Eine Tastatur liegt zusammen mit einem Tablet, einem Blog und einem Stift auf einem Tisch.

Du willst gute Gastbeiträge? Dann gib die Regeln vor!

Wenn du eine Anfrage für einen Gastbeitrag auf deinem Blog erhältst, dann ist das Grund zur Freude. Das heißt, dass deine Sichtbarkeit steigt und andere von deiner Reichweite profitieren wollen. Dennoch solltest du nicht einfach jeden Gastbeitrag annehmen, schon gar nicht, ohne vorher ein paar wichtige Absprachen zu treffen. 

In der letzten Woche habe ich in dem Artikel “Gastbeiträge veröffentlichen: So klappt’s – 3 Tipps für Gastblogger” Tipps für Gastblogger gegeben, die einen Gastbeitrag schreiben und erfolgreich veröffentlichen möchte. Heute geht es um die andere Seite: Die des Gastgebers. Denn auch dieser hat einige Aufgaben, um sicher zu stellen, dass er möglichst qualitativ hochwerte Gastbeiträge bekommt. Das bedarf allerdings einiger Vorbereitung darauf, wie beispielsweise Vereinbarungen, die zu beachten sind. Vereinbarungen? Ja, du liest richtig. Als Gastgeber hast du einige To-Dos, die du mit deinem Gastblogger klären solltest, um die Veröffentlichung im Vorfeld so reibungslos wie möglich zu gestalten. Das spart euch beiden Zeit und Nerven.

Biete klare Regeln für Gastbeiträge

Sobald du mit dem Gedanken spielst, Gastbeiträge auf deinem Blog zu veröffentlichen, solltest du dir überlegen, was deine Bedingungen dafür sind. Nur in den wenigsten Fällen erhältst du bei den Anfragen für einen Gastpost auch gleich einen interessanten Artikel oder Vorschlag.

Oftmals sind die Vorschläge so rudimentär, dass du konkret nachfragen musst, was die Idee dahinter ist und wie der Artikel aussehen wird. Hier kannst du schon ein bisschen Abhilfe schaffen, indem du auf deinem Blog eine spezielle Seite einrichtest, die sich mit deinen Anforderungen an einen Gastbeitrag auf deinem Blog befasst. Ich habe auch eine Seite für Gastbeiträge und du kannst gerne nachschauen, wie ich meine Bedingungen formuliert habe.

Folgende Informationen solltest du im Vorfeld bestimmen:

  • Themen, die bei dir in Frage kommen.
  • Die Mindestmenge an Wörtern, die ein Artikel bei dir haben muss.
  • Die Bedingung, dass der Artikel unique ist und nicht nochmal veröffentlicht wird oder bereits gepostet wurde.
  • Dass du ausschließlich korrigierte Texte annimmst.
  • Deine Anforderungen, wie der Artikel gestaltet werden soll, damit er zu deinem Blogstil bzw. Artikelstil passt.
  • Einen Hinweis darauf, dass du den Artikel unter Umständen noch etwas überarbeiten musst, dass du Änderungen aber in Absprache mit dem Autor vornimmst.
  • Klare Vorgaben darüber, dass bestimmte SEO-Richtlinien eingehalten werden, beispielsweise der Verzicht auf Keywordstuffing.
  • Die Voraussetzung, dass alle Kommentare beantwortet werden.
  • Dass du möchtest, dass der Autor über seine Kanäle den Artikel promotet und verbreitet.

Ich selbst vereinbare nicht, wie häufig der Post gepusht wird. Das wäre aber eine weitere Option, die du für dich mit aufnehmen könntest.

Diese Regeln helfen dem Schreiber des Gastbeitrags sich klar zu machen, was auf ihn zukommt und worauf du achtest. Mit deinem Blog hast du dir einen Ruf und einen Qualitätsstandard aufgebaut. Der andere Blogger möchte nicht ohne Grund zu dir, er profitiert von deiner Reichweite. Darum ist es wichtig, dass du auch bei Gastbeiträgen auf deine Standards setzt und der Gastautor diese respektiert.

Klare Vorgaben helfen dir schnell zu entscheiden, ob du einen Gastbeitrag annehmen willst oder eher nicht. Ich verfahre beispielsweise so: Wer sich nicht an die von mir formulierten Regeln hält, hat wenig bis keine Chance bei mir zu veröffentlichen.

Ich möchte sehen, wer sich a) mit meinem Blog beschäftigt hat und sich b) die Mühe macht, meine Vorgaben umzusetzen. Damit trennt sich, salopp gesagt, die Spreu vom Weizen. Zudem habe ich meine Vorgaben so formuliert, dass ich mir Arbeit erspare. Müsste ich einen anderen Artikel erst lange überarbeiten, dann könnte ich ihn auch alleine schreiben und bräuchte das Angebot für Gastbeiträge nicht.

Sehr ausführlich und mit klaren Anweisungen sind die Bedingungen für Gastbeiträge auf der Karrierebibel gestaltet. Daran kannst du dich sehr gut orientieren, wenn du nicht weißt, welche Anforderungen du stellen oder ergänzen willst. Die Regeln sind sehr streng, helfen aber auch, gute von schlechten Gastautoren zu trennen.

Ein Gastbeitrag ist die Arbeit von Zweien

Wenn du als Gastgeber den Beitrag für gut befindest und diesen veröffentlichen willst, dann ist es deine Aufgabe den Artikel zu promoten. Das heißt, du veröffentlichst ihn auf deinen Kanälen und verlinkst auch auf den Autor. Via Twitter, Facebook, Instagram und Google+ kannst du diesen auch taggen, wenn ein Profil vorhanden ist. Das ist nicht nur eine Nettigkeit, sondern zeigt, dass du – wie bei der Nutzung von Fotos – den Urheber respektierst.

Wie oben schon erwähnt, ist es auch die Aufgabe des Autors, seinen Artikel bei dir zu pushen. Im Grunde sollte das eine Selbstverständlichkeit sein, denn es liegt in seinem Interesse, möglichst viele Leser zu erreichen und für seinen Beitrag zu interessieren.

Nun gibt es aber Blogger, die das nicht machen. Warum auch immer. Mir selbst ist das bei einem sehr bekannten Blogger passiert. Für mich bedeutet das, dass dieser Blogger nie wieder bei mir anfragen muss, geschweige denn irgendetwas veröffentlichen darf. That’s life.

Jetzt habe ich viele Vorgaben benannt, aber was steckt genau dahinter? Ich fasse die Punkte noch einmal für dich zusammen:

Klar Vorgaben erleichtern die Zusammenarbeit

Wenn du auf deiner Extraseite für Gastbeiträge vorgibst, welche Themen du dir wünschst, dann hat das zwei Vorteile:

  1. Du sagst klar, welche Themen Chancen bei dir haben und welche nicht. Das ist wichtig, um bei deiner Positionierung konsequent zu bleiben und damit sortierst du den Großteil der Anfragen schon mal im Vorfeld aus.
  2. Jeder, der bei dir veröffentlichen möchte, kann so prüfen, ob seine Themenideen passen, oder kann bereits in die von dir vorgegeben Bereiche recherchieren.

Das schließt schwarze Schafe leider nicht aus. Ich bekomme heute noch Mails mit der Frage, ob ich themenfremde Gastbeiträge veröffentliche, die absolut nicht zu mir passen – trotz Extraseite, die sehr gut ersichtlich in meiner Menüleiste zu finden ist. Und ich bekomme sogar fertige Artikel angeboten, die nicht meinen Vorgaben entsprechen. Solche Anfragen lehne ich konsequent ab. Mir zeigt es nur, dass sich die Person nicht mit meinem Blog beschäftigt hat, und ich habe keine Lust meine Zeit damit zu verschwenden.

Google First

Bei der Vorgabe einer Mindestmenge an Wörtern, kannst du gleich auf die Google-Vorgabe eingehen, dass ein Text mindestens 300 Wörter haben sollte. Setze das als Mindeststandard fest. Bei mir hat ein Artikel in der Regel 700 bis 800 Wörter. In einigen Ausnahmefällen, so wie diesem hier, liege ich dann auch mal über 1.000 Wörtern. Diese 1.000-Wortregel, die immer noch wie ein Damoklesschwert im Netz rum schwirrt, kannst du getrost vergessen. Warum, das habe ich in meinem Artikel „Vom Mythos der 1.000 Worte“ ausführlich erklärt.

Das gleiche gilt für Keywordstuffering. Ein Text, der nur so vor Schlüsselworten strotzt, ist nicht gut zu lesen, er langweilt und es nimmt ihm seine Leichtigkeit. Wer schreibt, schreibt nicht für Google, sondern für die Leser des Blogs. Wer das nicht verstanden hat, hat eine wesentliche Komponente des Bloggens nicht kapiert. Ist aber auch nur meine Meinung.

Gastbeiträge sind einzigartig

Artikel, die bereits einmal veröffentlicht wurden und dann erneut gebracht werden, sind Double Content. Und das ist nichts, was Google schätzt, und auch nichts, was Leser gerne sehen! Darum ist jeder Artikel neu zu schreiben für die jeweilige Plattform. Es spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, einen bereits veröffentlichten Text zu nehmen und diesen neu auszuarbeiten. Wichtig hierbei ist aber, dass er nicht eins zu eins übernommen wird.

Ein anderer Ansatz, eine neue Sichtweise, weitere Quellenverweise etc. können einen bereits erschienenen Text aufwerten.

Allerdings darfst du nicht daraus kopieren. Darauf zu verweisen ist Ok, kopieren nicht, da du dann wieder den nicht gewünschten Double Content hast. Ein Satz oder ein Zitat ist m.E. ebenfalls machbar und manchmal auch sinnvoll, aber dann ist auch Schluss.

Ein bereits korrigierter Text spart Zeit und bietet Reputation

Wenn du einen bereits korrigierten Text forderst, dann ist das nicht zu viel verlangt. Zum einen möchte jemand etwas von dir, nämlich seinen Beitrag deinen Lesern vorstellen und damit seine Reichweite erhöhen. Zum anderen würde es dich viel Arbeit kosten, den Text zu korrigieren.

Es ist meiner Meinung nach ein Zeichen von Anstand, seinen besten Text und den fehlerfrei zu liefern. Wer seinen Artikel nur so dahin klatscht, der hat nicht verstanden, dass es bei der Veröffentlichung auch um sein Ansehen als Blogger geht. Dazu kommt, dass niemand einen schlechten Text auf seinem eigenen Blog haben will. Es geht um Qualität – immer!

Dein Blog, dein Stil

Mit deinen Vorgaben, wie ein Blogartikel bei dir zu gestaltet ist, gibst du dem Gastautor eine gute Anleitung, die er nur Schritt für Schritt abarbeiten muss. Wenn deine Überschriften alle in <H2> zu legen sind, du Absätze bevorzugst, mindestens drei Bilder willst etc., dann kann sich der Blogger danach richten. Das erspart ihm viel Zeit und Nerven, weil er bereits im Vorfeld weiß, was zu tun ist und worauf er achten muss. Dir erspart es im Gegenzug Zeit für Erklärungen und Korrekturen, die du für andere Dinge nutzen kannst.

Natürlich hat jeder Autor und jeder Blogger seinen eigenen Stil. Das ist auch gut so! Aber manchmal muss man doch noch an den Text ran, weil vielleicht die eine oder andere Formulierung noch nicht ganz rund ist. Oder weil an irgendeiner Stelle ein paar Infos fehlen, die den Abschnitt vervollständigen würden oder oder oder.

Da ist es völlig legitim, wenn du als Gastgeber etwas überarbeitest. Allerdings erst, nachdem du mit dem Blogger gesprochen hast, und dann bitte nicht so, dass dieser seinen eigenen Text nicht wiedererkennt.

Wenn es doch mehr als nur ein oder zwei Dinge sind, die du gerne verbessern würdest, dann ist es besser, wenn du darum bittest, dass er diese nacharbeitet. Vergiss aber nicht deinen Standpunkt zu begründen, sonst sieht es sehr willkürlich aus und der Gastautor wird – zurecht – keine Lust haben, nochmal an dem Artikel zu arbeiten.

Es ist mir schon öfter passiert, dass es manchen Gastartikeln an Tiefe fehlte und ich dann den Autor bitten musste nachzubessern. Einige Autoren haben das gemacht und die Artikel sind dann auch sehr gut bei meinen Lesern angekommen. Einige waren dazu nicht bereit und ich habe sie entsprechend nicht veröffentlicht. Mein Blog ist mir viel wert und da bin ich auch gerne bereit, auf Gastbeiträge zu verzichten, wenn sie meinen Ansprüchen nicht genügen.

Fazit

Gastbeiträge zu erhalten ist nicht schwer, diese gut zu steuern schon viel mehr. 😉 Mit einfachen und klaren Absprachen kannst du die Weichen für eine gute Zusammenarbeit stellen. Vielleicht entsteht sogar eine dauerhafte Partnerschaft, so dass du dir ein Redaktionsteam aufbauen kannst. Damit hättest du immer frischen Content auf deinem Blog und jemanden, der dich redaktionell unterstützt. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass das eine unglaubliche Arbeitserleichterung ist. Besonders in Phasen, in denen du selbst keine Zeit hast zu bloggen.

Ich fasse nochmal zusammen, worauf du achten solltest, wenn du Gastbeiträge zulässt:

  • Gib klare Regeln vor.
  • Überarbeite den Artikel des Gastautors nur in Absprache. Alles andere ist unhöflich und nicht akzeptabel.
  • Erstelle eine Autorenbox für den Gastautor und verlinke ihn auf sein Blog und vielleicht auch auf einige seiner Kanäle.
  • Promote den Artikel in deinem Netzwerk – gerne auch immer mal wieder auf das Jahr verteilt. Das weiß der Gastautor zu schätzen und du bekommst immer mal wieder Traffic auf deine Seite.

Tipp: Promote deine alten Artikel – soweit sie noch relevant sind – immer mal wieder. So geraten sie nicht in Vergessenheit und treffen auf Leser, die deine Inhalte noch nicht kennen.

  • Sei nett und respektvoll bei jeder Anfrage. Nicht alle Blogger werden sich die Mühe machen deine Regeln für Gastbeiträge aufzurufen. Bedanke dich für die Anfrage und verweise auf deine Seite. Biete auch an, für weitere Fragen zur Verfügung zu stehen. Professionalität spricht sich rum.

Du wirst mit steigender Bekanntheit auch immer wieder Anfragen für Gastbeiträge von Agenturen und oder Unternehmen bekommen. Hier bin ich inzwischen rigoros. Agenturen/Unternehmen können bei mir nur bezahlte Beiträge veröffentlichen und ich kennzeichne sie als Werbung. Warum? Weil wir gesetzlich dazu verpflichtet sind redaktionelle Inhalte von Werbung klar zu trennen. Und weil meine Leser durch den Artikel des Unternehmens die Möglichkeit haben, die Produkte oder Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Das bedeutet für das Unternehmen Umsatz und am Ende des Jahres: Gewinn. Es wird also Geld erwirtschaftet. Im Normalfall wäre das Unternehmen ja auch bereit, Budget für Werbung bereitzustellen, die im TV oder Radio ausgestrahlt wird. Darum gibt es bei mir auf dem Blog keine kostenlosen Gastbeiträge für Unternehmen/ Agenturen.

Eine kleine Anekdote dazu: Ich hatte mal eine schöne Diskussion mit einer Agentur. Die Agentur teilte mir mit, dass sie nicht bereit sei, dafür zu bezahlen, dass sie mehrere Stunden Arbeit in Content für meine Seite investieren. Da musste ich sehr lachen und habe sie freundlich darauf hingewiesen, dass es ihre Produkte sind, die sie bei mir promoten wollten. Du siehst: Ich bin da ziemlich strikt. Das muss allerdings jeder für sich entscheiden. Und mein Tipp ist: Verkaufe dich nicht unter Wert.

Erzähl mir von dir: Welche Regeln du für Gastbeiträge hast und wie du mit Anfragen für Gastposts bei dir umgehst?

 

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15 Kommentare zu “Du willst gute Gastbeiträge? Dann gib die Regeln vor!

  1. Hallo Daniela,

    vielen Dank für den tollen Artikel. Bei mir ist es nun auch so weit dass ich regelmässig Beiträge meiner Gastautorin veröffentliche.
    Im Oktober waren es 4 Beiträge vom Gastautor und 4 Beiträge von mir. Mir stellt sich die Frage: Wie oft soll/kann ein Gastbeitrag veröffentlicht werden? Und ab wann wird es zuviel “fremder” Inhalt? Hast du einen Tipp oder eine Faustregel dazu?

    Grüße, Valerie

    1. Hallo Valerie,
      vielen Dank für deinen Kommentar und deine Frage. Meiner Meinung nach gibt es kein richtig oder falsch für die Häufigkeit von fremden Beiträgen. Da es dein Blog ist und die Menschen ihn wegen deinen Inhalten und deiner Person lesen, würde ich darauf achten, dass deine Beiträge immer den Hauptteil der Veröffentlichungen ausmachen. Beispielsweise: Wenn du 2 Artikel im Monat veröffentlichst, dann könnte jeder dritte Artikel ein Gastbeitrag sein. Wichtig ist m.E. dass du die Hauptperson auf deinem Blog bleibst. Ich hoffe, ich konnte deine Frage beantworten.

      Viele Grüße Daniela

  2. Hallo Daniela,
    Vielen Dank für diesen genialen Artikel. Hierbei haben wir noch ein paar Fragen. Wir haben seit Ende September einen Instagram Account und wurden dort in den letzten Tagen von insgesamt 3 kleinen Urlaubsseiten angefragt, da wir bald einen Blog aufmachen wollen. 1.Die Anfrage auf unserem Blog Gastbeiträge zu senden. Gegenleistung offen. 2. Bzw. ein anderer Interessent hatte angefragt Gastbeiträge bei uns zu veröffentlichen und im Gegenzug in deren Reisemagazin von unseren Reiseberichten zu posten und mit unserem Blog zu verlinken. Im Gegenzug eine Verlinkung von deren Seite auf unserem Blog. Es wurde aber auch darauf aufmerksam gemacht einer unverbindlichen Kooperation interessiert zu sein. Wie sollen wir weiter vorgehen. Wie können wir allgemein Gegenleistung fordern. PS: haben bis jetzt nur ein Instagram Account der seit Ende September bis heute auf knapp 3000 Follower mit rund 700 aktiven angewachsen ist.
    Liebe grüße und noch ein gutes neues JAHR
    Vielen Dank schon mal im Vorraus

    1. Hallo Flo,
      danke für deinen Kommentar und dein Frage. Ich kann dir nicht beantworten, wie ihr weiter vorgehen sollt, denn das ist eure Entscheidung. Die kann ich euch nicht abnehmen. Aber an eurer Stelle würde ich mir immer die Frage stellen “was habe ich davon?”. Wenn jemand bei dir einen Gastbeitrag veröffentlichen möchte, dann will diese Person in der Regeln seine Reichweite über deine Leserschaft und Community erhöhen und erhofft sich dabei einen Backlink von dir zu erhalten, um sein eigenes SEO nach vorne zu bringen. Das sind die normalen Wünsche und Erwartungen an einen Gastbeitrag, den man woanders publiziert. Als Bloginhaber bekommst du im Gegenzug frischen Content und hoffentlich einen tollen Artikel für deine Leser. Ich würde mir darum genau anschauen, wer bei mir veröffentlichen will. Ist es ein Blogger, der einfach seine Reichweite erhöhen will oder ist es ein Unternehmen, dass darüber versucht nicht nur Aufmerksamkeit sondern auch Umsatz zu erzielen. Liegt letzteres vor, würde ich für mich prüfen, ob ich solche Beiträge bei mir möchte und wenn ja, wie die Konditionen für mich aussehen könnten. Denn ein Unternehmen generiert im besten Fall über deine Leser und deine Community neue Kunden und damit Umsatz. 😉
      Das gegenseitige Verlinken ist in der Regel üblich bei Blogpost aber – und hier wäre ich vorsichtig – scheint dir das Unternehmen einen Linktausch anzubieten. Das sieht Google nicht gerne und ich würde es mir sehr gut überlegen, ob das eine Option wäre.
      Ich hoffe, ich konnte dir helfen und wünsche dir, dass du eine für dich gute Entscheidung triffst.

      Viele Grüße
      Daniela

  3. Hi Daniela,
    danke, für diesen tollen Bericht! Da wir erst vor kurzem mit unserer Seite gestartet sind, tauchen ab und an noch einige Fragen auf – du hast meine mehr als zufriedenstellend beantwortet! 🙂

    1. Liebe Imke,
      vielen Dank für dein Lob! Es freut mich sehr, dass ich deine Fragen hilfreich beantworten konnten. Ich wünsche dir eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in neue Jahr.

      Viele Grüße
      Daniela

  4. Hallo Daniela,
    danke für Deinen informativen Beitrag! Eine extra Seite für Regeln zu Gastbeiträgen hatte ich noch gar nicht bedacht. War bisher auch noch nicht notwendig, da ich erst vor kurzem mit meinem Blog angefangen habe (6 Monate) kamen noch keine Nachfragen.
    Jetzt habe ich eine Anfrage bekommen, ob ich gegen Bezahlung Gastartikel veröffentlichen würde. Leider habe ich damit noch überhaupt keine Erfahrung. Die Anfrage ist sehr schwammig formuliert. Macht es Sinn überhaupt darauf zu antworten, oder sollte ich generell die Finger davon lassen?
    Lieben Gruß
    Marco

    1. Hallo Marco,
      bei Anfragen, die schwammig formuliert sind würde ich erst einmal vorsichtig sein. Du kannst dir die Arbeit machen und die für dich fehlenden Punkte abklopfen. Dabei solltest du dich aber auch mit einigen rechtlichen Fragen befassen. DoFollow- vs NoFollow-Link, in der Regel hat es sich die Anfrage bei letzteren bereits erledigt. Eine schwammig gestellte Anfrage muss nicht per se schlecht sein, manchmal weiß es der Fragende nicht besser. Die Frage ist: Willst du Zeit dafür investieren, um nachzuforschen was jemand eigentlich konkret von dir möchte? Passt das Thema zu deinem Blog? Dazu kommt ja noch, dass du dir Gedanken zu einem Gewerbeschein machen musst, den du brauchst, wenn du mit deinem Blog Geld verdienen willst. Ich kann dir nicht sagen, ob du die Finger davon lassen sollst. Ich wäre eher vorsichtig damit.

      Viele Grüße
      Daniela

  5. Hi Daniela, danke für die Infos – ein toller Beitrag :-). Es wäre super wenn du noch etwas mehr Auskunft – zu Anfragen bzgl. “Gastbeiträge von Agenturen und Unternehmen” geben könntest. – Wieviel Links sollte man im Gastbeitrag erlauben? – Sollten es nofollow links sein oder dofollow? – Wieviel Vergütung wäre angemessen (z.B. bei 20.000 Besuchern pro Monat) ? usw..

    Beste Grüße,
    Eugen

    1. Hallo Eugen,
      danke für dein Feedback und deine Frage. Zum Thema DoFollow vs. NoFollow-Links wurde schon viel geschrieben. Da empfehle ich dir mal bei Anne von Blogdings vorbei zuschauen. Eine Vergütung würde ich nicht unter 500 Euro eingehen und 20.000 Besucher (nicht Seitenaufrufe) sind schon eine Hausnummer. Bei bezahlten Beiträgen immer NoFollow und wenn es passt auch mehr als ein Link. Aber ich würde nie mehr als zwei machen. Ist aber meine persönliche Entscheidung.

      Viele Grüße
      Daniela

  6. Hallo Daniela,
    ein toller Beitrag, denn wir so nur Unterschrieben können. Der große Vorteil ist vor allem die viel einfacherer Zusammenarbeit. Keine unendlichen Emails oder Telefonate in den man verschiedenen Dingen hinterher läuft. Es ist auch fairer für den Autor, da zum Beispiel die Länge des Textes kennt und man nicht wenn der Text fertig, noch einmal anfangen muss aus 200 Wörtern 400 zu machen. Auch für die Gestaltung des Beitrags ist es beispielsweise sinnvoll Eckdaten über die Medien Bilder / Video zu kennen und deren Nutzungsrechte vorab zu kommunizieren.

    Wir haben aber auch die Erfahrung gemacht, dass Vorgaben auch einige Autoren letztendlich vom Schreiben eines Gastbetrags abhalten. Hierbei ist meist „das Einlassen auf eine Verpflichtung” das Problem und die Sorgen an irgendeiner Stelle nicht alles liefern zu können was benötigt wird und damit die Arbeit umsonst getan zu haben. Wir an dieser Stelle bieten wir gern unsere Unterstützung an. (Hilft aber auch nicht immer 😉 )

    Beste Grüße aus Berlin
    Norman von Offensichtlich

    PS: Wir freuen uns immer Gastbeiträge 🙂

    1. Hi Norman,
      vielen Dank für dein Feedback. Das habe ich auch, dass einige Gastautoren abgeschreckt sind, damit kann ich aber gut leben. Mir ist die Qualität der Beiträge sehr wichtig und wenn sich ein Gastblogger mit meinen Regeln nicht beschäftigen kann oder möchte, dann ist das völlig legitim. Für mich heißt es aber auch, dass dann eben keine Beitrag erscheint und – wie im Beitrag bereits erwähnt – sich die Spreu vom Weizen trennt.

      Ich drücke euch mal die Daumen, dass es mehr Gastbeiträge werden. Euer Thema ist aber auch ziemlich speziell 🙂

      Viele Grüße
      Daniela

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