich, verlinkst du mich“. Weil solche Verlinkungen mit dafür sorgen, dass die eigene Website oder das Blog sehr weit oben in der Googlesuche erscheint gibt es immer wieder die Versuche Blogger zu überreden Beiträge zu schreiben und dann auf die Zielseite des Auftraggebers zu verlinken.

An sich ist das nicht schlimm, wenn denn die Thematik für die Beitragsanfrage passt, aber meistens erfolgen solche Angebote ohne Bezug zum eigenen Blog. Solche Aktionen mag Google überhaupt nicht und hat in der jüngsten Vergangenheit viele Seitenbetreiber abgestraft, weil Google den Verdacht hatte, dass hier gemogelt wurde. Das bedeutet, dass diese Seiten im Ranking sehr weit abgefallen sind und es unglaublich viel Arbeit sein wird, den Status Quo wieder zu erreichen.

Darum mein Tipp: Achte darauf, mit wem du einen Link tauscht. Es sollte zu deinem Blog passen und bei einer werblichen Zusammenarbeit ist ein no-Follow-Link obligatorisch. Mehr zu dem Thema „Do-No-Follow Link“ findest du auf dem Blog Blogdings von Anne in dem Artikel “Richtig verlinken: do-follow & no-follow Worauf musst du achten”.

Eine gute Möglichkeit, um ohne zu schummeln Backlinks zu generieren sind – wie immer – gute Inhalte. Ich gebe zu, die Aussage ist wie ein Mantra, aber man kommt ja nicht drum herum. Denn deine Blogtexte und- angebote sind das A und O, um Leser für dich zu begeistern. Darum überlege dir immer, welche Optionen du nutzen kannst, um deinen Besuchern interessante Blogpost zu bieten! Das könnten beispielsweise Gastbeiträge, Interviews oder Skripte sein, die du anbietest.

Einige Inspirationen findest du auf der Seite onlinemarketing.de. Der Autor Anton Priebe hat sich mit der Frage beschäftigt, wie man Linkbuilding fair erreichen kann. Weitere Tipps, wie du dein Linkbuilding sicher gestalten kannst, findest du auf dem Blog blogaufbau.de von André Schneider. Sehr empfehlenswerte und gut verständliche Beiträge.

Wenn du nun prüfen willst, wie es bei dir um Backlinks steht, dann kannst du kostenlose Analysetools nutzen. Steve Naumann, Autor und einer der Gründer von zielbar.de hat einige Tools getestet. Um zu erfahren, wo deine Backlinks herkommen und wie wertvoll diese sind lege ich dir die Serie „Kostenlose SEO-Tools für die Backlink-Analyse“ von Steve ans Herz. Er beschreibt nicht nur die Tools, sondern zeigt auch gleich die Pros und Contras bei deren Nutzung auf. Eine tolle Artikelserie, die mir selbst schon weitergeholfen hat!

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann lass uns doch hier über die verschiedenen SEO-Maßnahmen diskutieren. Wenn du noch Tipps hast, wie die eigene Seite oder das Blog zu verbessern ist, dann freue ich mich über deinen Kommentar.

 

Urheberrecht: ivelinradkov / 123RF Stockfoto

12 Kommentare zu “Top-Seotipps für dein Blog – Teil 3

  1. Super Beitrag! Auch als Geschäftsführer einer Internet Marketing Agentur muss ich sagen, dass ich immer etwas neues dazu lerne von Blogs wie deinen. Vielen Dank und weiter so!

  2. Hallo Daniela,
    ein sehr guter Artikel 🙂 Besonders Videos sind wirklich sehr beliebt und ein tolles Angebot an die Leser. Ich habe neulich eine Slideshare-Präsentation in einen Artikel eingebunden, das kam auch ganz gut an.
    Viele Grüße
    Jutta

    1. Hallo Jutta,
      vielen Dank für deinen Kommentar und dein Lob! Eine Slideshare-Präsentation ist ja super! Eine tolle Möglichkeit, neben Videos und Podcasts : )

      Viele Grüße
      Daniela

  3. Hallo Daniela,

    ein schöner Beitrag! 🙂
    Podcasts entdecke ich selber tatsächlich auch erst in letzter Zeit für mich. Hast du vielleicht ein paar Podcast-Tipps zum Thema Bloggen parat?

    Und danke, dass du meinen Artikel über dofollow- und nofollow-Links empfiehlst. 🙂

    Liebe Grüße
    Anne

    1. Hi Anne,
      deine Artikel sind einfach empfehlenswert 🙂 Was genau meinst du mit Tipps? Wie man einen Podcast selbst macht oder welche Podcaster ich empfehlen würde?

      Liebe Grüße
      Daniela

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